DIE It-Süßigkeit selbstgemacht: perfekte rosa und lila Macarons (mit Glitter und Blümchen).

Wir lieben das Reisen, wir lieben verschiedenste Kulturen, wie lieben es, uns durch die unterschiedlichsten Speisen zu probieren und geschmacklich in andere Ländern und Regionen abzutauchen. Allem voran lieben wir Süßes. Als wir auf dem Schiff von Helsinki nach Travemünde mit einem Schälchen Macarons überrascht wurden, da flammte sie wieder auf, unsere Leidenschaft für die unfassbar leckere französische Kleinigkeit. Sofort war klar: das müssen wir selbst probieren und da wir zwar mittlerweile keine Voll-Stümperer mehr in der Küche sind, aber auch noch lange keine Konditorinnen, haben wir uns (wie so oft schon) mit Christina zusammengetan, die eine wahre Virtuosin ist, wenn es um's Backen geht. (Oder Basteln, oder Geschenke verpacken, oder überhaupt um jedwede Art von Kreativität, sei es Zeichnen, Dekorieren oder Make-Up.) Sie hatte Lust, wir haben einen kleinen Jubelschrei losgelassen und so standen wir einen Nachmittag lang in unserer hannoveraner Küche und haben NATÜRLICH rosa und lila Mädchen-Macarons gezaubert (und gleich noch einen kompletten fanzösischen Abend für die Familie geschmissen, mit allem drum und dran - Bilder und Rezepte folgen). 24 Stunden Frankreich in Hannover, zumindest in puncto Geschmack, Tradition, Deko und Lebensgefühl, das kann man locker mal machen. Heute soll es aber erstmal nur um die Süßigkeit à la Maison Ladurée gehen, die Christina - wie zu erwarten - mal wieder hervorragend gelungen sind.

read entire story

Schaf im Schafspelz - ein gemütlicher Winterlook mit Fransenboots und Teddyfell.

Die Sonne scheint, im Garten zwitschern die Vögel und obwohl es eisekalt ist, keimt in uns langsam eine gewisse Frühjahrs-Euphorie auf. Eine Jahres-Euphorie sogar, weil - mal wieder - alles auf Veränderung steht. Doch weil wir euch sicherlich bald in aller Detailliertheit mehr über eben jene Veränderungen berichten werden, halte ich mich heute kurz und spreche nur noch ein wenig über mein Outfit. Dieses hat es nämlich an selbiger Stelle schon einmal ganz ähnlich gegeben - Teddymantel zu Minirock und braunen Stiefeln. (Den früheren Look hab ich euch in den related Posts verlinkt.) Zwei Jahre ist er alt und während wir da nun so knipsten, fiel es mir auf. 'Huch, in gleichem Aufzug hab' ich hier doch schon mal Fotos gemacht!' Tja, mein Geschmack hat sich in den letzten Jahren scheinbar nicht mehr allzu sehr verändert und Lieblingslooks sind Lieblingslooks. Zu meinen neuen Fransen-Stiefelettchen und der braunen Wildledertasche bin ich erneut in den Mix aus dicker Kuscheljacke und Minirock geschlüpft. Letzterer diesmal aus Wolle und in Kombination mit lockerer Bluse. Zudem trage ich das erste Mal in meinem Leben Choker. Auch wenn ich dieses geknotete Lederband super schön finde und sicher gerade im Sommer oft noch kombinieren werde - zu einem richtigen Samthalsband wird mich nichts mehr bewegen, für mich fühlt sich das zu sehr nach Hund und 90er Trend an. Ich werde alt. :D Ausserdem neu ist dieser Augenschmaus von einer Brille.

read entire story

10 Tipps für einen frischen Start in den Tag, die auch tatsächlich funktionieren.

Freunde, die trüben Tage sind vorbei! Ja, es ist grau draussen und ja, es ist kalt. Nein, wir haben nicht im Lotto gewonnen und nein, nicht ein einziges unserer Probleme hat sich von selbst gelöst, aber hey, wir sind trotz allem 'back on track', wie man so schön sagt. Mit dem Fertigwerden unseres Layouts ist auch die Motivation endlich wieder zurück, mit dieser kam das positive Denken und mit eben jenem die nächste Planungsphase und schon sah das (Arbeits)Leben wieder freundlicher aus. Vielleicht noch nicht rosarotgepudert, aber immerhin schon einmal hell. Der liebe Silberstreif, nicht wahr? Er glitzert fröhlich am Horizont und unsere Laune mit ihm. Witzigerweise werden in solchen Notsituationen, wie sie bei uns am Mann war, endlich die Entscheidungen getroffen, für die man vorher zu blind, zu faul, zu uneinsichtig gewesen ist und plötzlich fühlt man sich bereit, die ungemütlichen Schritte zu gehen und Dinge zu ändern. Angefangen bei kleinen Routinen, bis hin zu Mammut-Aufgaben. Angestachelt von dieser neuen Energie wollen wir heute beginnen, ein paar Tipps und Tricks mit euch zu teilen, wie man aus dem Winterloch wieder herauskommt, sollte es einen zu verschlingen drohen.

read entire story

Mustermix und Stilbruch im finnischen Winter.

Meine Güte ist das kalt hier in Deutschland! Da kommen wir aus dem tief verschneiten Finnland und freuen uns auf Sonnenstunden und was passiert? Hannover übertrumpft die skandinavische Kälte um Längen. Da wäre uns in Island wesentlich wärmer. Auch wenn die kürzlich ausgebrochene Hitzewelle (12°C!) vorüber ist, so sind für heute immerhin noch 7°C angesagt, was Hannover mal eben um 10°C schlägt - verrückte Welt. Doch ich will ja nicht mosern, immerhin bin ich dafür zu Hause und kann meine liebe Schmu knuddeln und die Zwillinge und überhaupt die ganze Familie und all die Dinge erledigen, die in Island liegen geblieben sind. Und euch endlich auch mein Outfit aus Hollola zeigen - einer kleinen Gemeinde auf dem Land, mit einer uralten Steinkirche, ganz wundervollen Häuschen und einem niedlichen Restaurant, in welchem wir uns mit einem Kaffee aufgewärmt haben, nachdem wir ein wenig die Umgebung erkundet hatten. Glücklicherweise hatte ich diverse Kleiderlagen gestapelt, denn der Wind zog ganz gewaltig durch die Bäume und ließ mich trotz Thermo-Vollausrüstung ein wenig frösteln. Zu schwingendem Kleid in Schottenkaro habe ich wagemutig meinen gemusterten Blutsgeschwister Mantel kombiniert, der wirklich eines meiner absoluten Lieblingsstücke überhaupt ist. Weil es wirklich ungemütlich war, so rein wettertechnisch, mussten zu meinen Schnürboots auch noch overknee Strümpfe her und so bekam mein sehr niedliches Outfit gleich noch ein derbes Element mit auf den Weg und damit den letzten Schliff für mich. Ich mag ja solche recht krassen Stilbrüche. Und ich mag Wärme. Daher ziehe ich mich jetzt kurz vom PC zurück für eine Runde Tee und Wärmflasche.

read entire story

Lieblingsstück: der geschnürte Midirock.

Schnee und Kälte bedeuten nicht immer gleich Schneeanzug - Thermo-Unterhemd und eine Thermo-Strumpfhose machen es möglich. Ich finde es toll, mich für einen schönen Tag, zum Sight-Seeing und Kaffee-Abstecher, entsprechend zu kleiden. Wir haben uns alle ein wenig schick gemacht, eine uralte Kirche, eine wunderschöne Villa aus alten Zeiten und Lahtis Fischereihafen unter die Lupe genommen und waren zum Abschluss in einem süßen, kleinen Café Petit Furs verspeisen. Der taillierte Mantel ist sehr schwer und dadurch ziemlich warm - ich habe ihn als Farbklecks zu meinem neuen, geschnürten Midirock und Rollkragenpullover kombiniert. Schal und Handschuhe waren bei -9°C unverzichtbar und meine Heels haben glücklicherweise Profil, so dass es sich prima über die verschneiten Gehwege flanieren ließ. Man sieht mir die Kälte dennoch an, ich hab ganz trockene Stellen im Gesicht bekommen (mein Vater meinte noch vorher zu mir: du musst dir dein Gesicht in der finnischen Kälte immer ganz dick eincremen) und hatte auch ständig raue Lippen. Da muss man tatsächlich ein wenig aufpassen, sonst ähnelt man, speziell in der Kombination mit Sauna, fluchs einer Trockenpflaume. ;) // Aus dem Alltag: Wir sind zurück aus Finnland und melden uns heute mit mehrtägiger Verspätung erst wieder bei euch. Wenn der Wurm einmal drin ist, ist er drin und so war das W-Lan in unserer wundervollen Hütte nicht ausreichend, um einen Blogpost hochzuladen und die Idee, das Ganze auf der Fähre zurück nach Deutschland nachzuholen, scheiterte an dem nicht vorhandenen Empfang an Bord.

read entire story

Warum es zum Problem werden kann, keine Probleme mehr zu haben.

Was für eine reißerische Überschrift, nicht wahr? Allerdings birgt sich in ihr viel Wahres, wie wir in den letzten zwei Jahren lernen durften. Wir beziehen uns hierbei übrigens nicht auf persönliche Probleme, wie beispielsweise die Steuererklärung (denn darauf können wir gern verzichten) und wollen auch gar nicht sagen, dass es nicht verdammt großartig wäre, wenn es einfach überhaupt keinen Stress mehr gäbe und die Welt ein Ort des Friedens wäre. Doch solange dies nicht der Fall ist, kann es wirklich schwierig werden, wenn man sich dem Ganzen (wenn auch unbewusst) völlig entzieht. Bevor ihr unseren Gedankengängen gar nicht mehr folgen könnt, wollen wir aber von vorn anfangen und erklären, was wir mit dieser Aussage denn nun genau meinen. Wir wohnen die meiste Zeit des Jahres in Reykjavik. Laut dem World Peace Index liegt Island (das zigste Jahr in Folge) auf Platz 1 der friedlichsten Länder der Welt. Absolut nirgendwo auf diesem Planeten gibt es weniger Kriminalität, als auf dieser wundervollen Insel im hohen Norden. Und das verändert einen. Man schaltet ab. Lebt im Hier und Jetzt und vergisst so manches Mal komplett, dass es ein aussergewöhnliches Glück ist, in einer derart rosaroten Blase zu weilen. Man schließt das Auto nicht mehr ab und zieht die Haustür nur kurz hinter sich zu. Wenn man den Schlüssel versehentlich im Schloss stecken lässt, dann ist das nicht der Rede wert.

read entire story