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Der Sommer neigt sich dem Ende und damit das Kapitel Like A Riot - der letzte Post.

Der Sommer in Island neigt sich dem Ende zu. Es war ein fantastisches Jahr, fast jeden Tag knallte die Sonne vom Himmel, die Blaubeeren waren zwei Wochen früher reif, als in den vergangenen Sommern und wir haben fast jedes Wochenende auf der Terrasse gegrillt. Dennoch war es ein Jahr, in dem wir von einem echten Sommerurlaub träumten. Versteht uns nicht falsch, wir LIEBEN Island, wir finden den Norden magisch und wir freuen uns ganz unglaublich auf Kanada und Norwegen, aber ein kleines bisschen vermissen wir den echten Sommer schon ab und an. Im Zuge der Flitterwochen 2018 haben wir uns mit allen möglichen Reisezielen auseinandergesetzt. Und auch wenn Alaska auf unserer Travel-Liste ganz oben steht, haben wir unseren Blick dennoch mehr und mehr in exotischere Szenerien schweifen lassen. Aus irgendeinem Grund verbanden wir Leichtigkeit, Abschalten, Runterkommen mit Palmen-Dschungel. Mit surrendem Vogelgezwitscher, mit Kokosnüssen, mit weißem Sand, mit Wasserbungalows. Nicht die Malediven vielleicht und ganz sicher nicht Ibiza... aber Hawaii, das wäre schon was. Oder Australien. Es gibt da eine junge Frau, die wir wahnsinnig gern bei Instagram verfolgen, sie lebt in einer Hütte im australischen Dschungel. Wenn sie morgens mit Kaffee im Bett sitzt und aus dem Fenster filmt, in eine Oase aus intensivem Grün, einem glasklaren Bach, schweren Blätterdächern und flirrender Luft, da verspüren wir ein gewaltiges Fernweh.

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ByeBye Blog - eine Abrechnung mit dem Medium, uns selbst und der Branche.

Der Startschuss war die große berufliche Krise, in der wir uns Ende letzen, Anfang diesen Jahres befunden haben. Seitdem ging es bergauf, stetig bergauf - und trotzdem ist dies nun unser Endpunkt. Es lief nie besser, sowohl privat, als auch im Job. Doch man sagt nicht umsonst: man soll gehen, wenn es am Schönsten ist (oder in unserem Falle, wenn es am besten läuft). Genau das beschließen wir in diesem Moment. Denn 'einfach nur' bloggen, das ist nicht mehr unsere Zukunft. Die Gründe: Dieser Blog ist längst kein (persönlicher) Blog mehr, so wie die meisten Blogs längst keine (persönlichen) Blogs mehr sind. Nicht per Definition jedenfalls. Es ist eine Maschinerie geworden, die nicht zu uns passt. Linda hat Like A Riot gestartet, als das Thema 'Blogging' gerade neu war. Sie kreierte eine Plattform für geteilte Momente, eigene Inspiration, nach ihren eigenen Regeln und betrieben mit echter Leidenschaft. Ein Hobby eben, ein zeitintensives, vielgeliebtes Hobby. Wir beide schreiben schon immer gern, haben unsere Schulzeit nicht in den Diskotheken der Stadt, sondern an unseren Schreib-Blöcken verbracht. Ihr kennt die Story ja: Gedichte, Kurzgeschichten, wilde Zukunftsträume - das war der größte Teil unserer Jugend. Ein Blog klang daher wie ein wahres Vergnügen, man konnte sein Geschriebenes teilen, sich komplett ausleben mit Fotografie und Wort und sogar unserer anderen Leidenschaft konnten wir frönen: der Mode.

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Eine kurze Geschichte der Zeit. Kapitel 3: Die Anerkennung des Fortschritts.

Wisst ihr was bei all der Nörgelei auf Social Media und in den Medien oftmals vergessen wird? Die lobenden Worte. Anstatt Fortschritt und Umdenken anzuerkennen, anstatt aufzuklären, zu informieren und sich darüber zu freuen, wie gut und einfach man mittlerweile an Infos kommt - meckern wir über die Dinge, die sich noch nicht ausreichend verändert haben. (Wir schließen uns hier ein.) Neben dem ständigen Drang nach Verbesserung und den mahnenden Worten, wenn sich noch nicht genug Positives getan hat (wir reden zum Beispiel von Themen wie Nachhaltigkeit, Feminismus, Bodyshaming, Toleranz und andere für unsere Gesellschaft relevanten Inhalte) sollten wir ab und an auch innehalten und zurückschauen, damit wir sehen, dass sich Dinge durchaus ändern können, das wir gemeinsam Dinge durchaus ändern können. Speziell beim Thema Nachhaltigkeit hat sich schon viel getan. Mehr und mehr Marken springen auf den Zug auf und uns sollte es egal sein, ob es vorrangig ums Marketing geht - wichtig ist erstmal, DAS etwas passiert. Eco Friendly, Fair Trade, ökologischer Anbau, Klimaschutz, Transparenz, Wiederverwertbarkeit, alles Schlagworte, die sich mehr und mehr Shops und Konzernriesen zu Herzen nehmen. Das ist doch ein wunderbarer Ansatz. Fair Fashion Labels schießen aus dem Boden, von Putzmittel bis Accessoires wird umgedacht. Und die Gesellschaft denkt mit.

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'Happiness is only real when shared' - Hinter den Kulissen im Hause Riot.

Respekt, Ehrlichkeit, persönlicher Freiraum, Toleranz, Demokratie und allem voran eine große Portion Liebe - das sind die Grundpfeiler unserer eher unkonventionellen Wohngemeinschaft. Die, von der niemand dachte, sie würde gutgehen. Zwei konventionelle Paare in einer Lebenssituation, die nicht jeder verstehen kann und will, die uns aber mehr Glück und Freiheitsgefühl beschert, als wir es uns je zu träumen gewagt haben. Wir sind nun also umgezogen. Um die bis dato meist gestellte Frage direkt vorweg zu nehmen: Nein, wir haben das Haus nicht gekauft. Aber wir halten es uns offen, dies evtl. noch nachzuholen. Wir haben eine neue Bleibe gesucht und über Umwege und Verwandtschaft die 180m2 heruntergekommene Bruchbude gefunden, die wir in den letzten zwei Wochen bis ins Detail renoviert haben. Es gibt zwei Schlafzimmer (Caro und Logo schlafen im vorderen Flügel, Linda und Einar im hinteren), zwei Büros, zwei Badezimmer, eine Küche und einen riesigen Wohn- und Essbereich, welchen wir uns teilen, bzw. eher gemeinsam bewohnen. Letzteres trifft es besser, da wir nicht wie eine WG funktionieren, sondern eher wie eine Familie. Gemeinsames Einweihungsessen und Fernsehabend mit Ben und Jerrys, Portwein auf der Terrasse und Grillen am Wochenende. Wir waschen zusammen ab und Sonntags müssen alle putzen - keine Ausreden.

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Bananenbrot, Karotten-Muffins und Apfelkuchen: der Geschmack unserer Jugend.

Es ist kein Geheimnis, dass Sinneswahrnehmungen Erinnerungen wachrufen. Unser ganzes Leben knüpft sich an Geschmäcker, Gerüche und Co. Der beißende Rauch der Osterfeuer im Frühling, dieses eine Lied, bei dem vor dem geistigen Auge immer wieder ein bestimmter Moment auftaucht, das Zirpen der Grillen im Hochsommer, der Geruch von der nassen Straße nach einem Sommergewitter, ein Parfum, was man ganz unweigerlich mit einem speziellen Menschen verbindet, der Geschmack von Salzwasser auf den Lippen (oder der von gefüllter Pizza, wenn man früher nach der Schule in die Stadt gefahren ist ;D). Alle Situationen und Menschen, an die wir uns besonders eingehend erinnern, sind eng gebunden an Emotionen und Empfindungen, an ein Lied, einen Geruch, einen Geschmack. Unsere intensivsten Erinnerungen an die gemeinsamen - nunmehr 20 Jahre - Vergangenheit, knüpfen sich an den 'Herr der Ringe' Soundtrack, Rooibos Sahne Karamell Tee, Nudeln mit Tomatensauce und Parmesan, 'Black Black Heart' von David Usher, Eistee Pfirsich, den gruseligen Geschmack von 'Kleiner Feigling', diverse Songs aus der Zeit, als EMO noch jedem ein Begriff war und nicht mit dem putzigen australischen Federvieh verwechselt wurde (allen voran '23' von Jimmy Eat World), der Geruch von Haarfarbe und SO viel mehr.

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Im Ford EcoSport durch Südtirol - wenn der SUV zum besten Freund wird.

Wir sind ganz sicher keine Auto Nerds. Wir sind auch keine kessen Bienen, die sich mit schmissigen Sportwagen identifizieren können und mit 180 Sachen durch die Kurven preschen, ohne mit der Wimper zu zucken. Wenn es um Autos geht, da sind wir 'wandelnde Klischees' und zucken nur müde mit den Schultern. Zwei Ausnahmen gibt es allerdings: Oldtimer und alles, was im Gelände eine gute Figur macht. Einen Cadillac Eldorado können wir von einem Ford Mustang Coupé und einem VW Karmann-Ghia unterscheiden und geraten bei den knatternden Motoren und schnittigen Lenkrädern schnell ins Schwärmen. Und auch bei den großen Wagen mit Allradantrieb sind wir nicht mehr völlig ahnungslos und haben seit Jahren einen Ford Raptor vor unserem geistigen Auge. (Ihr wisst schon, einen mit mega Ladefläche und in glänzend schwarz. :D) Was aber die Alltagsmobile angeht, da sind wir recht plan- und ahnungslos. Für uns ist bei einem Auto nur wichtig, dass es im Gelände zurecht kommt. Weiter haben wir uns bis dato mit den fahrbaren Untersätzen noch nicht auseinandergesetzt. Wenn uns also jemand fragte, wie es denn sein sollte, unser Mobil für jeden Tag, da hieß es: schöne Farbe, Allradantrieb und bloß kein Sport-Flitzer. Würde uns einer der klassischen Sportwagen-Hersteller fragen, ob wir einen der schnellen Schlitten würden testen wollen, dann wären die Jungs vielleicht begeistert, wir aber eher weniger.

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