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Der Sommer neigt sich dem Ende und damit das Kapitel Like A Riot - der letzte Post.

Der Sommer in Island neigt sich dem Ende zu. Es war ein fantastisches Jahr, fast jeden Tag knallte die Sonne vom Himmel, die Blaubeeren waren zwei Wochen früher reif, als in den vergangenen Sommern und wir haben fast jedes Wochenende auf der Terrasse gegrillt. Dennoch war es ein Jahr, in dem wir von einem echten Sommerurlaub träumten. Versteht uns nicht falsch, wir LIEBEN Island, wir finden den Norden magisch und wir freuen uns ganz unglaublich auf Kanada und Norwegen, aber ein kleines bisschen vermissen wir den echten Sommer schon ab und an. Im Zuge der Flitterwochen 2018 haben wir uns mit allen möglichen Reisezielen auseinandergesetzt. Und auch wenn Alaska auf unserer Travel-Liste ganz oben steht, haben wir unseren Blick dennoch mehr und mehr in exotischere Szenerien schweifen lassen. Aus irgendeinem Grund verbanden wir Leichtigkeit, Abschalten, Runterkommen mit Palmen-Dschungel. Mit surrendem Vogelgezwitscher, mit Kokosnüssen, mit weißem Sand, mit Wasserbungalows. Nicht die Malediven vielleicht und ganz sicher nicht Ibiza... aber Hawaii, das wäre schon was. Oder Australien. Es gibt da eine junge Frau, die wir wahnsinnig gern bei Instagram verfolgen, sie lebt in einer Hütte im australischen Dschungel. Wenn sie morgens mit Kaffee im Bett sitzt und aus dem Fenster filmt, in eine Oase aus intensivem Grün, einem glasklaren Bach, schweren Blätterdächern und flirrender Luft, da verspüren wir ein gewaltiges Fernweh.

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'Während ich durch die Straßen laufe, wird langsam Schwarz zu Blau' - Ein Stadtlook.

WIR HABEN UNSER DATUM! Ahhh, ich freue mich so - am 20.09. sagen Logi und ich das große Ja vor unseren beiden Familien und engsten Freunden. Die standesamtliche Hochzeit findet in Deutschland statt, die Trauung selbst (allerdings keine kirchliche) dann nächstes Jahr in Island. Jetzt geht es in die heiße Planungsphase. Leider, leider hat uns die Bürokratie einige Striche durch die Rechnung gemacht und so heiraten Linda und ich nicht mehr am selben Wochenende. (Einen Beitrag zum Thema, was es alles zu beachten gilt, wenn man jemanden aus dem Ausland heiraten möchte, gibt es in Kürze.) Vielleicht ist das aber auch gut so, denn nun können wir einander jeweils die Trauzeugin sein, die wir uns gern sein möchten. Dank dieser Wendung ist es sogar ein bisschen so, als würde Linda uns trauen, denn da in Deutschland Hochzeiten nur auf Deutsch abgehalten werden, muss ein Übersetzer ins Englische vor Ort sein - und Linda übernimmt eben diese Aufgabe für uns. Die Eckdaten stehen nun also: Datum, Uhrzeit, Location. Eine Gartenhochzeit wird es werden, mit Kuchen, rosa Sekt und Lampions in den Bäumen. Wir besprechen den Brautstrauß und die Deko und gestern haben wir hier vor den Laptops gesessen und die Hochzeitskleider ausgesucht. Es wird wirklich ernst und ich kann es kaum glauben. Ein bisschen fürchte ich mich vor den kommenden Wochen, denn sie gehen nicht ohne eine gehörige Portion Stress einher.

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Sommerliches Bleistiftkleid mit Blumenmuster und warum #bodygoals uns nur noch nervt.

'Wenn ich nochmal #bodygoals lese, dann schreib ich auch was'. Sagten wir erst neulich zueinander. Und natürlich lasen wir es dann noch 125 mal. Jeder hat aktuell eine Meinung zu dem Thema und auch wenn es wirklich großartig ist, dass verquere Ansichten sich langsam aufzulösen beginnen, so steckt das Hauptproblem unserer Meinung nach vor allen in folgender Tatsache: der Fakt, dass ein Wort wie #bodygoals überhaupt diskutiert wird. Wenn wir über Figuren sprechen, über weibliche Formen, dann müssen wir doch nicht ernsthaft festhalten, ich welchem Rahmen sich #goals (und auch #bodypositivity) bewegen dürfen. Entschuldigung - können wir erstmal darüber reden, wie bescheuert das Wort an sich schon ist? Das Goals ein Ziel definiert, was in jedem Falle bedeutet, dass es etwas festlegt und vorgibt, was zu erreichen erstrebenswert ist? Gar nichts muss irgendwer erreichen, wenn hier irgendwas #goals ist, dann lediglich, einen funktionieren Körper zu haben. Ende. Genauso verhält es sich mit allen anderen #goals. Klar, kann man die passenden Hashtags zielgesetzt auf Plattformen wie Instagram einsetzen (wir heben hier ebenfalls schuldig im Sinne von #couplegoals die Hände und stellen uns in die Schäm-Ecke!) aber eigentlich ist es schlimm, dass Suchbegriffe wie solche sich so penetrant durchgesetzt haben. Alles ist ein Ziel (was immer bedeutet, dass es erst noch zu erreichen ist), alles ist irgendwie festgelegt. Und selbst wenn der Rahmen sich erweitert und Mädels und Frauen dafür kämpfen, dass das, was von der 'erstrebenswerten' Norm abweicht ebenfalls #goals ist, so ist es dennoch ein Begriff, der uns die Nackenhaare aufstellt. Gibt es eigentlich keinen normalen Trend mehr?

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Cradle to Cradle: das T-Shirt, was nahezu keinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.

Am Samstag waren wir das erste Mal nach zweieinhalb Jahren wieder in Köln. KÖLN - wie haben wir es damals geliebt. Sechs Jahre war Caro in der Großstadt am Rhein ansässig, mehr als ein Jahr haben wir beide uns dort gemeinsam eine Butze geteilt. Wir verbinden Köln mit langen Sommerabenden am Flussufer, mit Melonen-Brause am offenen Fenster, mit Konzerten am Tanzbrunnen, mit Open Air Veranstaltungen, mit nun vergangenen Freunden und Lieben. Köln war ein anderes Leben, ein durchtanztes, mit frischen Erdbeeren und flattrigen Kleidern. Selbstverständlich haben wir nicht nur die Sommer dort erlebt, aber merkwürdigerweise erinnern wir uns hauptsächlich an sonnige und warme Tage. An das Käse-Frühstück des Café Café und Croissants in der Leuchte, an die stets überfüllte Innenstadt und an Becks Ice im Park. Zurückblickend waren wir fast noch Kinder, irgendwie haben uns die letzten Jahre sehr viel mehr verändert, als wir es selbst wirklich wahrgenommen hätten. Nun mit den Jungs durch die Vergangenheit zu fahren, war ein merkwürdiges Gefühl, eins des ultimativen Abschließens. So viel hat sich verändert, das ganze Leben gedreht. Wir kleiden uns heute anders, träumen anders, ja wir denken sogar anders. In vielerlei Hinsicht. Unser Konsumverhalten hat sich geändert, wir rücken mehr und mehr vom 'Fashionblogger' ab - auch, um nicht ständig Neues zugeschickt zu bekommen. Wenn Kleidung, dann muss sie uns 100% zusagen.

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Dresscode Island: Jeans zu Jeans im eisigen Frühling. Durch Reykjavik im Lagenlook.

Ahhh, der Reiseführer ist endlich wieder in vollem Gange. In den kommenden Wochen werden wir euch ausführlichst über den Zwischenstand informieren und auch Bescheid geben, wann das gute Stück nun rauskommen wird. Dann brauchen wir auch noch einmal Feedback von euch - aber das besprechen wir zu gegebenem Zeitpunkt. Jedenfalls besteht unser Wochenplan nun aus sehr viel mehr als nur den Bloginhalten, dreimal wöchentlich schreiben wir am Travel Guide, schießen zwischendurch Fotos für den Kalender und arbeiten auch an noch etwas anderem, das bitte bald auf den Markt kommen soll. Ein kleiner Like A Riot Shop - was haltet ihr davon? Wir haben jedenfalls so viele Ideen, die wir mega finden und die wir gern mal umsetzen würden. Wann, wenn nicht jetzt, nicht wahr? Nun ist die Woche schon wieder rum, morgen steht nochmal Reiseführer auf dem Plan und Sonntag fahren wir eine recht große Runde raus und jagen HotPots. Wir haben schon länger einen auf der 'Must-See' Liste, den wir unbedingt ausprobieren wollen - übermorgen ist es soweit und wir freuen uns sehr darauf. Durch Schneefelder stapfen, im heißen Wasser baden, Picknick im Windschatten des Autos... ein perfekter Tag.

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Lieblingsstück: das karierte Petticoat-Kleid.

Aus dem Alltag: Wir bekommen Zuwachs. Nein, niemand ist schwanger und eine zweite Katze zieht auch (noch) nicht ein, ABER ein neues Auto gesellt sich zu uns. Wir bekommen einen Familien-Jeep, einen 4x4 für all unsere Roadtrips an den Wochenenden, für die Abenteuer, die wir vier geplant haben und auch, damit wir zwei unter der Woche raus in die Natur können, um die Dinge festzuhalten, die uns faszinieren, bewegen und inspirieren. Das bedeutet für die Zukunft noch mehr Island Content. Noch mehr Outfits geschossen in der Wildnis, noch mehr Infos und Insider Tipps, Material für den Reiseführer, für den Kalender und für noch ein paar weitere Ideen, welche wir gerade angehen. Dieses Jahr wird sich so einiges tun auf Like A Riot, in Kürze schon geht das erste Projekt online und wir sind bereits vorsorglich aufgeregt, was ihr wohl denken werdet. Jedenfalls fahren wir dieses Wochenende das Auto abholen und verbinden das Ganze selbstverständlich mit einem kleinen Ausflug. Nicht mal eine Woche sind wir zurück und schon wieder völlig euphorisch, energiegeladen und platzen fast vor Inspiration. Diese Landschaft ist einfach traumhaft, beruhigend, atemberaubend und macht uns so, so glücklich. ♥ // Sollte ich jemals zum Oktoberfest gehen (und glaubt mir, das wird eher nicht passieren), dann wäre es genau so. Nicht im Dirndl, sondern im Petticoat. Mit Samt Heels und kleinem Täschchen.

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