Wege aus der Krise - 10 Tipps, wie ihr euch aus dem Tief kämpfen könnt.

Zurück zum Glück.
Location: zu Hause, Reykjavik

Kein halbes Jahr ist es jetzt her, dass wir endgültig aufgeben wollten. Wir hatten die Schnauze voll, steckten fest in einem Traum, den wir uns einfach nicht erfüllen konnten, der Blog fühlte sich wie ein Schuh an, der zu klein geworden war, drückte, scheuerte. Wir haben uns morgens nur noch genervt aus dem Bett gehievt, haben ungesund gegessen und uns ständig geärgert. Über die Abhängigkeit von Aufträgen, um den Blog am Leben zu halten und den Mangel an solchen, über die Tatsache, dass wir auf den Social Media Kanälen zahlenmäßig überall hinterherhinkten, obwohl der Blog über die Maßen gewachsen war. Der Winter drückte aufs Gemüt, noch mehr aber die finanziellen Nöte, anfallende Steuerkosten, unzählige Arztbesuche und private Pannen. Wir wollten nur noch alles hinwerfen, haben darüber gesprochen, uns in Island einen Angestelltenjob im Hotel zu suchen oder einfach komplett nach Deutschland zurückzugehen. Die paar Aufträge, die wir hatten, wurden einfach generell nicht rechtzeitig bezahlt, unsere Sorgen stapelten sich in ungeahnte Ausmaße. Wir waren ausgebrannt. Keine Motivation, keine Ideen, keine Lust mehr. Ein halbes Jahr später und das Blatt hat sich gewandt, aus einem anfänglichen Silberstreif am Horizont ist ein strahlender Sommertag geworden und wir schauen nun so optimistisch und gespannt in die Zukunft, wie noch nie. Für uns fühlt es sich aktuell so an, als hätte unsere Selbstständigkeit gerade erst begonnen, als ob die vergangenen fünf Jahre Blog nur die Lern- und Testphase gewesen seien. Wir haben uns neulich darüber unterhalten, wie dieser Wandel sich eigentlich vollzogen hat, wann die Hoffnung sich wieder eingeschlichen hatte und wie wir von ganz unten an den Punkt gekommen sind, an dem wir uns nun befinden. Wir haben uns gedacht, dass das eventuell interessant sein könnte, das manche von euch vielleicht selbst grad feststecken oder sich an einem Wendepunkt befinden und einfach nicht wissen, wie sie weiterkommen sollen, etwas ändern können oder sich fragen, ob es je wieder besser wird. Daher haben wir euch zehn essentielle Stationen unserer Reise festgehalten, die euch eine Hilfestellung sein können oder der letzte Ansporn und Schubs, den es gerade noch braucht, um euch wieder auf den richtigen Weg zu bringen. 

  • Erkennt die Krise, in der ihr euch befindet, auch als Krise an. Wir haben wirklich lange gebraucht, um zu akzeptieren, dass wir nicht mehr vorangekommen sind, haben uns stattdessen immer wieder eingeredet, es würde sich schon irgendwie lösen oder alles regeln, aber das hat es nicht. Zieht die Notbremse und gesteht euch unbedingt ein, dass es so nicht weitergehen kann. Je später man das einsieht, desto länger dauert es auch, sich aus dem Loch wieder heraus zu wühlen. Sich selbst alles zwanghaft schönzureden, an Hoffnungen festzuklammern, von denen man eigentlich längst weiß, dass sie erloschen sind, die Fassade für andere aufrecht zu halten - es bringt nichts! Es wird euch nur noch mehr runterziehen, noch tiefer mit sich reissen, wir sprechen aus Erfahrung. Wir wollten so unbedingt diesen Blog halten, wie er einst gewesen ist, mit sieben Beiträgen die Woche, persönlich und dabei werbefrei und mit jedem verstrichenen Monat haben wir uns nur tiefer in den Bankrott gewirtschaftet. Früh genug anzuerkennen, dass etwas gewaltig schief läuft ist also essentiell und auch absolut keine Schande. Zu sagen: "Ich stecke fest, ich muss etwas ändern" ist mutig, sich selbst und anderen gegenüber fair und etwas, worauf man stolz sein kann. Tipp eins sind also zwei Dinge - erkennt, dass es ein Problem gibt und schämt euch nicht dafür, an dieser Stelle einzuknicken, aufgeben zu wollen und down zu sein!!

Tipps aus dem Tief, Wege aus der Existenzkrise, Was tun bei Exitensangst, Wie löse ich meine Probleme, wie ändere ich mein Leben, was tun bei einer Lebenskrise, Like A Riot, Lifestyle Blog

  • Gönnt euch ein paar Tage Sorgen, Grübeln und Wut. Zieht euch zurück, lasst euch hängen, seid enttäuscht. Wir sagen es immer wieder - solche Emotionen gehören zum Leben dazu, es ist ein bescheuerter Trend, dass alle jetzt zwanghaft glücklich sein müssen, das Leben ist einfach nicht immer ein Zuckerschlecken und rosa Wattewolken und das ist auch ok so, denn ohne ein Abwärts gäbe es kein Aufwärts. Ihr braucht euch vor niemandem zu rechtfertigen, auch nicht vor euch selbst. Ihr schmollt einfach, esst zuviel Schokolade und ungesundes Essen, trinkt zuviel Kaffee oder Kakao und schaut eure liebste Serie im Akkord. Das ist ok, das ist gesund. Nehmt euch ein paar Tage frei oder macht krank (ja man, auch das ist erlaubt, wenn es einem beschissen geht und zu warten, bis komplett das Burnout erreicht ist, ist keine Lösung, sondern der Anfang vom Ende!). Wir haben das gemacht, wir haben einfach den Blog eine Zeit lang so gut wie dicht gemacht, haben geschmollt, uns und das Leben abgehasst, waren neidisch, zynisch und weitere unangenehme Eigenschaften, die aber schlicht und ergreifend menschlich sind. Wir schämen uns nicht dafür, es war wichtig, dass wir uns gehen lassen haben. Jogginghose, Haarknödel, Gossip Girl und Eis haben die Tage erträglich gemacht und dafür gesorgt, dass wir eine Weile einfach gar nichts gedacht haben, sondern uns in die Probleme virtueller Dritter gesteigert. Das hat den Kopf frei gemacht und das war bitter nötig!

  • Und eines Morgens, da haben wir angefangen, uns Fragen über die Ursachen unserer Misere zu stellen. 10 Tage und ganz von allein hatte die Wut sich gelegt und wir waren wieder offen dafür, nachzudenken und genau zu untersuchen, was eigentlich das verdammte Problem war, warum wir so sehr festhingen an etwas, was uns weder gut tat, noch funktionierte. Das gilt für so viel im Leben - der verhasste Job, die toxische Beziehung, die Streitigkeiten mit der Familie, die Geldprobleme, die verdammte Diät und so weiter und so fort. Irgendwann muss man sich endlich fragen, warum man so derart feststeckt, was einen hindert, endlich den befreienden Schritt zu gehen. Oder ihn nicht zu gehen und wirklich zu überlegen, was man noch machen kann, damit es endlich funktioniert. Abwägen, ob es an der Zeit ist, aufzugeben und abzuschließen oder ob doch noch irgendwo ganz tief in einem drin ein Funken Hoffnung zu finden ist. Sich ehrlich eingestehen, was wirklich das Beste für einen ist und was man tatsächlich will. Sein Glück suchen unter dem Wust aus Mist, der sich vor einem aufgestapelt hat. So wie wir erkannt haben, dass diese wöchentlichen Outfits uns bei anderen gefielen, uns selbst aber null Spaß machten. Das wir an unserer Instagram Followerzahl höchstselbst schuld waren und niemand anderes, dass wir zwar in vielen Dingen Pech gehabt hatten, in anderen aber auch einfach nicht vorausschauend genug gedacht haben. Das ein schlichter Blog und ein paar Social Media Kanäle uns nicht für immer glücklich machen und erfüllen würden. Und nochmal - dass wir zu 80% selbst schuld waren. Das wir schon längst etwas hätten ändern können, uns aber einfach nicht aus unserer Komfortzone hatten bewegen wollen. Angst hatten, das einschneidende Veränderungen immer gleich negativ ausfallen würden.

  • Wenn man sein Problem nun kennt, dann ist es Zeit, die Perspektive zu wechseln. Familie und Freunde zu befragen, was sie von all dem halten. Offen für Vorschläge und Ideen zu sein und sie nicht gleich abzuschmettern. Es ist Zeit, durchzugehen, was sich da angesammelt hat, um Hilfe zu bitten, dass jemand sich das Problem zumindest einmal anhört. Vielleicht sagt euch jemand, dass ihr nicht weit genug denkt, vielleicht aber auch, dass ihr viel zu weit in die Zukunft grübelt. Vielleicht hat jemand schonmal ähnliches durchgemacht und hat einen Lösungsansatz für euch. Bei uns war es so, dass man uns von allen Seiten unterstützt hat, gesagt hat, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sähen, dass wir über unseren Arbeits-Tellerrand hinausschauen müssten. Das es für die Kleinigkeiten, die uns zu überwältigten drohten simple Lösungen gäbe und für die essentiellen Fragen hat man uns Ideen geliefert und Unterstützung angeboten. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich die gute Laune in unser Leben zurückgeschlichen und auch wenn die Motivation noch nicht zurück war, so war es zumindest ein Keim von Hoffnung und die Bestätigung, dass es niemals nur DEN einen Weg gibt, um an seine Ziele zu kommen, sondern so viele verschiedene.

Tipps aus dem Tief, Wege aus der Existenzkrise, Was tun bei Exitensangst, Wie löse ich meine Probleme, wie ändere ich mein Leben, was tun bei einer Lebenskrise, Like A Riot, Lifestyle Blog

  • Ist der Silberstreif auch noch nicht zurück, so hängt der Himmel zumindest nicht mehr ganz so schwarz und düster über einem. Zeit, raus zu gehen, Schönes zu unternehmen, sich Inspiration zu suchen, den Horizont zu erweitern. Das kann ein neues Hobby sein, lange Spaziergänge im Wind, ein nobles Projekt, neue Freundschaften - so viele Dinge können den AHA Moment auslösen, an dem man begreift, dass fast alle Dinge gelöst werden können, dass es ein Morgen gibt und noch so viel mehr, als die aktuelle Situation. Bei uns war es ein Online Kurs, den wir vor lauter Verzweiflung gebucht hatten und von dem wir schon gar nicht mehr wussten, dass wir uns eingetragen hatten. Da er nun bezahlt war, haben wir reingeschaut und nach nur wenigen Stunden sah die Welt wieder anders aus. So viele Lösungsansätze, so viele brillante Aussagen und gute Ideen. Sich in andere Richtungen weiterbilden, die einen interessieren oder einfach mal einen kostenlosen Online Kursus belegen zu dem Thema, bei dem man sich hilflos fühlt, kann schon Einiges bewegen. Wichtig ist, neue Motivation zu finden, sei es in der Natur, durch andere Menschen - irgendwas, was einen den eigenen Tellerrand plötzlich wieder überblicken lässt. Außerhalb der kleinen Gedankenparzelle zu suchen, in der man sich die letzten Monate selbst eingesperrt hat, kann wahre Wunder bewirken. Nach einer Woche Kurs war bei uns das Interesse an so vielen vergessenen Leidenschaften neu entflammt und wir haben uns motiviert und begeistert wiedergefunden. Es gab plötzlich so viel mehr als die Frage, ob man den Postingplan beibehalten müsse und wie zur Hölle man passende Kunden zum kooperieren finden könne. Wir haben stattdessen unseren Haushalt mehr oder weniger aufgelöst und bei Ebay verkauft, um unsere Geldsorgen zu lösen, haben alle bitter nötigen Termine gemacht, die wir ewig vor uns hingeschoben hatten (von Steuerberater bis Zahnarzt) und dann da angesetzt, wo es am meisten hakte - in unseren Köpfen.

  • Jetzt ist der Zeitpunkt, seinen Schlachtplan zu erstellen. Wir nutzen für sowas neuerdings Google Docs - da können wir beide drauf zugreifen und alles eintragen, was uns durch den Kopf geht. Wir planen gemeinsam unsere Woche durch, erstellen Posting und Social Media Pläne, notieren Ideen und alles, was wir an Organisatorischem nicht vergessen dürfen. Wir haben uns vorbereitet und dann reingestürzt. Haben uns schöne Notizblöcke und Stifte gekauft und saßen tagelang nur zusammen und haben hin und her diskutiert. Zu diesem Zeitpunkt haben wir die Arbeit wieder aufgenommen - ewig kann sich schließlich niemand aus dem Geschehen ziehen, auch nicht, wenn man selbstständig ist und vor allem nicht, wenn man echte Geldsorgen hat. Parallel haben wir alles notiert, was wir eigentlich wirklich wollen, Träume, die wir uns in beruflicher Hinsicht gern erfüllen würden, Pläne, wie man gewisse Dinge umsetzen könne und nach einiger Zeit hatte sich aus all den Notizen und Gedankenfetzen ein echter Schlachtplan herauskristallisiert. Einer, der Mut erforderte und Durchhaltevermögen, aber vor allem einer, der realistisch war. Es ist egal, was euer Problem darstellt, in welcher Situation ihr gerade festhängt - alle positiven Gedanken und Lösungsansätze aufschreiben hilft. Und irgendwann ergibt sich aus dem Gedankenwust eine echte Strategie. Kleine Schritte, die sich umsetzen lassen, sind dabei das A und O. Die Schritte aus eurer ganz persönlichen Krise!

Tipps aus dem Tief, Wege aus der Existenzkrise, Was tun bei Exitensangst, Wie löse ich meine Probleme, wie ändere ich mein Leben, was tun bei einer Lebenskrise, Like A Riot, Lifestyle Blog

  • Geduld ist das nächste Schlagwort. Durchhaltevermögen und Zuversicht sind nach einer solchen Misere oftmals schwierig zu finden, aber mit einem neuen Plan kommt auch die Motivation zurück und nun gilt es natürlich, nicht beim kleinsten Rückschlag doch gänzlich hinzuschmeissen. Wir mussten lernen, wieder an uns selbst zu glauben und uns jeden Morgen neu zu begeistern, auch wenn natürlich nicht alles gleich ganz reibungslos in neue Bahnen gelenkt werden konnte. Noch mehr Steuern, noch mehr Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit, die uns einholten, der Euro gegenüber der Krone noch schwächer und Island für uns dadurch noch teurer - es hat eine Menge Kraft gekostet, sich nicht direkt wieder runterziehen zu lassen. Wir haben also jeden Tag mit einem Spaziergang begonnen, um den Kopf wirklich frei zu bekommen. Zum Kaffee trinken haben wir uns Zeit genommen und alles immer und immer wieder durchgesprochen, alle Probleme, alle möglichen Lösungen und die Zukunft vor unseren Augen bunt gemalt. Gar nicht so leicht.

  • Deswegen ist dieser nächste Punkt so besonders wichtig: ERFOLGE FEIERN! Der Mensch ist, wie er nunmal ist und wir sehen immer eher das, was NICHT klappt, als das, was wir längst geschafft haben. Wir mussten uns von den Jungs immer wieder an die Sachen erinnern lassen, die wir hinter uns lassen konnten, an die Probleme, die wir bereits gelöst hatten. Jeden Rückschlag haben wir versucht als neue Chance zu interpretieren, haben immer wieder heruntergeleiert, dass es einfach so sein soll und wenn wir dann feststellten, dass es tatsächlich besser so war, dann haben wir uns umso mehr gefreut und uns gegenseitig erzählt "Siehst du, nur gut, dass das nicht geklappt hat!". Wir haben uns immer mal wieder einen freien Nachmittag gegönnt, haben uns übermenschlich gefreut, wenn irgendwas so aufgegangen ist, wie wir es uns vorgestellt haben und das hat einen riesigen Unterschied für uns gemacht. Diese gedankliche Umstellung, sich auf das Positive, die Fortschritte zu konzentrieren und sich nicht immer wieder von den Rückschlägen und negativen Gedanken übermannen zu lassen - das war das, was uns im Endeffekt gefehlt hat, um uns wieder gänzlich frei zu fühlen. Plötzlich sah die Welt nicht mehr Grau aus und der Silberstreif war längst am Horizont aufgetaucht, wir hatten uns nur lange nicht auf ihn konzentriert. 

  • Jetzt, wo wir nach all dem Chaos wieder durchsehen, wo wir einen genauen Zeitplan haben, unsere Träume gerade in die Tat umsetzen und uns von unseren alten Mustern und den vermeintlichen Zwängen gelöst haben, da heisst es, sich nicht wieder zu verrennen. Flexibel bleiben, den Horizont immer wieder erweitern, dazu lernen, die richtige Balance finden. Leider ist es eben nicht so, dass, wenn man einmal den Weg aus der Krise gefunden und die gröbsten Probleme gelöst sind, nicht direkt die nächsten Schwierigkeiten auf einen zusteuern würden. Deswegen kann man aus seinen Tiefs immer nur lernen. Nach Vorn zu schauen, sich nicht beirren lassen, zu akzeptieren, dass man ein Individuum ist und sich für seine Träume nicht entschuldigen muss, egal, wie sie aussehen. Das Leben ist ein ständiges Dazulernen, Hinterfragen und das funktioniert nur wenn man sich nicht verschließt und stets mit offenen Augen durch die Welt spaziert. Es hört nicht auf, auch mal schwierig und fast unerträglich zu sein, wir können vor unseren eigenen Empfindungen niemals fliehen. Im Endeffekt ist es ein stetes an sich selbst feilen, bis man seine eigene Balance findet. 

Tipps aus dem Tief, Wege aus der Existenzkrise, Was tun bei Exitensangst, Wie löse ich meine Probleme, wie ändere ich mein Leben, was tun bei einer Lebenskrise, Like A Riot, Lifestyle Blog

  • Die wichtigsten Lektionen aber, die wir aus unserer Krise und unseren Existensängsten mitgenommen haben und die, die wir immer noch lernen: "Sei stolz auf dich!" und "Mut bedeutet für jeden etwas anderes." Sei mutig genug, deine Ängste und Probleme anzuerkennen, sei mutig genug, Mensch zu sein - mit all den Emotionen und Sorgen, die dazu gehören. Mutig ist, wer um Hilfe bittet, wer an sich selbst zu arbeiten bereit ist, wer über sich hinauswächst, in welche Richtung auch immer. Schwäche ist keine Schande, wer aufgibt kein Feigling. Dieses Label existiert nur in unseren eigenen Köpfen - sich davon loszumachen dauert wahrscheinlich ein ganzes Leben. Genauso hart war es für uns, endlich auch einmal stolz auf das zu sein, was man geschafft hat. Stolz zu sein, dass wir uns selbst hinterfragt haben. Stolz, dass wir auf andere gehört haben, niemals beratungsresistent gewesen sind, dass wir aber auch immer an unseren Träumen festzuhalten wussten. Wir sind Stolz auf unseren Mut, wir selbst zu sein, uns nicht unterkriegen zu lassen und immer wieder Hoffnung zu finden. Wir denken, dass es vielen, vielen Menschen genauso geht. Das viele von uns überhaupt erst in solche Krisen rutschen, weil sie an sich selbst zweifeln, sich nicht zu den erlösenden Schritten überwinden können. Wir können nur sagen: sucht den Fehler nicht immer nur bei euch, wenn mal etwas schief geht, steckt den Kopf nicht sofort in den Sand, verrenkt euch aber auch nicht den Nacken im verzweifelten Versuch, das Kinn immer hoch zu halten. Stark sein bedeutet nicht, keine Schwächen zu haben. Und ja - nach jedem Tief folgt irgendwann das Hoch, wirklich! :) Versucht immer, den Silberstreif nicht zu übersehen und glaubt unbedingt an eure Stärken, die hat jeder von uns.

Klar, diese Tipps beziehen sich vor allem auf Selbstständige und setzen voraus, das man sich zwei, drei Wochen rausnehmen kann, um wieder zu sich und seinem Weg zurück zu finden, aber im Endeffekt könnt ihr die einzelnen Schritte auf alles und jede Situation beziehen. Wir hoffen, dass ihr alle auf einem guten Weg seid und die Lektionen, die wir gerade erst gelernt haben, schon längst verinnerlicht habt. <3

Tipps aus dem Tief, Wege aus der Existenzkrise, Was tun bei Exitensangst, Wie löse ich meine Probleme, wie ändere ich mein Leben, was tun bei einer Lebenskrise, Like A Riot, Lifestyle Blog

Follow on: Bloglovin - Facebook - Instagram - Pinterest - subscribe to Newsletter

DISCLAIMER: All items/clothes marked with an asterisk (*) are sponsored. This article might furthermore contain affiliate links. We may therefore receive commissions for purchases made through said links. Nevertheless, all tips and products shown and linked to are things we highly recommend. We will never put anything on Like A Riot that we haven’t verified and/or personally used. All paid posts are furthermore clearly marked as such.

Happiness only real when shared

Leave a comment

6 Comments

Stella 5 months ago

Ein super Beitrag, der hilft sicher in jeder Lebenslage, egal wie "akut" ein Problem schon sein mag.
Danke, dass ihr eure Sicht auf die Dinge so geschildert habt :-)
Liebe Grüße nach Island! Stella

Link | Reply

Like A Riot 4 months, 3 weeks ago

Hallo Stella, es freut uns sehr, dass dir der Beitrag gefällt. Danke für die lieben Worte! <3

Link | Reply

http://fashionqueensdiary.de/ 5 months ago

Respekt vor dem Mut das so zu schreiben und vor allem dafür, dass ihr ja letztendlich nie so richtig aufgegeben habt!

Link | Reply

Like A Riot 4 months, 3 weeks ago

Vielen lieben Dank <3 <3 <3

Link | Reply

Didi 5 months ago

Hallo Ihr Lieben, JA das ist mal wieder ein Beitrag nach meinem Geschmack. Da gibt es Dinge im Leben, die sich dann so manches mal auch anhäufen und dann versinke ich in ein tiefes Loch. Ist dann, nach tagelangem Grübeln, Heulen und anderem, eine Entscheidung getroffen, fällt alles von mir ab und es kann weiter gehen. Es werden Energien frei gesetzt. So ist gerade gestern so eine Entscheidung gefallen und es ist äußerst befreidend. So ist das Leben !!! Euch alles erdenklich Liebe und Gute. Gruß Didi

Link | Reply

Like A Riot 4 months, 3 weeks ago

Liebe Didi, es freut uns, dass es bergauf geht bei dir. Wir drücken dich und senden liebste Grüße in die Heimat

Link | Reply