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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff - im Blumenprint durchs Blütenmeer.

Während wir durch die Schlossgärten von Trauttmansdorff schlendern, durch die hitze- und lichtdurchfluteten Palmenbestände, die grünen Pinien, die bunt blühenden Blumenmeere - da haben wir eigentlich nur einen Gedanken. Den an unseren Umzug, den an unser eigenes 'Schloss'. Bis dato haben wir den Mund gehalten, wohin wir ziehen und warum die neue Bleibe NOCH besser ist, als unser so perfektes Maisonette-Apartment in der Innenstadt. Wir haben nichts erzählt, weil wir einfach nicht glauben konnten, dass es wirklich klappt. Nun stecken wir mitten im Umzug (bzw. sind schon fast durch) und wollen endlich mit euch teilen, womit wir uns gerade einen kleinen Lebenstraum erfüllen... Wir halten die Luft an und versuchen, nicht zu schreien: Wir ziehen in ein Haus! Im Vorort, am Meer, ein paar Minuten zu Fuß von unserem geliebten Leuchtturm Grottá entfernt. Ein Haus mit Kamin (MIT KAMIN!), großer Terrasse, großem Garten, einem riesigen Arbeitszimmer für uns beide und einer noch viel riesigeren Garage für unsere Do-It-Yourself Projekte. Wir können es einfach nicht fassen. So schön unsere Wohnung auch war, so genial die Lage auch gewesen ist - das hier ist besser. Der alte Vermieter hat auf der letzten Strecke nur noch Probleme gemacht, wollte erst, dass wir bleiben bis er einen Käufer gefunden hat und dann, als wir ihm gesagt haben, dass wir nicht unsere Zeit absitzen und ihm schön Miete zahlen werden, nur damit für ihn alles kuschelig easy bleibt, da wurde er schwierig.

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Sommerliches Bleistiftkleid mit Blumenmuster und warum #bodygoals uns nur noch nervt.

'Wenn ich nochmal #bodygoals lese, dann schreib ich auch was'. Sagten wir erst neulich zueinander. Und natürlich lasen wir es dann noch 125 mal. Jeder hat aktuell eine Meinung zu dem Thema und auch wenn es wirklich großartig ist, dass verquere Ansichten sich langsam aufzulösen beginnen, so steckt das Hauptproblem unserer Meinung nach vor allen in folgender Tatsache: der Fakt, dass ein Wort wie #bodygoals überhaupt diskutiert wird. Wenn wir über Figuren sprechen, über weibliche Formen, dann müssen wir doch nicht ernsthaft festhalten, ich welchem Rahmen sich #goals (und auch #bodypositivity) bewegen dürfen. Entschuldigung - können wir erstmal darüber reden, wie bescheuert das Wort an sich schon ist? Das Goals ein Ziel definiert, was in jedem Falle bedeutet, dass es etwas festlegt und vorgibt, was zu erreichen erstrebenswert ist? Gar nichts muss irgendwer erreichen, wenn hier irgendwas #goals ist, dann lediglich, einen funktionieren Körper zu haben. Ende. Genauso verhält es sich mit allen anderen #goals. Klar, kann man die passenden Hashtags zielgesetzt auf Plattformen wie Instagram einsetzen (wir heben hier ebenfalls schuldig im Sinne von #couplegoals die Hände und stellen uns in die Schäm-Ecke!) aber eigentlich ist es schlimm, dass Suchbegriffe wie solche sich so penetrant durchgesetzt haben. Alles ist ein Ziel (was immer bedeutet, dass es erst noch zu erreichen ist), alles ist irgendwie festgelegt. Und selbst wenn der Rahmen sich erweitert und Mädels und Frauen dafür kämpfen, dass das, was von der 'erstrebenswerten' Norm abweicht ebenfalls #goals ist, so ist es dennoch ein Begriff, der uns die Nackenhaare aufstellt. Gibt es eigentlich keinen normalen Trend mehr?

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Picknick Party mit Blutsgeschwister: das kleine Sommerpicknick für Spätaufsteher.

Es ist spät, die Zeiger der Küchenuhr stehen bereits auf 11.48Uhr. Wir sind ausnahmsweise mal einen Cocktail trinken gewesen und wie es so ist, wurden aus einem schnell zwei und aus zwei dann vier Getränke und der Mix aus Bloody Mary und Moscow Mule rächt sich nun mit einem leisen Tuckern hinter den Schläfen. Es ist heiß, ein schwüler, feuchter Junitag - man riecht förmlich das heraufziehende Gewitter. Wir haben am Nachmittag noch zwei wichtige Termine, wollen den Sonntag aber trotzdem genießen und zwischen Kopfschmerz, Haare waschen und 'was Hübsches überziehen' ein bisschen Sommerfeeling genießen. Wir machen das, was wir am besten können: ein Picknick. Der blühende Garten mit all den lila, rosa, leuchtend pinken und knallig roten Blumen lockt uns vor die Tür und wir geraten in Deko Laune. Das gute Geschirr muss es sein und als Tisch der kleine Servierwagen, wir haben Lust, die Seele ein wenig baumeln zu lassen und bei Kaffee, frischem Obst, den Muffins vom Vortag und etwas Baguette mit Käse den Kater für ein paar Stunden Kater sein zu lassen. Rote Lippen gegen die müden Augen, schwingende Kleider für den frischen Auftritt, den wir später noch hinlegen müssen, rüsten uns für die kommenden Stunden. Es wird ein langsamer Tag, wir können es nicht leugnen. Die Luft steht auf der Terrasse, es ist jetzt schon unheimlich warm.

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Lieblingsstück: das karierte Petticoat-Kleid.

Aus dem Alltag: Wir bekommen Zuwachs. Nein, niemand ist schwanger und eine zweite Katze zieht auch (noch) nicht ein, ABER ein neues Auto gesellt sich zu uns. Wir bekommen einen Familien-Jeep, einen 4x4 für all unsere Roadtrips an den Wochenenden, für die Abenteuer, die wir vier geplant haben und auch, damit wir zwei unter der Woche raus in die Natur können, um die Dinge festzuhalten, die uns faszinieren, bewegen und inspirieren. Das bedeutet für die Zukunft noch mehr Island Content. Noch mehr Outfits geschossen in der Wildnis, noch mehr Infos und Insider Tipps, Material für den Reiseführer, für den Kalender und für noch ein paar weitere Ideen, welche wir gerade angehen. Dieses Jahr wird sich so einiges tun auf Like A Riot, in Kürze schon geht das erste Projekt online und wir sind bereits vorsorglich aufgeregt, was ihr wohl denken werdet. Jedenfalls fahren wir dieses Wochenende das Auto abholen und verbinden das Ganze selbstverständlich mit einem kleinen Ausflug. Nicht mal eine Woche sind wir zurück und schon wieder völlig euphorisch, energiegeladen und platzen fast vor Inspiration. Diese Landschaft ist einfach traumhaft, beruhigend, atemberaubend und macht uns so, so glücklich. ♥ // Sollte ich jemals zum Oktoberfest gehen (und glaubt mir, das wird eher nicht passieren), dann wäre es genau so. Nicht im Dirndl, sondern im Petticoat. Mit Samt Heels und kleinem Täschchen.

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Lieblingsstück: das Peplum-Bleistiftkleid mit Schleife.

Heute ist Montag und damit ist die letzte Woche in Hannover angebrochen. Ende der Woche geht es zurück nach Island - endlich möchte ich sagen, aber das kommt mir schwer über die Lippen. Das Leben an zwei Orten, die nicht nur ein paar Autostunden voneinander entfernt sind, hat eine durchaus traurige Seite - nämlich das Vermissen. Freue ich mich auf der einen Seite unfassbar auf alles was mich in Reykjavik erwartet, bereite ich mich innerlich schon auf den Abschiedsschmerz vor der sich einstellen wird, sobald das Haus meiner Eltern am Freitagmorgen im Rückspiegel des Taxis verschwinden wird. Wieder mehrere Wochen in denen ich meine Liebsten nicht sehen werde, wieder einige Familientreffen, die ich verpasse, wieder etliche Entwicklungsschritte meiner Nichten, die ich nicht miterleben kann. Die Achterbahn unseres Lebens hat in den letzten Jahren (seit unseren drei Monaten in Island) einige Umbauten hinter sich gebracht - mehr Höhen, mehr Tiefen und jede Menge Loopings. So traurig der Abschied jedes Mal ist, so groß ist auch die Freude, wenn wir in Hannover oder Reykjavik ankommen und umarmt werden mit dem Wissen, es warten jede Menge Glücksmomente auf uns. Im Endeffekt ist es also so, dass beide Orte mich auf ihre ganz eigene Weise glücklich machen und ich an beiden gerne bin - demnach ist jeder Abschied bittersüß.

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Hey there, Kitty Kitty: Midi-Rock mit Katzenprint, Blockabsätze und Baskenmütze. Très français.

Ich weiß gar nicht, woher es auf einmal kommt, aber ich hab ein totales Faible für Baskenmützen entwickelt. Das schwarze Beret ist zur Zeit meine mit Abstand liebste Kopfbedeckung und ich wünsche mir ganz dringend noch eine kirschrote und eine burgunderfarbene Version. Was die Farben anbelangt ist dieser Look ausnahmsweise mal recht schlicht ausgefallen, viel Schwarz mit etwas Hellblau, allerdings konnte ich mich beim Muster nicht beherrschen und hab zu meinem neuen Katzenprint Midirock gegriffen, der das ansonsten recht elegante Outfit etwas bricht. Ich hab' mich in der neuen Sommerkollektion der spanischen Marke Pepaloves in alle Stücke mit diesem irre putzigen Druck verliebt. Neben dem Rock habe ich mir daher noch eine super niedliche Bluse und ein total süßes Kleid ausgesucht und ich konnte es gar nicht abwarten, ein erstes Outfit mit einem der Teile zu kombinieren. Vergangene Woche war es regelrecht frühlingshaft hier in Hannover und so war ich tatsächlich ohne Strumpfhose unterwegs. Highlight! Mittlerweile habe ich über die Jahre übrigens um die 25 Midiröcke angesammelt und ich glaube, es gibt kein anderes Kleidungsstück, was ich so gern trage, wie eben die schwingenden Röcke in 3/4 Länge, speziell mit hoher Taille. Sie lassen sich easy stylen, passen in jeder Jahreszeit und können in fast jedem Stil interpretiert werden, casual, super chic, mit einem Hauch Retro - alles ist machbar.

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