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Eine kurze Geschichte der Zeit. Kapitel 3: Die Anerkennung des Fortschritts.

Wisst ihr was bei all der Nörgelei auf Social Media und in den Medien oftmals vergessen wird? Die lobenden Worte. Anstatt Fortschritt und Umdenken anzuerkennen, anstatt aufzuklären, zu informieren und sich darüber zu freuen, wie gut und einfach man mittlerweile an Infos kommt - meckern wir über die Dinge, die sich noch nicht ausreichend verändert haben. (Wir schließen uns hier ein.) Neben dem ständigen Drang nach Verbesserung und den mahnenden Worten, wenn sich noch nicht genug Positives getan hat (wir reden zum Beispiel von Themen wie Nachhaltigkeit, Feminismus, Bodyshaming, Toleranz und andere für unsere Gesellschaft relevanten Inhalte) sollten wir ab und an auch innehalten und zurückschauen, damit wir sehen, dass sich Dinge durchaus ändern können, das wir gemeinsam Dinge durchaus ändern können. Speziell beim Thema Nachhaltigkeit hat sich schon viel getan. Mehr und mehr Marken springen auf den Zug auf und uns sollte es egal sein, ob es vorrangig ums Marketing geht - wichtig ist erstmal, DAS etwas passiert. Eco Friendly, Fair Trade, ökologischer Anbau, Klimaschutz, Transparenz, Wiederverwertbarkeit, alles Schlagworte, die sich mehr und mehr Shops und Konzernriesen zu Herzen nehmen. Das ist doch ein wunderbarer Ansatz. Fair Fashion Labels schießen aus dem Boden, von Putzmittel bis Accessoires wird umgedacht. Und die Gesellschaft denkt mit.

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Cradle to Cradle: das T-Shirt, was nahezu keinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.

Am Samstag waren wir das erste Mal nach zweieinhalb Jahren wieder in Köln. KÖLN - wie haben wir es damals geliebt. Sechs Jahre war Caro in der Großstadt am Rhein ansässig, mehr als ein Jahr haben wir beide uns dort gemeinsam eine Butze geteilt. Wir verbinden Köln mit langen Sommerabenden am Flussufer, mit Melonen-Brause am offenen Fenster, mit Konzerten am Tanzbrunnen, mit Open Air Veranstaltungen, mit nun vergangenen Freunden und Lieben. Köln war ein anderes Leben, ein durchtanztes, mit frischen Erdbeeren und flattrigen Kleidern. Selbstverständlich haben wir nicht nur die Sommer dort erlebt, aber merkwürdigerweise erinnern wir uns hauptsächlich an sonnige und warme Tage. An das Käse-Frühstück des Café Café und Croissants in der Leuchte, an die stets überfüllte Innenstadt und an Becks Ice im Park. Zurückblickend waren wir fast noch Kinder, irgendwie haben uns die letzten Jahre sehr viel mehr verändert, als wir es selbst wirklich wahrgenommen hätten. Nun mit den Jungs durch die Vergangenheit zu fahren, war ein merkwürdiges Gefühl, eins des ultimativen Abschließens. So viel hat sich verändert, das ganze Leben gedreht. Wir kleiden uns heute anders, träumen anders, ja wir denken sogar anders. In vielerlei Hinsicht. Unser Konsumverhalten hat sich geändert, wir rücken mehr und mehr vom 'Fashionblogger' ab - auch, um nicht ständig Neues zugeschickt zu bekommen. Wenn Kleidung, dann muss sie uns 100% zusagen.

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Ändert eure Methode! Umwelt- (und Tier)freundlich reinigen mit METHOD.

Vorhang auf für method - die veganen (pflanzenbasierten) Geschirrspülmittel, Küchenreiniger, Universalreiniger & Handseifen (Waterfall & Sea Minerals sind unsere absoluten Favoriten!), die schön aussehen und auch noch verdammt gut riechen. Bei method ist 'alles im grünen Bereich', wie sie selbst sagen, dazu zählen die Inhaltsstoffe, die innovative grüne Chemie, sowie die recycelte + recycelbare Verpackung. Alles, was für die Produkte verwendet wird, ist durch verschiedenste Instanzen und Institute getestet worden, um die höchstmögliche Sicherheit in Punkto Allergien und Giftstoffe zu gewährleisten. Alle Farbstoffe sind umweltverträglich, die Formeln aus pflanzenbasierten Inhaltsstoffen hergestellt, die eingesetzten Konservierungsstoffe, die daher natürlich erforderlich sind, wurden durch Materialwissenschaftler geprüft und sind sowohl unbedenklich, als auch biologisch abbaubar. Die Fabrik ist für ökologisches Bauen ausgezeichnet, die Flaschen sind hergestellt aus ... Flaschen. "Die Natur denkt in geschlossenen Kreisläufen" und so denkt auch method. Was wir besonders großartig finden, sind die auf dem amerikanischen Markt bereits erhältlichen dish + hand soaps, deren Verpackung zum Teil aus aus dem Ozean abgefischten Plastik besteht. Das sind innovative Designs, die die Welt wirklich braucht. ♥ (Wenn euch das Ganze interessiert, dann könnt ihr hier alles nochmal direkt bei method nachlesen - wir fanden die Artikel super spannend.)

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Care More - wie ihr eure Lieblingsklamotten richtig und gleichzeitig umweltschonend wascht.

Wir alle haben ein paar Lieblingsklamotten im Schrank hängen. Die, die wir immer und immer wieder anziehen und die wir nur schweren Herzens verabschieden, wenn sie dann nach häufigem Tragen und Waschen nicht mehr schön aussehen. Lieblingsstücke, die zu solchen geworden sind, weil sie uns an besondere Momente oder an besondere Menschen erinnern. Und dann gibt es noch die ganzen anderen Teile, bei denen wir uns beim Kauf nicht so richtig sicher waren, die, die so schwierig in der Handhabe sind und bei denen wir zum Waschen in die Reinigung geben müssten, die, wo die Naht eh schon auf halb acht hängt und wir Angst haben, sie beim nächsten Tragen vollends zu vernichten und die, die eben günstig waren und die man 'ja vielleicht mal gebrauchen könnte'. Wenn ihr gedanklich in euren Kleiderschrank schaut, dann werdet ihr vermutlich den größten Teil an Klamotten gar nicht auf dem Schirm haben, sondern eher nur die wenigen Favoriten, an denen ihr besonders hängt. Wusstet ihr, dass wir im Durchschnitt satte 80% der Kleidung, die in unser aller Schränken hängt kaum tragen? Das ebenfalls im Durchschnitt die meisten Stücke nur 4x überhaupt getragen werden? Dass sogar 90% der Sachen, die dann am Ende vom Lied weggeschmissen werden, eigentlich noch tragbar sind? Wir wussten das nicht und haben daher nicht schlecht gestaunt, als wir dies letzte Woche beim AEG Blogger-Frühstück erfuhren. Eine Veranstaltung, die unsere Meinung nach eine der besten war, die wir je besucht haben - weil sie perfekt organisiert war, es einige interessante Gesprächspartner vor Ort gab und es um ein verdammt wichtiges Thema ging, nämlich um Mode und ihre Nachhaltigkeit. Wir können nicht allein durch unser Kauf-, sondern auch durch unser Waschverhalten etwas zur Nachhaltigkeit beitragen, denn im Lebenslauf eines Kleidungsstückes ist das große Finale nicht der Kauf. Wir sind ehrlich, wir haben übers Waschen noch nie viel nachgedacht - man macht es eben - dabei ist es, logischerweise, einer der wichtigsten Punkte in der Verweildauer einer Klamotte.

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Bamboo Ocean Cosmetics - Biozertifizierte Bambus Pflege im Test.

Nachdem wir uns nun also auch verstärkt dem Bereich Beauty widmen, euch schon einige Make-Up Looks gezeigt, einen Guide zu Directions verfasst und Epilierer getestet haben, wollen wir uns ab jetzt auch der Hautpflege widmen. Da gibt es ja gefühlt eine Milliarde Produkte, vieles völlig überteuert, vieles das Blaue vom Himmel versprechend, vieles unter fragwürdigen Bedingungen produziert. Wir sind, was das angeht, wirklich extrem kritisch, mischen uns unsere Creme fürs Gesicht selbst aus Ölen und Aloe Vera und testen da auch ungern Neues. Caro hat sehr sensible Haut, Linda bekommt schnell Trockenheitsfältchen und generell vertrauen wir erstmal niemandem aus der Branche. Wir bekommen seit geraumer Zeit unzählige Tester zugeschickt, schreiben aber schlicht keine Review zu Kosmetik, die uns nicht zusagt. Wenn wir aber eine Wunderwaffe entdecken, dann wollen wir sie euch nicht vorenthalten und heute haben wir eine solche in Petto. Bamboo Ocean Cosmetics heißt die Linie und sie umfasst aktuell vier Produkte. Einen Toner, eine Creme, ein Hair Tonic und einen Bambus Drink produziert das Schweizer Unternehmen und alle vier sind schonmal sehr cool aufgemacht. Generell sollte sowas kein Kritikpunkt sein, aber dennoch haben wir natürlich auch gern Sachen in unserem Beauty Regal stehen, die hübsch aussehen. Ein bisschen Mädchen darf sein! ;) Alle Produkte bestehen hauptsächlich aus biozertifiziertem Bambuswasser (wie der Name schon vermuten lässt) und riechen sehr neutral (sind wir da mal kurz ehrlich: gerade Naturkosmetik riecht oft gewöhnungsbedürftig). Wo wird das Bambus gewonnen?

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