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Sommerliches Bleistiftkleid mit Blumenmuster und warum #bodygoals uns nur noch nervt.

'Wenn ich nochmal #bodygoals lese, dann schreib ich auch was'. Sagten wir erst neulich zueinander. Und natürlich lasen wir es dann noch 125 mal. Jeder hat aktuell eine Meinung zu dem Thema und auch wenn es wirklich großartig ist, dass verquere Ansichten sich langsam aufzulösen beginnen, so steckt das Hauptproblem unserer Meinung nach vor allen in folgender Tatsache: der Fakt, dass ein Wort wie #bodygoals überhaupt diskutiert wird. Wenn wir über Figuren sprechen, über weibliche Formen, dann müssen wir doch nicht ernsthaft festhalten, ich welchem Rahmen sich #goals (und auch #bodypositivity) bewegen dürfen. Entschuldigung - können wir erstmal darüber reden, wie bescheuert das Wort an sich schon ist? Das Goals ein Ziel definiert, was in jedem Falle bedeutet, dass es etwas festlegt und vorgibt, was zu erreichen erstrebenswert ist? Gar nichts muss irgendwer erreichen, wenn hier irgendwas #goals ist, dann lediglich, einen funktionieren Körper zu haben. Ende. Genauso verhält es sich mit allen anderen #goals. Klar, kann man die passenden Hashtags zielgesetzt auf Plattformen wie Instagram einsetzen (wir heben hier ebenfalls schuldig im Sinne von #couplegoals die Hände und stellen uns in die Schäm-Ecke!) aber eigentlich ist es schlimm, dass Suchbegriffe wie solche sich so penetrant durchgesetzt haben. Alles ist ein Ziel (was immer bedeutet, dass es erst noch zu erreichen ist), alles ist irgendwie festgelegt. Und selbst wenn der Rahmen sich erweitert und Mädels und Frauen dafür kämpfen, dass das, was von der 'erstrebenswerten' Norm abweicht ebenfalls #goals ist, so ist es dennoch ein Begriff, der uns die Nackenhaare aufstellt. Gibt es eigentlich keinen normalen Trend mehr?

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Cradle to Cradle: das T-Shirt, was nahezu keinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.

Am Samstag waren wir das erste Mal nach zweieinhalb Jahren wieder in Köln. KÖLN - wie haben wir es damals geliebt. Sechs Jahre war Caro in der Großstadt am Rhein ansässig, mehr als ein Jahr haben wir beide uns dort gemeinsam eine Butze geteilt. Wir verbinden Köln mit langen Sommerabenden am Flussufer, mit Melonen-Brause am offenen Fenster, mit Konzerten am Tanzbrunnen, mit Open Air Veranstaltungen, mit nun vergangenen Freunden und Lieben. Köln war ein anderes Leben, ein durchtanztes, mit frischen Erdbeeren und flattrigen Kleidern. Selbstverständlich haben wir nicht nur die Sommer dort erlebt, aber merkwürdigerweise erinnern wir uns hauptsächlich an sonnige und warme Tage. An das Käse-Frühstück des Café Café und Croissants in der Leuchte, an die stets überfüllte Innenstadt und an Becks Ice im Park. Zurückblickend waren wir fast noch Kinder, irgendwie haben uns die letzten Jahre sehr viel mehr verändert, als wir es selbst wirklich wahrgenommen hätten. Nun mit den Jungs durch die Vergangenheit zu fahren, war ein merkwürdiges Gefühl, eins des ultimativen Abschließens. So viel hat sich verändert, das ganze Leben gedreht. Wir kleiden uns heute anders, träumen anders, ja wir denken sogar anders. In vielerlei Hinsicht. Unser Konsumverhalten hat sich geändert, wir rücken mehr und mehr vom 'Fashionblogger' ab - auch, um nicht ständig Neues zugeschickt zu bekommen. Wenn Kleidung, dann muss sie uns 100% zusagen.

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Dresscode Island: Es ist Sommer! Packt die dicken Parkas endlich weg!

22.05.2015 - Unsere erste Nacht im neuen Zuhause (auf Zeit) ist vorüber. Wir haben bis spät unsere Koffer ausgepackt und Klamotten verstaut, vor Aufregung ziemlich schlecht geschlafen und sind nun hellwach und gespannt wie ein Bogen. Es ist fünf Uhr in der Früh und die Sonne scheint. 22. Mai, bis zur Mitternachtssonne ist es nur noch einen Monat hin. Wir sind solches Licht in diesen Morgenstunde nicht gewöhnt und können nicht mehr einschlafen, also machen wir uns die Schokomilch auf, die wir nach unserer Ankunft noch schnell besorgt haben. Wir sind erwartungsvoll, wollen heute unser Viertel erkunden. Das neue Zuhause ist gewöhnungsbedürftig, um es mal vorsichtig auszudrücken. Eine winzige ausgebaute Garage, in der zwei kleine Betten stehen und so eine Pantry Küche, ihr wisst schon, mit Spülbecken und zwei Herdplatten. Vor der Tür befindet sich direkt der Garten der Besitzer, es summt und brummt von Fliegen und Käfern, die sich allesamt durch die Fensterschlitze in unsere Behausung aufmachen. Der Boden ist dreckig, wir finden nur einen Feger, keinen Staubsauger und machen notdürftig klar Schiff. Später wollen wir zum IKEA, es gibt weder Becher, noch einen Schrank oder ausreichend Bügel - unser ganzer Krempel ist unmöglich zu verstauen. Das Bad ist keine fünf Quadratmeter groß und reichlich versifft - auch hier gibt es nichts, womit man mal drüberputzen könnte. Wir machen uns eine lange Liste, von Töpfen bis Schwämmchen, Messer fehlen und Handtücher haben wir nur die zwei, die wir mitgebracht haben.

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Dresscode Island: Jeans zu Jeans im eisigen Frühling. Durch Reykjavik im Lagenlook.

Ahhh, der Reiseführer ist endlich wieder in vollem Gange. In den kommenden Wochen werden wir euch ausführlichst über den Zwischenstand informieren und auch Bescheid geben, wann das gute Stück nun rauskommen wird. Dann brauchen wir auch noch einmal Feedback von euch - aber das besprechen wir zu gegebenem Zeitpunkt. Jedenfalls besteht unser Wochenplan nun aus sehr viel mehr als nur den Bloginhalten, dreimal wöchentlich schreiben wir am Travel Guide, schießen zwischendurch Fotos für den Kalender und arbeiten auch an noch etwas anderem, das bitte bald auf den Markt kommen soll. Ein kleiner Like A Riot Shop - was haltet ihr davon? Wir haben jedenfalls so viele Ideen, die wir mega finden und die wir gern mal umsetzen würden. Wann, wenn nicht jetzt, nicht wahr? Nun ist die Woche schon wieder rum, morgen steht nochmal Reiseführer auf dem Plan und Sonntag fahren wir eine recht große Runde raus und jagen HotPots. Wir haben schon länger einen auf der 'Must-See' Liste, den wir unbedingt ausprobieren wollen - übermorgen ist es soweit und wir freuen uns sehr darauf. Durch Schneefelder stapfen, im heißen Wasser baden, Picknick im Windschatten des Autos... ein perfekter Tag.

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Lieblingsstück: das karierte Petticoat-Kleid.

Aus dem Alltag: Wir bekommen Zuwachs. Nein, niemand ist schwanger und eine zweite Katze zieht auch (noch) nicht ein, ABER ein neues Auto gesellt sich zu uns. Wir bekommen einen Familien-Jeep, einen 4x4 für all unsere Roadtrips an den Wochenenden, für die Abenteuer, die wir vier geplant haben und auch, damit wir zwei unter der Woche raus in die Natur können, um die Dinge festzuhalten, die uns faszinieren, bewegen und inspirieren. Das bedeutet für die Zukunft noch mehr Island Content. Noch mehr Outfits geschossen in der Wildnis, noch mehr Infos und Insider Tipps, Material für den Reiseführer, für den Kalender und für noch ein paar weitere Ideen, welche wir gerade angehen. Dieses Jahr wird sich so einiges tun auf Like A Riot, in Kürze schon geht das erste Projekt online und wir sind bereits vorsorglich aufgeregt, was ihr wohl denken werdet. Jedenfalls fahren wir dieses Wochenende das Auto abholen und verbinden das Ganze selbstverständlich mit einem kleinen Ausflug. Nicht mal eine Woche sind wir zurück und schon wieder völlig euphorisch, energiegeladen und platzen fast vor Inspiration. Diese Landschaft ist einfach traumhaft, beruhigend, atemberaubend und macht uns so, so glücklich. ♥ // Sollte ich jemals zum Oktoberfest gehen (und glaubt mir, das wird eher nicht passieren), dann wäre es genau so. Nicht im Dirndl, sondern im Petticoat. Mit Samt Heels und kleinem Täschchen.

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Lieblingsstück: das Peplum-Bleistiftkleid mit Schleife.

Heute ist Montag und damit ist die letzte Woche in Hannover angebrochen. Ende der Woche geht es zurück nach Island - endlich möchte ich sagen, aber das kommt mir schwer über die Lippen. Das Leben an zwei Orten, die nicht nur ein paar Autostunden voneinander entfernt sind, hat eine durchaus traurige Seite - nämlich das Vermissen. Freue ich mich auf der einen Seite unfassbar auf alles was mich in Reykjavik erwartet, bereite ich mich innerlich schon auf den Abschiedsschmerz vor der sich einstellen wird, sobald das Haus meiner Eltern am Freitagmorgen im Rückspiegel des Taxis verschwinden wird. Wieder mehrere Wochen in denen ich meine Liebsten nicht sehen werde, wieder einige Familientreffen, die ich verpasse, wieder etliche Entwicklungsschritte meiner Nichten, die ich nicht miterleben kann. Die Achterbahn unseres Lebens hat in den letzten Jahren (seit unseren drei Monaten in Island) einige Umbauten hinter sich gebracht - mehr Höhen, mehr Tiefen und jede Menge Loopings. So traurig der Abschied jedes Mal ist, so groß ist auch die Freude, wenn wir in Hannover oder Reykjavik ankommen und umarmt werden mit dem Wissen, es warten jede Menge Glücksmomente auf uns. Im Endeffekt ist es also so, dass beide Orte mich auf ihre ganz eigene Weise glücklich machen und ich an beiden gerne bin - demnach ist jeder Abschied bittersüß.

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