Lässige Kustleder-Shorts.

Nun bin auch ich Besitzerin eines Fake-Fur Mantels mit allseits beliebtem Leo-Muster. Eigentlich finde ich diesen Trend super, weil er so ziemlich jedem Outfit ein bisschen Retro einhaucht und ich das schlichtweg liebe. Allerdings hab ich persönlich das Gefühl, die Mäntel tragen unverhältnismäßig auf. Das Resultat: Unten Aal oben Wal. :D Als ich diesen Mantel dann aber sah, hab ich alle Zweifel über Bord geworfen und wollte es einfach ausprobieren. Ich habe es nicht bereut. Das Exemplar ist relativ dünn, hat einen geraden Schnitt und keinerlei zusätzlichen Schnick-Schnack. Für das erste Outfit mit dem schmucken Stück habe ich ganz casual meine neue Leder-Shorts und einen Oversized-Pulli angeworfen. <3

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Fake Fur Ungetüm - mein geliebter Kurzmantel.

Da knipsten wir vergangenen Samstag ganz entspannt am Gebäude 9 ein paar Bilder, als ich plötzlich über Ringo stolperte. Und er sollte Recht behalten mit seinem Verderben. Zwar ritt ich nicht hinein, aber ich lief - Pumps ohne Socken bei zwei Grad sind eine miese Idee. Ja ja, da hätte man drauf kommen können. ;) Momentan sieht man mich verdächtig oft in diesem Monster von einem Fake Fur Kurzmantel herumstreifen. (Er sieht extrem hochwertig aus und war dabei nichtmal teuer. Strike!) Allerdings trage ich meist (vernünftigerweise) Boots dazu. Die Skinny Jeans ist ein Muss, alles andere sieht an mir, in Verbindung mit einer so voluminösen Jacke, unendlich dämlich aus. Meine ist von 7 for all Mankind, eine Marke, um welche ich schon ewig herumschleiche, bis dato aber niemals mein Eigen nennen wollte (da ziemlich teuer für ne simple Hose). Welch Fehler. Diese Jeans ist SO bequem und passt so derart perfekt - kein Wunder, dass ich auf so vielen Blogs nur Gutes las. Farblich passt zu dem braunen Ungetüm meiner Meinung nach nur Schwarz (und in Ausnahmefällen Weiß), das schränkt die Kleiderwahl ziemlich ein, macht es einem aber auch herrlich einfach. Schwarzes Top, Schwarze Schuhe, schwarze Tasche - fertig ist ein simples Ensemble, was trotzdem einiges hermacht. (Wie ich mal ganz frech feststellen möchte.)

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Braune Kunstlederjacke.

Während in den östlichen Gefilden von Deutschland unverkennbar der Winter angekommen ist und der Schlitten als Transportmittel aus den Kellern gekramt werden kann, bleibt im Rheinland schneefreie Zone. Auch wenn die Temperaturen hier mittlerweile eisig sind, habe ich am Wochenende die Zähne zusammen gebissen und das erste Frühlings-Outfit 2014 fotografiert (Natürlich hab ich die mollige Winterjacke nur kurz für die Fotos ausgezogen ;). Die braune Lederjacke hat einen großartig weiblichen Schnitt. Ich persönlich finde es immer wahnsinnig schwer bei Lederjacken, eine passende zu finden. Das kann schnell männlich aussehen und das mag ich nicht sonderlich an mir. Am schönsten finde ich Lederjacken zu Shorts und Boots. Momentan liebe ich Schnür-Boots aller Art. Lang schon wollte ich ein paar flache in Schwarz und voilà, hier sind sie nun. Von mir aus kann der Frühling kommen, obwohl, so ein bisschen Schnee würde mir auch gefallen.

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Blumiges Sommerkleid mit Knopfleiste.

Dress: Motel // Booties: Sacha*Meine Güte, wie gern hätte ich dieses güldene Tor vor meinem Zuhause stehen – so RICHTIG gern. Schöne Kieselauffahrt und ein buntes Blumengemisch am Rand. Das wär's. Da kann dann am Ende der Auffahrt auch ruhig eine kleine Holzhütte stehen (vielleicht auch eine etwas Größere). Wenn ich ein wenig Begabung und die nötige Kraft hätte, würde ich mir diesen Traum ja selber bauen, aber leider nein. Da würde am Ende der mühseligen Arbeit nur eine begehbare Holz-Skulptur stehen, bei dem die Schrauben nicht in die Wand geschraubt, sondern 'gelegt' wären und welcher nach dem ersten Windstoß nur noch aus Erdgeschoss bestehen würde. Vorerst gebe ich mich aber mit meinen benieteten Schuhen zufrieden und schaue beim Laufen einfach auf den Boden und freue mich über die Goldstücke an meinen Füßen. ♥

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Die Aviator Jacke

Auch diese Bilder sind in den Herrenhäuser Gärten in Hannover entstanden. Es ist kein spektakulär zusammengestelltes Outfit mit allem PiPaPo (gut, die gibt's von mir eh selten zu sehen), aber dafür eins meiner liebsten. Müsste ich irgendwas bis ans Ende meiner Tage tragen, es wäre ein weißes Shirt mit Jeans-Shorts und Boots. Es geht nicht bequemer und ich fühle mich darin unglaublich wohl und Linda-like. Und so soll's ja auch sein. Die Jacke ist von Billabong und war Caro's und mein Lebensretter im Winter. Sie erinnert stark an Bane (und ein wenig an Penny Lane aus Almost Famous), ist aber die wärmste und gemütlichste Jacke überhaupt. Ich find das gesamt Outfit von den Farben her zwar recht schlicht, aber die Boots sind meine neue Liebe (Aztekenmuster olé) und meine Haare sind schließlich rosa, da darf es kleider-technisch auch mal in gedeckteren Farben zugehen! Wir bekommen nun gleich Besuch und gehen dann auf ein Konzert. Den Feiertag werden wir möglichst entspannt verbringen: Kino wäre mal wieder nett. Lesen werden wir uns morgen aber trotzdem und deswegen höre ich jetzt auf zu schwafeln.♥

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Zeit ist das, was du draus machst.

Weil wir sie lieben und weil wir sie hassen - die Zeit. Einen Tag nach dem anderen haben wir nun mit dem Abarbeiten von To-Do Listen und anderen unzähligen stupiden Erledigungen verbracht. Der Blick auf die Uhr dabei als halbstündiges Ritual. Und beim Einatmen zwischen 'das muss noch' und 'wir brauchen dringend', hat es hinten an unseren Hirnen gepocht. Wenn ihr euch überlegt, wie viel Zeit ihr am Tag damit verbringt, Dinge zu tun, die euer Leben nicht erfüllen - Anstehen, Ausharren, Aushalten, Müssen, Sollen - dann bleiben runter gerechnet wenige Momente, in denen wir alle bewusst Dinge tun, die uns glücklich machen. Die wir machen wollen, einfach so, weil wir es könn(t)en. Ausbrechen, Feiern, Erobern, Lieben, Teilen. Zu akzeptieren, dass man diese Tatsache zwar ständig ändern will, aber kaum ändern kann, macht uns rasend. Weil wir sie lieben und weil wir sie hassen - die Zeit. Wir hassen die Zeit, weil sie mit uns spielt. Zeitdehnung und Zeitraffer. Langeweile und Kurzweil. Wenn man allein am Bahnhof steht und auf den Zug wartet, mit dem Ziel, endlich nach Hause zu kommen, wartet man scheinbar endlos, in einer riesigen Blase aus nicht enden wollender Zeit. Wenn man aber mit jemandem zusammen wartet, mit dem Wissen, dass der Abschied voneinander nahe ist, dann hat man kaum den Bahnsteig erreicht und schon fährt der Zug ein. Oder man verbringt einen Urlaub an dem schönsten Platz der Welt und hat das Gefühl, kaum angekommen, man würde sich schon wieder auf den Rückweg machen müssen. Tage werden gezählt. Wie viel Zeit noch, bevor die Heimfahrt ansteht? Man bekommt regelrecht Panik, weil sie mit jedem Wimpernschlag weniger wird. Und so entwickelt jeder seine eigenen kleinen Ticks, die Zeit besser für sich zu kontrollieren. Wir haben da unsere ganz spezielle Weise:

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