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Wundervoller Schmuck inspiriert von Blauer Lagune, Geysir und Co.

Wir haben in letzter Zeit einiges zum Thema neue Denkansätze bei uns erzählt, auch darüber, wie sich das ganze Bloggen für uns verändert hat. Auch wenn wir in Punkto Werbung schon immer wählerisch waren, so werden wir nur noch stärker selektieren, noch mehr nur von den Dingen erzählen, die uns zu 100% begeistern. Wir haben die Undurchsichtigkeit auf vielen, vielen Blogs gänzlich satt. Verpackt in eine vermeintlich persönliche Geschichte (die dann einfach flott erfunden oder passend umgedichtet wird, wir haben diese Tatsachen schon direkt ins Gesicht gestanden bekommen) schleichen sich angebliche Favoriten, DAS neue Lieblingsgetränk, DIE Traumdestination und weiß der Kuckuck was noch auf den Blogs ein, welche den Lesern dann kackdreist als Nicht-Werbung untergejubelt werden. Daher: die wunderhübschen Ringe, um die es im heutigen Beitrag gehen wird, haben wir uns aussuchen dürfen. Wir haben sie in einem Presse-Mailing gesehen (der Betreff 'Pernille Corydon's new Ísland Collection' hat unsere Ohren sofort spitz werden lassen), uns unsterblich verliebt und festgestellt, dass wir euch diesen Schmuck einfach zeigen müssen. Wir werden euch also nicht erzählen, dass wir bei einem romantischen Herbstspaziergang durch Reykjavik ganz plötzlich unsere Traumringe erspäht haben und einfach zuschlagen mussten - wir erzählen die Wahrheit, dass wir sie eben zum Fotografieren zugesandt bekommen haben (und nein, wir verdienen daran nicht einen Cent). Wir finden sie einfach unfassbar schön und möchten euch die Kollektion gern vorstellen. Das absolut perfekt nachempfundene Türkis der Blue Lagoon Ringe, das wundervoll zarte Rosa der Geysir Schmuckstücke - wir sind zutiefst verliebt!

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Dresscode Island: Explorer Modus in Sommerkleidchen und Winterboots.

Ich liebe diese Bilder. Ich liebe sie, weil sie mich an zwei unfassbar schöne Stunden dieses Sommers erinnern, an zwei Stunden absolute Freiheit in atemberaubender Natur. Als wir bei unserem Trip in die Ostfjorde plötzlich über diesen Wasserfall stolperten, hatten wir eigentlich gar nicht vor, zu halten und die Gegend zu erkunden. Von der Straße war nur ein schmaler Bach zu sehen und zwischen den Wolken an den Berghängen schwach Wasserdampf zu erkennen. Irgendwie haben wir aber doch gehalten, um mal kurz zu schauen, was sich denn dort im Dunst verbarg und ich bin so, so froh, dass wir ausgestiegen sind. Der schmale Bach wurde bereits nach wenigen Metern merklich breiter, das entfernte Rauschen deutlich stärker. Wir sind also ein Stück in die Natur hinein gelaufen und haben einen hübschen Fall erspäht. Irgendwie waren wir plötzlich in Kletterlaune und so zog es uns den Hang hinauf, tiefer hinein in die wilde Szenerie. Nach einer kurzen, steilen Partie eröffnete sich uns dann das gesamte Spektakel, sowie die Tatsache, dass es sich tatsächlich um zwei große Wasserfälle handelte, ja, der gesamte Berghang übersät war mit Kaskaden. Und Blaubeeren. Also haben wir uns in die Wiese gesetzt, Beeren verspeist und die Aussicht genossen. Weil ich euch nicht schon wieder stundenlang mit meiner Gefühlswelt voll schwafeln möchte, lasse ich heute einfach die Bilder sprechen. Ich denke, man sieht mir durchaus an, wie glücklich ich an diesem Ort gewesen bin. :)

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Lieblingsstück: der Schottenrock - für all die Abenteurerinnen unter euch.

Am heutigen Tage liegen die Dinge mal ein bisschen anders als sonst, denn diesen Beitrag tippe ich - Linda. Caro liegt krank im Bett und ist das erste Mal seit Jahren wirklich ausgeknockt. Sie ist selten krank und noch seltener legt sie sich hin, wenn sie es dann mal ist, doch seit gestern ist Bettruhe angesagt. Das ist natürlich (entschuldigt) scheiße, umso mehr, weil dies ihre liebsten Fotos seit Beginn des gemeinsamen Bloggens sind und sie den Text dazu gern selbst geschrieben hätte. Caro nörgelt nie darüber, dass sie krank ist, sondern stets nur da drüber, dass sie nicht sofort wieder gesund ist und so wollte sie auch heute morgen die Tatsache einfach ignorieren, sich aus dem Bett schwingen und in die Tasten hauen. Nun hat ihr Körper gesagt: "Schluss jetzt Caro, hinlegen, sonst wird das mit uns nix" Betrübt hat sie nachgegeben - und mir vertrauensvoll diesen Beitrag in die Hände gelegt. Bilder, auf welche sie sich seit dem 14. August freut, sie zu veröffentlichen, weil sie die Location und den Look so gern mag. Ich hatte euch von dem Auto-Friedhof ja bereits ein wenig erzählt, aber ich muss gestehen, dass mir / uns bei manchen Dingen tatsächlich die Worte fehlen, um auszudrücken, was wir wirklich empfinden, wenn wir an solchen Plätzen landen. Es gibt keine Adjektive, die es beschreiben würden. Dieser Ort, den sicher viele als einen einfachen Schrottplatz bezeichnen würden, der war so eine Location. So ein magischer Moment, den man mit simplem Reden nicht ausreichend beschreiben kann. So weit ab von jeder Zivilisation, inmitten steiler Hänge, am blau glitzernden Fjord - man vermutet einfach nicht, gleich inmitten hunderte abgestellte Autos, LKWs, Busse hinein zu fahren.

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Wie ich meine heißgeliebten Fransen Overknees am liebsten trage?

Was für ein relaxtes Wochenende. Wir haben so gut wie gar nichts gemacht, außer im Bett gelegen, Serie geschaut, ein wenig im Internet gesurft und viele Süßigkeiten verspeist. Gearbeitet haben wir zur Abwechslung mal gar nicht - nur wir vier und ganz viel Quality Time, wie man so schön sagt. ;) Heute und morgen müssen wir noch einmal ordentlich in die Tasten hauen, denn am Mittwoch morgen geht es für zwei Wochen zurück nach Deutschland. Die Wettervorhersage sagt eine ordentliche Prise Sommer voraus und vor allem Logi kann es kaum erwarten, sich eine weitere Runde in der Wärme zu aalen. 29 Grad sollen es am kommenden Samstag werden, besseres Wetter hätte er sich für seinen Geburtstag nicht wünschen können. Es ist jetzt der zweite Geburtstag den wir zusammen feiern und ich hab das Gefühl, es ist gerade mal einen Monat her, seit Logis Vater aus dem riesigen Kuchen, auf dem ein Foto vom Geburtstagkind war, Logis Gesicht aus der Mitte schnitt und mir auf meinen Teller legte. :D Da es ein runder Geburtstag war, hat sein Papa außerdem eine Rede gehalten - auf Englisch, nur damit auch Linda und ich alles verstehen - wie kann man bitte so süß sein? Von Anfang an wurde ich so herzlich in die Familie aufgenommen, ich hätte es schlichtweg nicht besser treffen können. Dieses Jahr sind meine Eltern dran mit der Rede und ich bin mir sicher, dass mein Vater das übernehmen wird. :)

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Dresscode Island: Kimono und Fransenstiefel im Spätsommer.

Wir werden tatsächlich häufiger gefragt (privat, in Mails oder Kommentaren), was wir eigentlich so an Kleidung empfehlen, wenn man denn nach Island reist. Die Antwort ist einfach: praktische Wohlfühl-Klamotten, die sich vielseitig stylen lassen und natürlich auch ein bisschen Wanderzeug, was gegen Regen schützt und beim tatsächlichen Bergsteigen und Erkunden getragen werden kann. Für einen Roadtrip mit Zwischenstopps, einem Ausflug bei schönem Wetter oder leichten Spaziergängen, muss aber nicht gleich der Trekkingboot raus und zur Softshell gegriffen werden. Im Sommer sind eine leichte Bluse, eine Jacke gegen den Wind, eine bequeme Hose und gemütliche Schuhe völlig ausreichend. Wer also nicht alle seine Lieblingsstücke zu Hause lassen will, der kann getrost sein: das ist auch gar nicht nötig. Für unseren Tag 'on the road' habe ich hier zu meiner üblichen Lieblingsjeans gegriffen und sie zu Fransenboots und Kimono-Jacke kombiniert. Alles schön oversized und bequem. Die hellrosa Bluse (und selbstverständlich auch die Tasche :D) sind übliche Verdächtige und werden von mir nur zu gern getragen, wie ihr wisst. Immer und überall. Und da dies so ist, bin ich ganz schnell aus dem Auto gesprungen, als sich dieser fantastische Regenbogen einmal komplett über den Himmel spannte und hab es schnell festgehalten. Das Roadtrip-Outfit und das Natur-Spektakel. :)

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Wie Island mir meinen ganz persönlichen Alexander Supertramp Moment bescherte.

An alle Fans des Buch und Filmes 'Into the wild' (und alle anderen selbstverständlich ebenfalls), bitte gestattet mir den folgenden Ausraster: WIE UNGLAUBLICH GROßARTIG IST DIESE LOCATION? Keine Ahnung, ob unter euch ebenfalls abandoned places Liebhaber sind, aber wenn, dann versteht ihr sicher meine Aufregung!? Auf unserem Trip durch Island's Osten entdeckte ich zufällig ein Bild auf Instagram von diesem verlassenen Schulbus. Es war unheimlich schwierig, die Location einzugrenzen und googeln brachte ebenfalls keinen Erfolg. Ich zeigte also mit einem tiefen Seufzer meinen Bilder-Fund in die Runde und entlockte so Logi ein Grinsen: 'Den Bus kenn ich, der ist ganz in der Nähe. Willst du hin?' Ich war natürlich sofort aus dem Häuschen und so fuhren wir mitten ins Niemandsland, ließen jedwede Ortschaft hinter uns und als ich schon dachte, wir hätten uns mit Sicherheit verfahren, bogen wir um eine Kurve und vor uns tat sich der gigantischste Fahrzeug-Friedhof auf, den ich je gesehen hatte. Busse, Oldtimer, Kräne und sogar Boote tummelten sich am Berghang des Fjordes und der gesamte Platz war besiedelt von Gänsen, Schafen und (leider auch) jeder Menge Spinnen. Ich war wie hypnotisiert, bin aus dem Auto gesprungen und habe ewig lang diesen verrückten Ort erkundet. Natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen, auch direkt ein paar Bilder zu schießen und eben jene möchte ich heute mit euch teilen.

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