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Like A Riot - wie wir zu unserem Blog-Namen kamen und was er heute für uns bedeutet.

Wieso eigentlich genau 'Like A Riot'? Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir noch nie die Story zu unserem Blognamen erzählt haben oder darüber gesprochen, was er damals für uns bedeutet hat. Was er heute eigentlich noch für uns bedeutet. Riot meint soviel wie Aufstand, Tumult, to riot bedeutet Krawall machen, toben, randalieren. Eine recht wilde Aussage, die irgendwie so gar nicht zu uns passt, könnte man meinen. Tatsächlich haben wir uns den Namen nicht unbedingt nach seiner Bedeutung gesucht - wir haben uns einfach in den Klang verliebt. Damals, 2010, in den Clubs der Stadt. Bei keinem Lied haben wir uns mehr gefreut, wenn der DJ es endlich spielte, als bei 'Lisztomania' von Phoenix. Inbrünstig haben wir -like a riot like a riot oh- mitgesungen, getanzt, getrunken, gelacht. Es fühlte sich so frei an, unbeschwert, es klang nach den Nächten auf Festivalboden, nach Übernachtungen auf den Auto-Vordersitzen, nach Schlafen auf dem Flughafenfußboden, in den Hostels Europas, in den Bunk-Betten der Tourbusse. Es passte zu unserem Leben, zu unserer Jugend. Als Linda sich entschied, den Blog zu starten, da lief in ihrem Kopf eben jener Song in Endlosschleife und aus einem Impuls heraus wurde 'Like A Riot' ins Leben gerufen - eine Plattform zum Teilen all jener Abenteuer. Weil es sich ein wenig nach Krawall machen anfühlte, unser Dasein. Als der Blog 2012 dann größer wurde, da stellte sich die Frage nach einem neuen Namen nicht. Like A Riot war Like A Riot und blieb Like A Riot.

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Willkommen im günstigsten und gemütlichsten Café Reykjaviks!

Wenn wir eine Sache lieben, dann sind es Cafés. (Na gut, wir lieben Vieles. Aber Cafés eben auch. :D). In der Mittagspause sind wir schon immer gern aus dem Haus gegangen, lassen die Arbeit dann für ein, zwei Stunden ruhen, drehen eine Runde um den Stadtsee und setzen uns danach in eine der vielen kleinen Kaffeestuben Reykjaviks. Oder Hannovers. Oder welcher Stadt auch immer wir gerade unterwegs sind. Bei einem Chai Latte und einem Croissant aus dem Fenster zu schauen - Regen, Schnee oder Sonnenstrahlen beim Tanzen zuzusehen - und sich was zu erzählen, ist zu unserer perönlichen kreativen Denkpause geworden. Wir schalten kurz ab, reden mal über was anderes, als den Blog oder hängen einfach still unseren Gedanken nach. Es ist wichtig, nicht ununterbrochen in und an der Arbeit zu hängen. Um sich wieder und wieder inspirieren zu können braucht man Input - und wenn man das 'echte' Leben nur noch an sich vorbei ziehen lässt, wo soll dieser Input dann herkommen? Wir haben das auf die eher harte Tour gelernt, waren wir doch jetzt schon mehrfach an dem Punkt, wo die Köpfe nur noch leer waren, der Tunnelblick kein Rechts und Links mehr zugelassen hat und wir uns ausgelaugt und ideenlos fühlten. Rituale abseits des Arbeitslebens sind daher essentiell, egal ob selbstständig oder angestellt. Sich auf kommende Abenteuer vorfreuen, mal einfach zwei Stunden lesen, eine Serie schauen, spazieren gehen und die Natur genießen, oder eben ins Café setzen und eine Weile gar nichts denken, sondern aus dem Fenster schauen und am Chai Tee nippen - was auch immer euer Ritual ist: lasst es nicht schleifen und nehmt euch die Zeit! :)

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Ein Gipsy Look für kalte Tage.

So sieht sie aus - die Wahrheit über unseren Freitagabend. Keine Drinks, keine Parties, keine ausgefallenen Cocktailkleider. Stattdessen ein vernieselter Sonnenuntergang an Reykjaviks Leuchtturm, barfuß im nassen Sand. Wir wollten Kleider im Wind fotografieren, es war uns dann aber zu dumm, nur für den Look sinnlos zu frieren, stattdessen haben wir festgehalten, wie wir wirklich aussahen. Ein bisschen wie Vagabunden, in unzählige Lagen gewickelt, mit derben Boots zum Chiffon Kleid. Wir ziehen nach wie vor gern Kleider an, haben sogar ein paar unserer liebsten Sommersachen hier in Island im Schrank hängen. Aber Heels an den Füßen und sanfte Wellen im Haar sind so gut wie passé. Stattdessen greifen wir zu Regenjacke und dickem Poncho, zu Strickmänteln, Schal und Mütze. Wir stapeln all unsere Klamotten wirr übereinander und freuen uns darüber, wie die Stoffe im Wind flattern. Caro dreht sich die Haare immer seltener ein und Linda greift kaum noch zum Glätteisen. Das früher so perfektionistisch aufgelegte Make-Up ist einer 20min Routine gewichen (und das auch nur, weil die Augenbrauen nie so mitmachen, wie man das möchte) und das Einkleiden geht überhaupt nicht mehr nach Trends, sondern Wärme, gepaart mit eigenem Geschmack. Heraus kommt dann eben sowas. Komischerweise ist es befreiend, eine ungeschönte Realität zu zeigen. Eine unretouchierte, uneitle Version von uns selbst. Einen simplen Freitagabend in schnell übergeworfenen Klamotten, am leeren Strand. Statt zu feiern, gehen wir atmen.

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Dresscode Island: Dicker Strick und heavy Layering gegen den Herbstwind.

Was sollen wir über unsere Outfits groß schreiben? Es ist kalt, da trägt man Lagen, Strick und feste Schuhe. Wir haben uns dieses Jahr komplett dem groben Material, den festen Stoffen und wasser- und windfesten Stücken verschrieben und uns nach und nach eine Garderobe angeschafft, die das Kleiden unheimlich erleichtert. Ein Griff in den Schrank und jedes Teil ist islandtauglich. Die Strickkleidchen sind warm und bequem und können mit Strumpfhose und Absatz oder Overknees auch nett gestylt werden. Caro trägt noch immer zu gern Cape, Linda liebt noch immer die traditionellen Shearling Jacken, dieses Modell ist Vintage und wir haben es letzen Winter hier in Reykjavik gefunden. Zudem ist es fake Fell, also ein win/win Mantel. :D Tauscht man die Taschen gegen Rucksäcke und die hier getragenen Schuhe gegen derbe Wanderboots oder Gummistiefel aus, so hat man wieder mal Looks, die den ganzen Tag mithalten können, vom Spaziergang bis zum Dinner. // Ein paar private Gedanken noch: Mit all den romantisch, wilden, wunderschönen Seiten des Herbstes hält nun auch seine Schattenseite Einzug: der Blues. Wenn es stürmt, dann ist das aus der mit Kerzen beleuchteten Wohnung heraus wundervoll, auf dem Weg zum Einkauf mit einer Windstärke 12 angegriffen zu werden, ist dann schon nicht mehr ganz so romantisch. :D Wenn es zwei Tage am Stück in Strömen durchregnet, dann ist der erste Tag eine gemütliche Ausrede dafür, einfach drinnen zu bleiben, die Welt auszuschalten und sich in Bücher, Serien und Arbeit zu verkriechen, am zweiten Tag möchte man sich dann gern zumindest kurz die Beine vertreten und frische Luft schnappen.

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Streetstyle Reykjavik: mädchenhaft im Mantel vs. leger in Bomberjacke.

Wer sich jetzt denkt "Wie kann sie nur mit offenen Schuhen rumrennen, bei 9°C und strengem Wind?" dem können wir nur sagen: da müsstest du mal die Isländerinnen sehen! Solange es nicht schneit, gehen Birkenstocks und auch Riemchen-Sandalen das ganze Jahr über. Wie war das gleich mit den Harten und dem Garten? Richtig! Solange es nicht regnet und man ein Stündchen straff läuft, kann man noch immer seine schönen Schlappen rauskramen und ausführen. Und weil die Isländer generell sehr stylisch sind, passt man sich an und geht für einen Kaffee zur Abwechslung auch mal NICHT in den praktischen Sachen raus. Wer hier in der Innenstadt nämlich Outdoor-Wear trägt, der fällt sofort als Tourist auf und wir wollen uns ja so ganz langsam aber sicher mal assimilieren, nicht wahr! ;D // Aus dem Alltag: Es regnet in Reykjavik. Aktuell plätschert es Tag ein, Tag aus vor unseren Fenstern die Regenrinne herunter. Wir waren längst sicher, wir müssten eine regelrechte Regenpause einlegen, doch das Wetter hier wechselt, wie es ihm gefällt und so schenkte es uns gestern spontan Zeit und einen Hauch Sonne für Coffee to Go und einen Spaziergang in 'unserem' Viertel. Wir haben die kurze Unterbrechung im Dauergrau genutzt, direkt ein paar Fotos zu schießen und gegen unsere leicht angegraute Laune anzugehen. Das ist hier in der Innenstadt recht einfach, muss man doch nur durch die Gassen schlendern und den knalligen Häuschen folgen, um wieder ein wenig Farbe in den verregneten Alltag zu bringen. Mindestens jeden zweiten Tag müssen wir draußen eine Runde drehen, sonst werden wir wahnsinnig.

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Dresscode Island: Warum ein Jumpsuit nicht nur in die Tropen passt.

Der Jumpsuit - nach wie vor eines unserer meist getragenen Stücke. Man kann die verspielten Einteiler einfach hervorragend für jede Saison stylen, so dass sie in unseren Kleiderschränken nicht mehr wegzudenken sind. Im deutschen Sommer braucht es nichts weiter als ein paar Schlappen dazu, im isländischen Herbst passen Strumpfhosen, Boots und Jacken. Wir haben in der wundervollen Kulisse zwei Stadtoutfits fotografiert, die wir zum Essen gehen tragen würden (ihr wisst ja: der Isländer macht sich im Allgemeinen sehr schick, wenn er ausgeht!), zu einem Konzert oder zu sonst irgendeinem Anlass, bei welchem man sich ein bisschen Mühe gibt. Mit Wechselboots im Auto (derbe schwarze Boots mit Profil) ist ein solcher Playsuit dann auch schnell umgestylt für einen Spaziergang - und wenn der Meerwind zu frisch wird, dann zieht man eben noch einen Parka darüber. Wir haben daher das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und einen freitagsnachmittäglichen Spaziergang dafür genutzt, euch einen unserer allerliebsten Plätze UND zwei unserer allerliebsten Stücke zu fotografieren. Und wir mögen das Ergebnis. Eher schicke Looks mit bunten Drucken in verfallenem Haus. Kann man doch machen? Einen Nachteil hat der Jumpsuit an sich natürlich: auch wenn man ihn vielfach stylen und vor allem schnell UMstylen kann und praktischerweise im Wind nichts hochweht - das An und Ausziehen ist ein bisschen zeitaufwendiger und kann bei dringenden Bedürfnissen latent nerven. ;D Trotzdem: wir feiern die Stücke und finden sie gerade für Island einfach superpraktisch.

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