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Warum es völlig ok ist, einfach mal einen schlechten Tag und 'nen Durchhänger zu haben.

Positives Denken ist eine gute Sache, es ist wichtig, es beeinflusst das ganze Leben und seinen Verlauf. Dinge positiv zu sehen, die Schönen Seiten zu finden, sich über Kleinigkeiten zu freuen, anstatt sich über andere Kleinigkeiten aufzuregen - all dies hat eine unheimliche Auswirkung auf die eigene Lebensqualität. Wundervoll ist daher dieser Positivity Trend, in all seinen Facetten. Und trotzdem schleicht sich bei uns so langsam das Gefühl ein, dass Social Media uns dieser Tage vermitteln möchte, dass positives Denken ein MUSS sei. Das Selbstzweifel gänzlich scheiße sind, dass Frauen sich immer und bedingungslos gegenseitig unterstützen müssen und alle automatisch BFFs for life sein sollten. Das man immer mit einem Strahlelächeln durchs Leben zu gehen hat und nichts bemängeln darf. Das wir Deutschen einfach nur eine grenzenlose Nörgler-Nation sind, die sich jetzt zusammenreissen soll, jeden Tag, so beschissen er auch sein mag, als ein Geschenk abzufeiern hat, sich gegenseitig nonstop Komplimente machen sollte (speziell wenn es nach den Instagramern geht, dann bitte in einer Flut aus positiven 'you go girl' Kommentaren) und das es scheiße ist, Dinge auch mal scheiße zu finden. So sehr wir also dafür sind, immer die positiven Seiten zu sehen, nach Vorn zu schauen, Momente zu genießen, so möchten wir doch langsam auch einschreiten und sagen: du musst dir das hier nicht zwanghaft schön reden, du darfst auch einfach mal was blöd finden. Du darfst unzufrieden sein, zweifeln, nörgeln. Wir verstehen einfach nicht, warum mittlerweile alles so extrem ausfallen muss.

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CHEERS - auf ein neues Abenteuer! (Mit einem Himbeer-Holunder Moscow Mule.)

Unsere heutigen Neuigkeiten servieren wir euch auf Eis. Mit einem Schuss Holunder, Ingwer, Limetten, einem Hauch Gurke, frischen Himbeeren und einer Handvoll Granatapfel-Kernen. Gestern haben wir Beide mal wieder auf die Zukunft angestoßen, eine Zukunft, die sich bereits ab diesem Jahr hochoffiziell in Island abspielen soll. Noch leben wir rechtlich (und steuerrechtlich) in Deutschland. Unsere Firma hat ihren Sitz in Hannover, wir sind gemeldet in Hannover, wir verbringen einen deutlichen Anteil unserer Zeit in Hannover. Wir pendeln zwischen Island und Deutschland und unser Leben spielt an zwei Schauplätzen. Noch dieses Jahr wollen wir ein für alle Mal umsiedeln, die Reste unseres deutschen Haushaltes auflösen und einen neuen Mietvertrag in Reykjavik unterschreiben. Es ist soweit, nach zwei Jahren 'Probe-Wohnen' wagen wir den endgültigen Sprung. Eine große Entscheidung. Eine, die uns mit unendlich viel Freude erfüllt. Darauf mussten wir natürlich anstossen. Da unsere Hochstimmung mit dem Geburtstag von Caro's Mama zusammen fiel, haben wir zwei die Bar-Nixen gemimt und einen Cocktail kreiert, den unserer Meinung nach JEDER mögen sollte. Bühne frei für unseren Moscow Mule mit Holunder, Himbeeren und Granatapfel!

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Geht ihr euch nicht manchmal auf den Sack? Die 24/7 Freundschaft und wie sie ewig hält.

Als wir uns überlegt haben, diesen Artikel zu schreiben, hatten wir eigentlich angedacht, ein paar Tipps anzubringen, wie eine Freundschaft ewig hält, wie man miteinander wächst und sich gegenseitig stützt. Wir wollten die Grundsteine unserer BFF Geschichte offenlegen, das Fundament quasi und verraten, wie man sich nicht auf den Sack geht, wenn man so sehr aufeinander hängt, wie wir. Das Dumme ist, dass man das überhaupt nicht in Worte und Tipps verpacken kann - es war bei uns einfach von Anfang so. Ab dem Tag, an dem wir Best Buddies wurden, hingen wir immer gemeinsam ab. Uns verband von Minute eins so ein Band, wie man es aus Erzählungen über Zwillinge kennt (für die man uns witzigerweise auch schon hielt - obwohl wir so unterschiedlich aussehen). Mit jedem verstreichenden Tag haben wir damals mehr Zeit miteinander verbracht, bis wir mit 13 quasi schon zusammen wohnten, jedes Wochenende gemeinsam verplanten und als wir endlich so alt waren, dass wir allein verreisen konnten - auch dies als Duo taten. Wir waren nie einfach Freunde, wir waren immer ein Team, ein 'zusammen sind wir stark'. Seit einigen Jahren wohnen wir nun tatsächlich zusammen, erst in einer WG in Köln, dann in Hannover, jetzt eben in Island. Wir verbringen nahezu jeden Tag miteinander. Wir streiten uns vergleichsweise selten, der Gesprächsstoff geht uns niemals aus, die Zukunftspläne auch nicht. Ein Leben ohne die andere ist absolut unvorstellbar geworden, auch wenn wir nicht unser ganzes Leben lang zu viert in einer Wohnung wohnen wollen - ein gemeinsames Land muss es schon sein. Und die Häuser in Laufnähe, unter 5 Minuten

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Die perfekte Welle - Tutorial für eine langlebige Lockenmähne und Caro's Alltagsfrisur.

Ich wurde jetzt häufiger gebeten, doch mal zu verraten, wie ich meine Haare so style und liebste Alltags-Frisur kreiere - was ich euch natürlich sehr gern erzähle. Ich trage meine Haare schon immer am liebsten offen und da ich kein besonderes Talent für Flecht- und Steck- Frisuren habe, es aber mag, wenn die Haare gemacht aussehen, habe ich über die Jahre diesen Hair-Do zu meinem Eigen gemacht. Ich gebe dem Look mal ganz fix einen eigenen Namen und nenne ihn 'die Evelyn'. Zum einen erinnert er mich an die wundervolle Frisur der wirklich bildschönen Evelyn aus Pearl Harbor, deren gesamten Kleiderschrank ich gern stehlen würde und die die wohl schönsten Frisuren überhaupt trägt, (ja, ich gebe zu, die Inspiration zu meinem alltäglichen Haar-Look könnte durchaus aus dieser Richtung kommen :D), zum anderem heist meine Mama Evelyn und ihr wisst ja, dass ich vor allem dank meiner Mutti eine so große Liebe für die Styles der 50er und 60er Jahre empfinde. Je älter ich werde, desto klassischer mag ich meine Looks und meiner Meinung nach sind die eingedrehten, weggesteckten Seiten-Partien absolut zeitlos, elegant und verleihen jedem Outfit augenblicklich einen gewissen Hauch von vergangenen Zeiten. Selbst Schlabberpulli, Leggings und Ballerinas sehen mit einer solchen Frisur schick aus, wirken erwachsen und ausgehtauglich.

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Schmuck reinigen, wie geht's richtig? Unsere Tipps, damit ihr lange was von euren Schätzen habt.

Wie ihr vielleicht wisst, waren wir mit Schmuck schon immer etwas schwierig. Nicht, dass wir nicht sowohl eine Ketten (Layering!!), als auch eine Ring (10Stück pro Hand) Phase gehabt hätten, doch selbst zu diesem Zeitpunkt waren wir stets wählerisch. Wir sind noch nie die größten Freunde von super günstigem Schmuck gewesen, weil dieser oft zerbricht, anläuft, sich verbiegt oder weiß der Geier was macht, was er nicht machen soll. Die Details sehen oftmals nicht gerade hochwertig aus, speziell Ringe hinterlassen Rostflecken - doch wer kann sich schon Tonnen an Echt-Schmuck leisten, um sich damit weihnachtsbäumlich zu behängen? Wir haben dennoch immer eher auf Qualität statt Quantität gesetzt und so ist erst über die Zeit eine Sammlung zusammengekommen. Natürlich verlieben wir uns auch ab und an in Modeschmuckstücke, aber wir schauen, dass wir sie nicht dauernd tragen und gut pflegen, damit wir länger was von ihnen haben. Lieber also nur in ein paar einzelne, schöne Kleinigkeiten investieren, die man immer wieder tragen kann und sich so über die Jahre einen guten Grundstock zulegen, der zu jeder Gelegenheit etwas bereit hält, als unglaublich viel BlingBling anzuhäufen, welches nach kurzer Zeit den Geist aufgibt. Und guter Schmuck muss nicht herzzerreißend teuer sein. Es kommt auf Material und Verarbeitung an, nicht auf die Anzahl der Nullen vor dem Komma.

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Wir heiraten! Dort wo unser zu Hause ist, wo unser Herz ist. Unsere Island Hochzeit 2017. <3

100.000 mal Ja! Dieser kitschige Ausspruch aus 'Stolz und Vorurteil', der selbst dem eisigsten Herz und jedem absoluten Nicht-Romantiker ein verstohlenes Seufzen abringt - wir haben ihn nun selbst aufgesagt. Ja! Wir heiraten! Ja! In Island! Ja! Noch dieses Jahr! Und selbstverständlich am selben Wochenende, wie könnte es auch anders sein, in diesem verrückten Tanz, den wir unser Leben nennen. Wir wollen euch keinen kitschigen Traum von einer Love-Story, einen Antrag mit Kniefall vor dem Eifelturm oder sonst irgendendwas in dieser Richtung verkaufen, das würden wir uns ehrlich gesagt auch selbst nicht abnehmen. Wir vier sind, wie wir vier sind und keiner von uns ist ein Vollblut-Romantiker. Es ist eher eine stille Übereinkunft gewesen, eines Abends, bei leckerem Essen und einer Flasche Wein. Keine Suff- Entscheidung, keine Bange - eher ein 'lasst es uns jetzt einfach wagen!' Dennoch ist das Ganze, einmal ausgesprochen, auch recht schnell wieder in Vergessenheit geraten, niemand von uns fühlte sich nach einer großen Verlobungsfete oder Ringen. Wir wollten einfach heiraten, symbolisch feiern, dass man sich gefunden hat und nicht mehr auseinander geht. 'Mein Mann', statt 'mein Freund' sagen. So richtig haben wir aber nichts festgelegt zu dem Zeitpunkt, keinen Ort, keine Jahreszeit, gar nichts, wir haben nur beschlossen, dass wir das jetzt machen. Klingt unromantisch, aber so fühlte es sich nicht an.

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