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Islands Osten: der Hafrahvammagljúfur Canyon und ein Bad unter'm heißen Wasserfall.

Nach einem kurzen Frühstück in Egilsstaðir ging es für uns mit dem 4x4 los auf die Piste, so Einiges stand auf unserer Must See Liste. Erster Stopp: Hengifoss. Zumindest einen Wasserfall hatten wir uns vorgenommen und auf Empfehlung entschieden wir uns für die Wanderung zum Hengifoss. Eine gute Entscheidung. Im Osten Islands ist es nicht mal ansatzweise so überfüllt wie an den 'Hauptattraktionen' rund um Reykjavik und so wanderten wir mit nur wenig anderen Naturbegeisterten eine Stunde den steilen Berg hinauf, um dann vor den eigentlich mehreren Wasserfällen sprachlos stehen zu bleiben. Es ist schwer zu beschreiben, wer schon ein wenig in Island gesehen hat, kann den kleineren Fall mit dem Svartifoss (unzählige Basaltsäulen und türkises Wasser) und den Haupt-Fall mit dem Glymur (sehr schmal, sehr hoch) vergleichen. Die unzähligen geologischen Schichten sind freigelegt und perfekt sichtbar, was in der Größenordnung schon echt beeindruckend ist. Wir haben dort ein wenig Rast gemacht und sind dann wieder abgestiegen - nicht ohne ein Outfit in der krassen Landschaft geschossen zu haben, versteht sich. :D Danach wollten die Jungs gern Islands meist umstrittenen Damm sehen - ein riesiges Bauwerk mit zerstörerischer Kraft. Der ehemals rauschende Fluss ist zu einem Bächlein versickert, die beiden Isländer waren ziemlich geschockt davon, was aus ihrem Land so gemacht wird. Doch bevor uns da jetzt auslassen, berichten wir weiter von unseren Erlebnissen.

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Islands Süden: der unglaubliche Fjaðrárgljúfur Canyon und die Jökulsárlón Gletscherlagune.

Der Osten Islands hat den atemberaubenden Landschaften, die wir bis dato gesehen haben, noch einmal einen drauf gesetzt. Wie gestern auf Facebook bereits angedeutet, haben wir wirklich unzählige Fotos geschossen - im Endeffekt waren es sogar mehr als 3.000. Wir haben den gesamten Tag aussortiert und übrig geblieben sind um die 400/500 Bilder, welche wir natürlich nicht auf einen Schlag hochladen (können). Also teilen wir all diese wunderbaren Eindrücke auf und versorgen euch Stück für Stück mit Island Impressionen (und Tipps) aus dem Osten des Landes - begonnen mit dem langen Weg von Reykjavik nach Egilsstaðir, über den Fjaðrárgljúfur Canyon, die Jökulsárlón Gletscher Lagune und den Berufjörður Fjord. ♥ Fährt man von Reykjavik aus in den Osten, kann man sowohl die Nord- als auch die Südroute nehmen, wobei letztere ca. eine halbe Stunde länger dauert. Wir wollten auf dem Hinweg mehrere Pausen einlegen und hatten einige Sights auf dem Plan, weswegen wir diese halbe Stunde mehr nur zu gern in Kauf genommen haben. Lässt man Vík hinter sich, so liegt auf halbem Wege zum Jökulsárlón der Fjaðrárgljúfur Canyon (ein Wort, welches uns verzweifeln lässt :D) - ein Ort, welchen ihr besuchen MÜSST, wenn ihr nach Island reist.

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ÁFRAM ÍSLAND! HUH! - Wie wir die EM 2016 hautnah hier in Reykjavik erlebt haben.

Ja, ja, wir sind im Fußball-Fieber. Und glaubt uns, euch würde es genauso gehen, würdet ihr an unserer Stelle sein. Man ist hier einfach so mittendrin und selbstverständlich ein Teil der Party. Daher fanden wir uns am Montag auch zur Begrüßung des Teams in Downtown Reykjavik ein. Tatsache ist, dass wir in Deutschland niemals auf diese Idee gekommen wären. Zum einen waren wir noch nie begeisterte Fans des Sports, nein, nicht einmal interessiert daran, und selbst wenn dem so gewesen wäre - sicherlich hätten wir uns trotzdem niemals nach Berlin begeben, um eine Mannschaft zu feiern. Und hier? Ist es einfach was völlig anderes. Es fängt bei der Mannschaft an: Island hat 331.860 gebürtige Isländer, davon sind 120 professionelle Fußballspieler. (Vulkane gibt es beispielsweise 126) Da sind die Chancen schon einmal gegen Null, überhaupt in die Endrunden des European Championship vorzudringen. Island ist das kleinste Land, welches es jemals geschafft hat, an einem solch großen Turnier teilzunehmen. Nicht nur in Europa übrigens, in der ganzen Welt. Selbst Trinidad & Tobago, die an der WM teilnahmen und die bis dahin den Rekord hielten, sind fast 4x so groß wie Island. Dann kommen die Fans dazu. 10% der Gesamtbevölkerung sind nach Frankreich gereist, darunter keine Hooligans, allerdings 10 festangestellte Polizisten. Wer nicht vor Ort war, saß beim Public Viewing oder vor dem Fernseher. 99.8% aller Isländer haben laut Messungen das Spiel gegen England geschaut, wie krass ist das bitte?

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Französisches Bistro in Reykjavik - Dinner mit Deluxe-Fondue und süßem Wein.

Fondue? Noch nie gemacht. Ist das nicht so ein Ding aus den 70ern? Als wir neulich im französischen Bistro um die Ecke zum Lunch saßen, fiel uns zum einen die speziell eingerichtete Ecke für Raclette und Fondue auf, zum anderen der Punkt 'Fondue Feast' auf der Speisekarte. Erst flüssiger Käse, dann heißes Öl, zum Abschluss erwärmte Schokolade, dazu alles an Brot, Gemüse, Obst, Fleisch und co., was man sich vorstellen kann - so ähnlich stand es da geschrieben. Wir waren sofort neugierig, fanden das Eck gemütlich und die Idee von warmem Schoko-Dip extrem vielversprechend. Als wir also unsere Dinner-Reservierung für heute Abend wegen dem Fußball Spiel absagen mussten, überlegten wir spontan, doch einfach mal das Fondue Fest zu buchen. Wir bekamen noch am selben Tag einen Tisch und gingen mit hohen Erwartungen in das super nett eingerichtete Bistro. Wie schon erzählt, war das erste Essen dort extrem gut und so erhofften wir uns einen schönen Abend mit vollen Bäuchen und dem ein oder anderen guten Schluck. Und man, wir wurden nicht enttäuscht. Wir mussten uns regelrecht nach Haus schleppen, so abgefüllt waren wir mit Marshmallows und in Käse gewendeten Champignons, mit deep fried Tomaten und Weintrauben (!), mit Kartoffeln in Pfeffer-Sauce und kleinen Pfannkuchen belegt mit Gouda. Für die Jungs gab es zudem noch dreierlei Fleisch-Sorten. Alles war super frisch und lokal und wurde in Massen aufgetischt. Das 'Schlimme' am Fondue ist, dass man einfach nicht aufhören kann, über Stunden futtert und gar nicht merkt, dass man bereits ein halbes Kilo von jeweils Brot, Käse, Obst und Gemüse verdrückt hat. :D Andererseits ist es aber auch eine echt schöne Abwechslung zu einem regulären Restaurant Besuch und so bekommt der Abend von uns eine Eins mit Sternchen. Wir kommen wieder! ♥

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Wie sieht unser typisches Wochenende hier in Reykjavik aus? Persönliche Tipps.

Unsere Tage hier in Reykjavik sind ruhig, beständig, entspannt. Wir haben gewisse Rituale etabliert, die vielleicht nicht umhauen vor Aufregung, die uns aber grenzenlos glücklich machen. Das Wetter mag durchwachsen sein, die Temperaturen nicht tropisch, aber das Leben hier, der Alltag, die Ruhe - sie sind uns so viel mehr wert als ein perfektes Sommerwetter. Es sind kleine Momente, die jeden Regentropfen, jede steife Brise, jede graue Wolkenwand wettmachen. So wie gestern, als in der Kirche gegenüber ein Probe-Konzert von vier Briten gegeben wurde, die den Lumineers oder Mumford and Sons in nichts nachstanden, wir uns vor unsere Haustür auf die Treppen setzen - mit einem Chai Latte und in unseren Schlafanzügen - und Gitarre und Gesang lauschten. Die Sonne zeigte sich kurz und die Nachbarskatze gesellte sich zu uns. So saßen wir zu dritt auf den Stufen, Caro, Katze, Linda und genossen den Morgen. Ein solcher Auszug aus einem Tag ist nicht mehr ungewöhnlich für uns. Wir erleben diese Augenblicke fast täglich. Die Uhr tickt anders in Island. Sie ist langsamer, schenkt uns zu den regulären 24 noch ein paar gefühlte Extra-Stunden.

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(Wild)campen in Island - was ihr wissen solltet.

Manche Dinge müssen keinen tieferen Sinn ergeben. Sie müssen für niemanden verständlich und nachvollziehbar sein oder irgendetwas bewirken - ausser einen Moment des reinen Glücks, der absoluten Zufriedenheit, hervorzubringen. Genau so war unser vergangenes Wochenende. Rückblick: wir sitzen zu viert in der Abflughalle Berlin Schönefeld, mit den ersten Sommersprossen in 2016 und einem leichten Ziehen im Herzen. Abschiedsschmerz. Von schönem Wetter und warmem Meer. Wir philosophieren über den Sommer in Island, über den oftmals kalten Wind, die manchmal fast vorfrühlingshaften Temperaturen. Wir sprechen von Ausflügen und Roadtrips, wir tagträumen von tropischen Stränden und vom Schlafen unter freiem Himmel. Ein Seufzer geht durch die Runde, dann ein Ruck. Wer sagt eigentlich, dass ein kühler Sommer nicht auch ein fantastischer Sommer sein kann? Niemand! Also beschließen wir mit einem Grinsen, dem frischen Juni-Wind zu trotzen und noch an dem folgenden Wochenende draussen zu nächtigen. Zelten, Grillen, Freisein. Warum eigentlich nicht? Es ist Samstag Morgen und wir bereiten unseren Abstecher in die Weiten Islands vor. Genau genommen auf ein wundervolles Stück Land, das im Besitz von Logis Familie ist. Wir haben vor einiger Zeit ein paar coole Gimmicks bei Radbag bestellt und wollen sie gleich gebührend einwehen.

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