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Schlössertour Hohenschwangau/Neuschwanstein - völlig überbewertet oder absolutes Muss?

Wir haben eine Schwäche für Schlösser. Das mag an Schmachtfetzen wie Sissi und unserer Liebe zur modernen Filmversion von Marie Antoinette liegen oder an einer romantisch-verzerrten Vorstellung von eben jener Zeit, aber wir streifen nur zu gern durch die altherrschaftlichen Gemächer, die prunkvollen Gärten, die kitschigen Säle. Wir träumen uns in alte Tage und stellen uns vor, wie es wohl war, an einem solchen Ort zu leben. (Oft sicher kalt und mit schlechter zahnärztlicher Versorgung :P) Dieser fast abartige Reichtum, die Detailverliebtheit, die übertriebene Zurschaustellung von Gütern... wir waren sprachlos, als wir erfuhren, dass allein am Betthimmel des königlichen Gemachs vierzehn Schnitzer mehr als vier Jahre lang gearbeitet haben. All dies für ein Schlafzimmer, in welchem der werte Ludwig nicht einmal 200 Nächte verbrachte. Während unseres Urlaubes in den Dolomiten/Alpen diesen Sommer haben wir auch Füssen und Umgebung einen Besuch abgestattet und aufgrund der beiden Isländer die Tour durch Neuschwanstein und Hohenschwangau gebucht. Wir hätten uns das allein nicht 'angetan', konnten aber verstehen, dass es für die Zwei super interessant war - hatten sie ihre Füße doch noch nie in ein solches Bauwerk gesetzt. Füssen selbst ist wunderschön, der Alpsee wirklich ein traumhaftes Fleckchen, aber das Gesamte Areal rund um die mittelalterlichen Schlösser gleicht mittlerweile nur noch einem gruseligen Touristen-Kabinett. Die überteuerten Restaurant sprießen aus dem Boden, Busse, Kutschen und Co. drängeln sich durch die Massen. Die Schlange an den Schaltern ist endlos.

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Rothenburg ob der Tauber: Willkommen in Deutschlands Märchenstadt.

Wer von euch war schon einmal in Rothenburg und hat sich NICHT Hals über Kopf in die zauberhafte Altstadt verliebt? Keine Meldungen? Das dachten wir uns! So viel hatten wir von den niedlichen Gässchen und bunten Häusern innerhalb der mittelalterlichen Burgmauern gehört, dass wir eine Nacht Zwischenstopp im Burghotel eingelegt haben, bevor wir in unser erstes Ziel in den Dolomiten eingekehrt sind. Und weil es uns so unfassbar gut gefallen hat, wollten wir gern einen kleinen Einblick in die Märchenstadt geben und euch mit Tipps versorgen, sollte es euch selbst einmal in das deutsche Weihnachtsparadies Rothenburg verschlagen. Die Jungs jedenfalls waren beide schwer begeistert und konnten sich an den Türmen, Erkern, Farben und Blumen gar nicht satt sehen. Ein wahres Kontrastprogramm zu Island und seiner rauen Unberührtheit. Und auch wenn Rothenburg SEHR touristisch ist, so war man gerade am Abend dann doch fast allein unterwegs und konnte ganz in Ruhe all die kleinen Gässchen durchstöbern. Wer auf Efeu überzogene Häuserwände, den Baustil der Renaissance, Gotik und Romanik, Pastelltöne, deutschen Wein und Schmalzgebäck steht, der sollte nun dringend weiterlesen und schon einmal nach einem freien Wochenende für einen Abstecher nach Bayern im Terminkalender Ausschau halten.

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Wundervolles Lubmin - ein Kurztrip an den sonnigsten Platz Deutschlands.

Dreieinhalb Tage an der Ostsee liegen hinter uns, sechs Tage in der Sonne insgesamt (Hannover, Lubmin, Berlin). Wundervolle Tage voller Liebe und Freude, gefüllt mit bestem Essen und Entspannung DeLuxe. Mit warmem Sand unter nackten Füßen, mit dem ersten Bad im Ozean in 2016 und verdammt viel Waffeln und Eis. :D Tage, die uns noch einmal gezeigt haben, was für großartige Männer wir an unserer Seite haben, die uns und auch unseren Job ganz und gar akzeptieren. Ohne Vorwürfe, wenn wir am Wochenende oder auch während des Urlaubs mal wieder länger am PC sitzen oder unterwegs noch 'eben kurz' ein Outfit fotografieren. Ohne jemals von unseren Launen und Albernheiten genervt zu sein. Wir fühlen uns wie die glücklichsten Frauen der Welt, dass wir all die großartigen Dinge des Lebens jetzt zu viert erleben dürfen, dass wir uns untereinander so gut verstehen (das hätte ja auch anders aussehen können :D) und tja, wie Linda bereits gestern schrieb, so sitzen wir direkt an der Planung für den nächsten Trip. Man, was hatten wir für ein Glück! Und auch durchweg mit allem. Die Villa Erika, in welcher wir eine große Ferienwohnung gebucht hatten, war nicht nur ein zauberhaftes rosa Anwesen mit weißem Gatter und süßen Balkons, nein, wir hatten auch jeden Morgen ein absolut perfektes Frühstück auf dem Tisch. Logi und Einar haben sich erstmal an die ganzen unbekannten Aufschnitt-Sorten und das frische Obst heran getastet und waren dann hin und weg. Zusätzlich stand uns am Donnerstag noch ein besonderer Anlass (Caros Geburtstag) ins Haus und so gab es Erdbeer-Torte und rosa Schampus am Morgen.

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Das frisch renovierte Mercure Hotel Hannover City und ein Dinner im Salle Nollet.

Wir wollen euch nicht mit Fakten erschlagen, oder in irgendwelche technischen Details gehen, sondern nur kurz unseren Abend und unsere Empfindungen wiedergeben. Das Essen war hervorragend (Freunde, diese Kokos-Creme zum Nachtisch, wir lagen halb unterm Tisch!!), die Weine lecker (soweit wir das eben beurteilen können :D), die Anwesenden angenehm, aufgeschlossen und neben uns am Tisch saß ausgerechnet Herr Humor himself und wir haben ein paarmal unangenehm laut gelacht. Aber nichts von all dem kam auch nur ansatzweise an die Location des Dinners heran. Kennt ihr schon den Salle Nollet? Nein? Um Himmels Willen, hin da!!! Als man uns sagte: 'Wir essen in einem Zimmer aus der Marienburg' standen wir schon kurz vorm Herz-Kreislauf-Koller. Schloss-Atmosphäre? Alles klar, aus dem Weg, wir kommen. Als waschechte Marie-Antoinette Film-Fanatiker sind wir hier natürlich auch leicht vorbelastet, aber diese wunderschönen alten Holzmöbel, die Gemälde und allem voran der Kronleuchter, haben uns ein lautstarkes 'Hach' entlockt. Wer uns beim Essen beobachtet haben sollte, der muss gemerkt haben, wir wir immer wieder heimlich vom Teller weg an die Decke gestarrt haben, mit so einem ekelhaft romantisch-verliebten Blick. Aber bevor dieser Text noch endlos wird: Ihr seid aus Hannover? Geht dort essen! Schnappt euch ein paar Leute, bucht eins der Menüs und fühlt euch einen Abend lang grenzenlos royal. Ihr seid mal in der Gegend? Ab ins Mercure! Hier treffen Moderne und Komfort auf echten Burgfräulein-Charme. ♥ Fazit: Die Renovierung war ein voller Erfolg!

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Ein perfekter Sommertag in Hannover - 10 Tipps.

Wir sind ganz ehrlich und sagen gleich vorab: wir waren nie die größten Fans unserer Heimatstadt. Bei den meisten Menschen ist es so, dass sie irgendwann, nach den Irrwegen der Jugend, den ersten geplatzen Träumen und dem wahren Erwachsenwerden, entweder zu dem Ort zurückfinden, an dem sie aufwuchsen, dort gänzlich sesshaft werden und ihn auf's Blut verteidigen oder (und so war es bei uns)... sie suchen das Weite. Jahrelang fanden wir Hannover einfach nur gruselig, trist und dröge. Nach fünf Jahren Köln und zwei Jahren Pendelei ziwschen Reykjavik und der Stadt, in der wir aufwuchsen, haben wir bemerkt, dass wir doch ganz gern nach Hause kommen. Nicht nur unserer Familien wegen, sondern auch, weil das völlig unterschätze und belächelte Hannover in den letzten Jahren ziemlich zugelegt hat und nun Einiges bieten kann. Uns ist bewusst, dass das überwiegend graue Pflaster nicht gerade Touristen Magnet Nummer eins ist, dennoch haben wir unheimlich viele Besucher pro Jahr, allein aufgrund der gigantischen Messen (wir haben das größte Messegelände der Welt!) zu verzeichnen. Und während fast alle Hotels über Wochen ausgebucht sind und die Bars um den Raschplatz nur so überquellen, so werden die wirklich schönen Ecken auch weiterhin nur von den Einwohnern der Stadt besucht und bemerkt. Um euch bei einem möglichen Besuch eurerseits den überfüllten und unansehnlichen Mainstream zu ersparen, schreiben wir nun diesen Post. Warum es euch auch immer nach Hannover verschlägt - hier ein paar Tipps, wie ihr einen WIRKLICH schönen Sommertag in der EXPO Stadt verbringen könnt.

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Ein Sommerwochenende in der Hauptstadt - Berlin mit den Adina Apartment Hotels.

Mit reichlich Verspätung und vom Wetter körperlich am Ende, kamen wir abends im Hotel an und wurden dort für alles entschädigt. Das Zimmer war ein Träumchen und hatte so einige Extras, die man nicht unbedingt gewohnt ist - eine Küche mit Spühlmaschine, Mikrowelle und Kühlschrank, einen Kleiderschrank mit genug Bügeln und komplett-Verspiegelung, sowie Bügeleisen und Bügelbrett (wie praktisch ist das denn bitte!?). Gut, die Beschreibung Apartement-Hotel hätte ein Tipp sein können, aber mit so einer tollen Ausstattung hatten wir nicht gerechnet (einige Zimmer haben sogar Waschmaschine und Trockner). Als wir uns umgezogen hatten, statteten wir der schicken Alto Bar des Hotels einen Besuch ab und genehmigten uns einen Cocktail. Solltet ihr jemals dort in der Nähe sein, ihr müsst unbedingt einen Cocktail probieren - es gibt zwar auch die standardmäßigen Mischungen, zudem aber ganz neue Geschmackserlebnisse und die sind mehr als empfehlenswert! (Linda's Tipp: Melon Sour!!! Bester Melonen-Cocktail, ever!)) Dazu gab es eine Snack-Platte der aller-leckersten Sorte (bestes paniertes Hühnchen aller Zeiten), ehrlich Freunde, perfetto! Danach sind wir nur noch in die Bademäntel geschlüpft, haben eine ordentliche Portion frisches Obst verdrückt und sind selig eingeschlummert.

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