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'Happiness is only real when shared' - Hinter den Kulissen im Hause Riot.

Respekt, Ehrlichkeit, persönlicher Freiraum, Toleranz, Demokratie und allem voran eine große Portion Liebe - das sind die Grundpfeiler unserer eher unkonventionellen Wohngemeinschaft. Die, von der niemand dachte, sie würde gutgehen. Zwei konventionelle Paare in einer Lebenssituation, die nicht jeder verstehen kann und will, die uns aber mehr Glück und Freiheitsgefühl beschert, als wir es uns je zu träumen gewagt haben. Wir sind nun also umgezogen. Um die bis dato meist gestellte Frage direkt vorweg zu nehmen: Nein, wir haben das Haus nicht gekauft. Aber wir halten es uns offen, dies evtl. noch nachzuholen. Wir haben eine neue Bleibe gesucht und über Umwege und Verwandtschaft die 180m2 heruntergekommene Bruchbude gefunden, die wir in den letzten zwei Wochen bis ins Detail renoviert haben. Es gibt zwei Schlafzimmer (Caro und Logo schlafen im vorderen Flügel, Linda und Einar im hinteren), zwei Büros, zwei Badezimmer, eine Küche und einen riesigen Wohn- und Essbereich, welchen wir uns teilen, bzw. eher gemeinsam bewohnen. Letzteres trifft es besser, da wir nicht wie eine WG funktionieren, sondern eher wie eine Familie. Gemeinsames Einweihungsessen und Fernsehabend mit Ben und Jerrys, Portwein auf der Terrasse und Grillen am Wochenende. Wir waschen zusammen ab und Sonntags müssen alle putzen - keine Ausreden.

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Interior Ideen: Bedroom Makeover mit simplem Betthimmel (und DIY Lampenschirm)

Auch wenn jetzt klar ist, dass wir unser geliebtes Apartment werden verlassen müssen, so hindert uns das selbstverständlich nicht daran, auch für die letzten Monate immer mal wieder etwas umzustellen, neu zu dekorieren und DIY Ideen umzusetzen. Das Schlafzimmer von Logi und Caro war während unserer gesamten Mietdauer das 'Stiefkind' des Hauses. Egal, wie wir geräumt haben, egal, was wir wie dekoriert haben, kein Bild und keine Vase wollte aus dem Raum ein gemütliches Gemach schaffen. Caros absoluter Vintage-Traumsessel, den wir im Outlet ergattert haben, half auch nicht weiter, selbst riesige, plüschige IKEA Kissen gingen einfach unter und der Schreibtisch von Logi war mit all seiner Kabelage ein permanenter Dorn in Caros Auge. Als wir vor ein paar Wochen dann ein weiteres Mal eine verzweifelte Umräum-Aktion starteten, da fügte sich das Puzzle plötzlich zusammen. Jedes Möbelstück haben wir rotiert, die Kommode aus dem Kleiderschrank noch mit untergebracht und Logis geliebten Retro Fernsehsessel ebenfalls wieder aus dem Lager hervorgekramt. Je mehr, desto mehr war unser Motto und es ist tatsächlich aufgegangen. Manchmal muss man ein wenig kreativ sein und hemmungslos herum rücken und ausprobieren, bis aus einem kargen Raum ein gemütliches zu Hause wird. Das Schlafsofa, das anderthalb Jahre gänzlich sinnlos herumstand, haben wir mit Kuscheldecke und ein paar Kissen so bezogen und umgestaltet, dass es nun tatsächlich aussieht, wie ein richtiges Sofa.

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Interior Ideen: die selbstgebaute Retro Süßigkeiten Bar

Wenn wir eine Idee haben, dann warten wir nicht lange mit der Umsetzung. Unserer Ungeduld ist es geschuldet, dass das Apartment bereits zwei Wochen nach dem Einzug komplett eingerichtet und dekoriert war und nicht eine Umzugskiste mehr im Weg herum stand. Wir setzen uns was in den Kopf und dann machen wir es auch - wenn möglich SOFORT. Ein neuer Couchtisch muss her? Noch am selben Tag stehen wir im Geschäft und suchen uns das Schätzchen aus. Wir haben da so eine DIY Idee? Prompt beginnen wir zu malern und zu schrauben. Nun gab es in unserer Wohnung trotz einrichten in Höchstgeschwindigkeit immer diesen kleinen 'Schandfleck'. Ein überflüssiges Regal in der Küche, welches Platz weggenommen hat und dabei unschön aussah. Vergangene Woche haben wir morgens über einer Schale 'Lucky Charms' am Küchentisch gesessen und das Ding angestarrt. "Das muss jetzt weg - sollen wir heute mal Möbel umstellen?" Gesagt, getan, zwei Stunden später hatten wir ausnahmslos jedes Stück in Caro und Logos Bereich umgeräumt, eine kurze Einkaufsliste für fehlende Deko erstellt und dem blöden Regal einen neuen Platz zugewiesen - an welchem es nicht mehr unpassend wirkte. Der Schandfleck war aus der Küche gebannt und hinterließ dort Raum für Neues. Zeit, einen lang gehegten Traum in die Realität umzusetzen. "Sollen wir nicht eine retro angehauchte Süßigkeiten Theke basteln? So wie früher in den Tante Emma Läden?" Ähhh, JA! Einen Tag später schon fanden wir uns im örtlichen IKEA wieder und haben nach potentiellen Stücken für eine solche Theke geschaut.

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Roomtour! Wir nehmen euch per Video mit durch unser Apartment in Reykjavik.

Aktuell schauen wir uns nach einer neuen Wohnung um. Wir haben ziemlich genaue Vorstellungen von Lage, Größe, Aufteilung und noch ein paar anderen Dinge und selbst ohne die aktuell sehr schwierige Lage auf dem isländischen Wohnungsmarkt wäre es absolute Glückssache, eine solche Unterkunft zu finden. Am liebsten ein freistehendes Haus ein wenig ausserhalb von Reykjavik, mit großer Terrasse, vorzugsweise Grillplatz und HotPot, mit zwei Etagen, mindestens zwei Bädern und fünf Zimmern, zusätzlich zur Küche. Wir müssen aller Wahrscheinlichkeit nach Mitte des Jahres aus unserer geliebten Maisonette hier raus, da eine der anderen Wohnungen nicht weiter vermietet wird und die zurückkehrende Eigentümerin besagter Wohnung -Zitat- es hassen würde, wenn es im Haus eine Katze gäbe. Sehr sympathisch, du dumme Kuh! Da wir uns nun auch noch eine zweite Katze holen möchten (am liebsten diesmal aus Kattholt, falls sie eine abzugeben haben), bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als schnellstens nach einer Zwischenlösung zu suchen, bevor wir ein Grundstück kaufen - denn zwei Katzen können wir der sympathischen Tante ja nun auf keinen Fall antun. (Bitte hier gedanklich das Wut Emoticon einsetzen.) Dummerweise ist Island gerade in der nächsten Abwärtsspirale, was den Markt anbelangt und kaum ein Mensch kann sich noch eine Wohnung leisten.

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Unser neues Home Office und einige Tipps, wie ihr eures ebenfalls günstig gestalten könnt.

Seit wir vor über einem Jahr hier in unser Reykjaviker Apartment gezogen sind, haben wir am Küchentisch gearbeitet. Am Anfang hat das Spaß gemacht, waren wir doch direkt am Fenster, hatten die Kaffeemaschine quasi mit auf dem Tisch stehen und generell waren wir so happy über unser neues zu Hause, das es uns völlig Wurst gewesen ist, wo wir unsere Beiträge schrieben und Mails beantworteten. Mit der Zeit saßen wir dann mehr und mehr auch auf dem Sofa, weil die Küchenstühle so unglaublich unbequem sind, das lange darauf sitzen unmöglich ist. Auf dem Sofa zu hängen ist auf Dauer aber auch keine Lösung, einfach schon, weil es einen recht schnell recht müde werden lässt. Nachdem wir zwei Monate in Hannover an unserem alten Schreibtisch verbracht hatten und feststellen mussten, dass es sich von einem echten Home Office aus einfach viel besser und effektiver arbeiten lässt, musste nach unserer Rückkehr nach Island dann auch endlich mal eine vernünftige Lösung her. Günstig sollte es sein, platzsparend (da unsere Wohnung einfach schon ziemlich voll ist) und wir zudem einen Bereich wollten, der sich separieren lässt. In einer derart offenen Maisonette gar nicht mal so leicht. Den alten Holz-Tisch, der bis dato sperrig und ungenutzt im Flur stand, bauten wir komplett ab, verlagerten unsere Mäntel an seine Stelle und bauten Pommes Reich ein bisschen aus. Im Wohnzimmer musste der Fernsehsessel weichen, dafür haben wir die Couch zu einer riesigen Gammelfläche vergrößert, auf welche wir bei Film-Abenden auch zu viert passen.

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Mit ausgefallenen Prints dem Zuhause fix eine ganz persönliche Note verleihen.

Hach, was ist es schön wieder Zuhause zu sein. Die Koffer sind ausgepackt, die Wäsche ist durchgewaschen, die Betten sind frisch bezogen und das Beste? Das kommende Wochenende ist komplett verplant mit Kurztrips und Sightseeing. Wir stehen also aktuell jeden Morgen mit einem Lächeln auf und freuen uns auf den neuen Tag, den frischen Start. Hier in Reykjavik sind wir einfach viel gelassener, entspannter und eigentlich immer guter Dinge. Nichts geht über positives Denken, viel Lachen und generell die Welt mit offenen Herzen zu betrachten. Das Leben ist schön, man muss es einfach immer wieder zu schätzen wissen. Sich vor Augen führen, wie gut es einem geht, wie dankbar man sein kann. Wir sind aufrichtig glücklich hier. Fühlen uns ausgeglichen, frei, zuversichtlich. Island ist unsere Heimat, unser Apartment unsere Zuflucht. Wir können noch immer nicht glauben, wie viel Glück wir hatten. Und haben. In diesem friedlichen, atemberaubenden Land zu leben, mit diesen stets fröhlich vor sich hin pfeifenden Optimisten an unserer Seite. In dieser traumhaften Butze, mit Stuck an der Decke und Katzen in der Nachbarschaft. Mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir. // New In: Die beiden unfassbar (!) flauschigen Tagesdecken mit Wal-Print und Berg-Motiv sind gerade ganz große Liebe. Linda konnte dem Tier-Thema einfach nicht widerstehen und nun hat sich zu den Waldbewohnern auch noch die See ins Schlafzimmer gesellt.

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