Entspannte Großstadt - ein Kurztrip nach Wien.

Warum man die Sisi-Attraktionen getrost überspringen kann.
Location: zu Hause <3

Dreieinhalb Tage Wien mit der Familie waren schnell vorbei, leider. Diese Stadt ist einfach traumhaft. Sie ist sauber und gepflegt. Pompös und eindrucksvoll. Es gibt wunderschöne Gebäude und reichlich kleine Geschäfte, die Sachen abseits des Mainstream anbieten. Auf dem Naschmarkt kann man den ganzen Tag verbringen und sich durch all die Leckereien futtern oder fetzige Schnäppchen auf dem Flohmarkt nebenan machen. Meine Schwester zum Beispiel hat einen echten Burberry Mantel für 80€ bei zwei süßen älteren Damen geshoppt. Das allerbeste an Wien aber ist diese Tiefenentspanntheit. Auch wenn es sich um eine Großstadt handelt und viele Touristen am Osterwochenende unterwegs waren, nicht ein einziges Mal haben wir uns gehetzt gefühlt. Im Vergleich mit anderen Großstädten hält sich auch der Straßenverkehr in Grenzen. Ich, die die Einsamkeit Islands liebt und die einen Urlaub in der Wildnis jedem Städtetrip vorzieht, kann sagen, dass Wien das perfekte Ziel für Leute ist, die es entspannt mögen, aber trotzdem nicht auf die Vorteile einer großen Stadt verzichten möchten. Ein paar Tage reichen allerdings kaum aus, um all die tollen Sehenswürdigkeiten zu besuchen und in all den niedlichen Cafés einen Kaffee zu trinken und ein geiles Stück Torte zu vernaschen. Ich persönlich erkunde neue Plätze am liebsten zu Fuß. Als ich vor einigen Jahren einen Monat in Paris gelebt habe, bin ich so einige Kilometer gelaufen. Nur so entdeckt man die verstecken Schätze und meiner Meinung nach die wahre Seele eines Ortes. Und selbst wenn man nicht zum Typ 'Durchplaner' gehört, bekommt man in Wien keine Langeweile. Einfach ziellos drauf los oder eine Liste der 'Places to see' abarbeiten, auf beiden Wegen bekommt man einiges geboten.

Wir sind es eher locker angegangen, sind unfassbar viel gelaufen und nur ein einziges Mal in die Straßenbahn gestiegen, um nach Schönbrunn zu fahren. Unser Hotel lag aber auch sehr praktisch mitten im Museums Viertel, also sehr zentral. Am Samstag war zunächst shoppen angesagt. Kleine Boutiquen in eben jenem Viertel und reichlich Vintage-Läden in allen Preisklassen haben unsere Herzen höher schlagen lassen. Sämtliche Seitenstraßen sind wir abgelaufen, bis wir müde waren und da war der erste Tag auch schon vorbei. :D Am zweiten haben wir uns die Gegend rund um die Hofburg angeschaut und haben uns beim Demel (der wohl bekanntesten Konditorei Wiens, die schon Kaiser Franz und Kaiserin Sisi verköstigte) ein Stück Kuchen gegönnt (mega lecker!). Eigentlich wollten wir danach noch nach Schönbrunn, aber so ein Tag ist doch schneller vorbei, als man denkt und es war schon zu spät. Wir haben das also auf Montag verschoben, leider waren wir nicht die Einzigen mit der Idee. :D Massen an Menschen waren vor Ort und als wir an der Kasse dann erfuhren, dass wir uns zwei Stunden beschäftigen mussten, bevor wir Einlass ins Schloss bekämen, haben wir uns dagegen entschieden und sind stattdessen durch den riesigen Garten spaziert (der keinen Eintritt gekostet hat). Ich muss ehrlich sagen, ich war etwas enttäuscht. Keine Blumen oder skulpturenförmige Büsche. Herrenhausen gefällt mir durchaus besser und wer schon einmal in Versaille war, wird ebenfalls enttäuscht sein. Im Sommer wird es wahrscheinlich anders aussehen, aber mir persönlich gefiel Schönbrunn an sich nicht sonderlich. Immerhin kann man stundenlang durch das riesige Anwesen flanieren und so die zwei Stunden bis zum Einlass ins Schloss locker rum bekommen, wenn man denn hinein möchte. Am letzten Tag bin ich mit meiner Mama noch ins Sisi Museum, das sich in der Hofburg befindet und auch hier muss ich sagen, es war enttäuschend. Eine Etage gefüllt mit Geschirr und dann die Gemächer in der zweiten Etage, die uns ebenfalls nicht umgehauen haben. Mein Fazit ist also: die Sisi Hot Spots sind die Zeit die man aufbringt nicht wert, lieber durch die Gegend wandern und die Stadt erkunden. Und Museen heraussuchen, die wirklich interessante Dinge zeigen. Wien kann so viel mehr als Sisi! Ich mache jetzt Schluss und zeige euch noch ein paar Bilder vom Trip.

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6 Comments

Fiona 1 year, 6 months ago

Ich war damals im Februar in Wien (schon ewig her) und es hat mega viel geschneit, da war das mit den Parks leider nicht so toll... aber durch das Schloss wurden wir ebenfalls geschoben. Deine Bilder im Frühling macht allerdings Lust doch nochmal nach Wien zu fahren... vielleicht im Sommer =)

Viele Grüße,
Fiona

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A Trip To Vienna. - cllct.net 1 year, 6 months ago

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Melanie 1 year, 6 months ago

Toll! Ich habe drei Monate in Wien gelebt und muss sagen, dass es bei mir die ganze große Liebe ist. Mit deinen Eindrücken liegst du schon total richtig. Die Österreicher generell haben einfach die Ruhe weg. :D Und selbst drei Monate haben nicht mal ansatzweise ausgereicht, um alle tollen Hotspots und Geheimtipps zu befolgen.

Ostern war ich wieder für fünf Tage dort und wollte gar nicht wieder weg. Ich finde es relativ schade, dass Wien generell den 'altbackenen' Ruf hat - und hoffe, dass sich das irgendwann mal ändert. Denn jenseits des ersten Bezirks gibt's echt noch einige (erschwingliche) Sachen zu sehen.

PS: Bei Schönbrunn gab es einen süßen, kleinen Ostermarkt. Die Käsespätzle hätten euer Herz garantiert höher schlagen lassen. :)

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One Moment 1 year, 6 months ago

Schönbrunn und die Gewächshäuser fand ich damals auch wirklich toll - zum Glück hatten wir da auch super Wetter. Wien ist wirklich toll - und ich liebe die Stadt einfach.

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Julia 1 year, 6 months ago

Ich als Österreicherin empfehle lieber Graz - im Süden Österreichs. Klein und nicht so überlaufen wie Wien und hier kann man wirklich ALLES zu Fuß erreichen :) Nach 5 Jahren in Wien bin ich froh, dass es in Graz ruhiger und gemütlicher ist.

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vivien_noir 1 year, 6 months ago

Ist das spannend, wenn man mal eine "Sicht von außen" auf Wien hört! Ich persönlich empfinde die Stadt nämlich im Vergleich zu den (kleineren, viel kleineren!) Städten, die ich kenne und so mag, nämlich oft ganz voll, laut, gehetzt, richtig aufgekratzt. Aber ich kenne schon so meine ruhigeren Ecken (ich hätte da so viele Tipps für euch, wenn ihr das nächste Mal kommt, gebt Bescheid! Dann kriegt ihr eine ganz eigene Stadtführung voller Kuriositäten, von einer, die nicht mal dort wohnt, aber schon so viel Zeit dort verbracht hat, dass sogar Facebook nicht mehr weiß, wo ich denn jetzt tatsächlich wohne! :D :D :D

Ich mag an Wien das Palmenhaus sehr gerne, die Albertina (das ist ein tolles Museum) und das Phil (ein Bücherladen mit Cafe-Bedienung, und alle Bücher kann man dort drin lesen, und die gesamte gesammelte Retro-Einrichtung kaufen!) und den Flakturm, in dem sich das Haus des Meeres befindet. Nicht, weil der so schön wäre, sondern weil einer der schönsten, intensivsten, wuchtigsten Sätze überhaupt darauf geschrieben stehen, ein Satz, der mir jedes Mal fast den Boden unter den Füßen wegzieht, so stark ist der - da steht, auf englisch und auf deutsch: "Zerschmettert in Stücke / Im Frieden der Nacht" und "Smashed to pieces (In the still of the night)". Das ist ein Kunstwerk aus den 90ern, von Lawrence Weiner, und hier ist ein Link dazu, der euch mehr darüber erzählt: http://www.haus-des-meeres.at/de/Flakturm-Info/Lawrence-Weiner9.html

Oh, und ihr habt den Kirchturm in der Kirchengasse bzw. seine Reflexion fotografiert (vorletztes Bild)! Der Turm gehört zu einer Kaserne, der Stiftskaserne, und da war ich schon drin und hab Tschechisch gelernt. Unter lauter Soldaten :D und als ich aus dem Fenster sah, konnte ich meine eigene Reflexion in eben diesen glänzenden Scheiben fotografieren. Saucool! :)

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