Island ist teuer! Wir haben 7 Tipps für euch, wie ihr hier trotzdem Geld sparen könnt.

Spartipps Island.
Location: überall in Island

Da haben wir einen ellenlangen Travel-Guide für Island verfasst und tatsächlich einen kleinen, aber wichtigen Punkt völlig vergessen - das liebe, liebe Geld! Island ist ein irre teures Land, egal ob Essen oder Unterkunft. Wir haben hier das ein oder andere Mal mit riesigen Augen im Restaurant gesessen und mit zitternder Hand unsere Kreditkarte durch das fiese Bezahl-Gerät geschoben. 200€ für Sushi für drei? Dafür hätten wir bei unserem Stamm-Sushi-Mann Zuhause ganze fünf Mal essen gehen können! 13€ für zehn Scheiben Gouda? Ein Zwanziger für ein bisschen frisches Obst? Wir wissen nach diesem Aufenthalt auf jeden Fall sehr viel mehr zu schätzen, wie verwöhnt wir in Deutschland in Bezug auf Essen sind. Bestes Brot, verschiedenster Käse, eine riesige Obst-Auswahl. In unseren zweieinhalb Monaten haben wir nun so einige Kniffe gelernt, Moneten zu sparen und diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Wie könnt ihr also in eurem Island Urlaub etwas günstiger wegkommen? Hier kommen unsere persönlichen 'Spartipps Island':

1. Es gibt, wie bei uns, teurere Lebensmittelläden, aber eben auch günstigere. Der 10/11 ist hauptsächlich in der Innenstadt zu finden und völlig überteuert, hier kann man als Tourist richtig schön abdrücken im vermeintlich einfachen Supermarkt um die Ecke. Hagkaup ist ebenfalls etwas teurer, aber manche Dinge, wie z.B. frisches Sushi, oder Obst & Gemüse, gibt es nun einmal nur dort. Ein wenig billiger ist Krónan und am günstigsten könnt ihr im Bónus, den Läden mit dem lustigen Schweinchen im Logo, euer Essen kaufen. Die günstigsten Produkte führen fast alle großen Märkte: Euro Shopper heißt die Marke und die Qualität ist spitzenmäßig, der Preis mehr als passabel. Allerdings handelt es sich hierbei wirklich nur um die absoluten Basics.

2. KALTES Wasser aus der Leitung zum Trinken verwenden. Ihr braucht wirklich kein Wasser im Supermarkt kaufen, das ist reine Geldverschwendung und eine echte Touristen Falle - die Qualität des Leitungswassers ist großartig. Also lieber etwas aus dem Hahn abfüllen, dann habt ihr am Ende auch keinen riesigen Stapel an Mehrwegflaschen, (welche ihr übrigens nicht einfach im Laden zurückgeben könnt, sondern an einem speziellen Ort abgeben müsst, den wir bis dato noch nicht ausfindig gemacht haben.)

3. Es gibt die Happy Hour auch in Islands Bars und Kneipen und solltet ihr auf einen Drink in die Stadt gehen, ladet euch die App 'Appy Hour' runter, dort findet ihr eine Übersicht über alle Läden und deren preisreduzierte Besäufnis-Stunde. Wir empfehlen das sehr, denn die Getränke in Reykjavik sind ebenfalls übertrieben teuer, da bezahlt man für zwei Bier und zwei Shots 15€ und das in der günstigsten Absteige der Stadt. Ein reguläres Bier kostet tatsächlich um die 7€, eine Flasche Wein treibt euch die Tränen in die Augen. Die Isländer trinken daher vor und das Nachtleben startet dementsprechend erst sehr, sehr spät und gegen Mitternacht, ein Uhr. Der Eintritt ist überall kostenlos und Bar-/Club- Hopping an sich daher kein Problem. // Alkohol könnt ihr übrigens nicht in den Supermärkten kaufen, sondern nur in den staatlich betriebenen Vínbúðin - googelt hier unbedingt vorher die Öffnungszeiten, sonst steht ihr unvermutet vor verschlossenen Türen!

4. Wer auf das schicke Essen nicht verzichten möchte, der kann fast überall zum Mittagsmenü einkehren. Das sind in den meisten Läden variierende Angebote, oftmals für die Hälfte des Dinner-Preises. Auch gibt es z.B. beim Dominos Pizza Lieferanten um die Ecke ein nettes 2 für 1, wo ihr eben zwei Pizzen bekommt und noch eine Ladung Breadsticks obendrauf. Generell müsst ihr euch hier in Island vor den günstigen Fritten-Schmieden und HotDog Ständen nicht fürchten - die Qualität stimmt eigentlich immer.

5. Taxen sind in Reykjavik zwar bezahlbar, dennoch deutlich teurer als bei uns. Der öffentliche Busverkehr ist wesentlich überzeugender, auch wenn ihr durch Plan und Haltestellen erst einmal durchsteigen müsst. Eine Fahrt kostet 400 Kronen, wenn ihr euch den Beleg drucken lasst, könnt ihr damit 75 Minuten fahren, egal welche Linie und Richtung. Ihr kommt damit bis an den Stadtrand, stellenweise sogar darüber hinaus. Allerdings nur bis ca. Mitternacht - wer also lange ausgeht, wartet entweder auf den ersten Bus am Morgen, läuft nach Hause, oder nimmt zwangsläufig ein Taxi. Die Nummer ist +354 5885522 und rund um die Uhr erreichbar, mit Englisch kommt ihr perfekt durch. Wer lange in Reykjavik bleibt, investiert am Besten in ein Strætó (das ist der Name der öffentlichen Verkehrsmittel, also Busse) Monatsticket (ca. 75€), wer nur für den Urlaub auf die schaukelnden Vehikel zurückgreifen möchte, ist mit einer 9er Karte (ca. 24€) bestens bedient. Auf Strætó.is findet ihr eine Live Map, auf der ihr euren Bus verfolgen könnt, falls mal Verspätungen auftreten und euch eure perfekte Verbindung ausspucken lassen.

6. Ihr wollt in Island shoppen? Einen echten Isländer Pulli mit nach Haus nehmen, oder den abgefahrenen Reykjaviker Streetstyle? Geht unter keinen Umständen in die Touristen Fallen auf der Laugavegur! Die Pullis sind maßlos überteuert. Es gibt zum einen die Second Hand Shops, wo ihr mit etwas Glück ein paar geniale Teile abstauben könnt, ansonsten würden wir die Hauptstraße zum Klamotten-Einkauf aber meiden. In den Seitenstraßen gibt es kleine, niedliche Läden, wo an den gestrickten Sachen sogar noch das Schild hängt, wer hier Hand angelegt hat. ;)

7. Ladet euch eine Währungsumrechnungs App runter! Die ISK sind sehr verwirrend und nicht 100% genau umzurechnen. Um nicht den Überblick zu verlieren, lohnt es sich, gerade bei größeren Summen vorab gegen zu prüfen, wie viel Euronen ihr da gerade ausgebt.

Für Tipps rund ums Thema Essen gehen in Island, Übernachtungsmöglichkeiten von fancy bis kostenlos, das beste Preis-Leistungsverhältnis in Punkto Auto mieten, und wie ihr am schönsten und ohne Touristen Bus das Land erleben könnt - klickt euch einfach durch unseren großen Travel Guide - da haben wir ausführliche Informationen zusammengestellt. Wir hoffen, unsere Spartipps Island helfen euch ein wenig, einen schönen und bezahlbaren Urlaub verleben zu können. :)

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4 Comments

Linda 2 years, 1 month ago

Ihr seid die Besten! Ich werde im November einen Monat auf Hrisey in der Naehe von Akureyri verbringen (wart ihr dort eigentlich schon mal?) und dank Eurer tollen Tips und Berichte ist meine Vorfreude auf Island ums tausendfache gestiegen! Geniesst Eure letzten Tage und alles Gute fuer Eure weiteren Abenteuer. Liebe Gruesse, Linda

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Tonia 1 year, 5 months ago

Echt toller Post! Ich will schon seit Jahren nach Island, und hoffe dass ich es mir noch dieses Jahr ermöglichen kann. Werde deine vielen hilfreichen Posts darüber gleich abspeichern.

Liebe Grüße

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Antonius 1 year, 3 months ago

Hi ihr zwei,

Danke für eure Spartipps in Island.
Noch ein Tipp um günstig nach Island zu kommen: Preisfehler! ;)

LG

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Nina 6 months, 2 weeks ago

Huhu,

der Link zum großen Travel-Guide funktioniert von dieser Seite leider nicht.
Viele Grüße aus Deutschland :-)

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