Lieblingsstück: schwarze Lederjacke kombiniert mit einer Kunstleder-Hose.

Letztes Wochenende haben wir in Hamburg verbracht, mit viel Schnitzel, viel Gin Tonic und Wodka Red Bull, old shool HipHop der eigentlich RnB war und Promi Boxen zum Einschlafen. Es war ganz wundervoll, aber leider viel zu schnell vorbei. Es wird bestimmt ein nächstes Mal geben, dann hoffentlich mit weniger RnB, weniger Görls in Zebra-Leggings, Crop Top und Glitzer-Hufen (die mehr Stolperfalle als Schuh waren), dafür mit mehr Wortschöpfungen a là 'Ego-Twiggle' (Danke Jannis, das war ganz großes Kino!), mehr Zeit und vor allem ganz viel geiler Mukke. Nächste Woche geht es dann gleich zwei Mal in unsere alte Heimat Köln und ich freu mich schon ganz irre darauf. Warum wir dort sind, erfahrt ihr dann in zwei Wochen.

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Wie ich meine verloren geglaubte Euphorie und damit auch meinen Stil wiederfand.

Ich könnte euch jetzt erzählen, dass ich den (fake) Lederrock einfach mega finde. Dass ich es mag, jeden morgen meine Gestalt zu wechseln und mir an diesem Morgen danach war, furchtlos zu sein. Dass ich es liebe, in die modische Rolle des Cowgirls, der Zuckerfee, des Happy Hippie, der Wannabe-Bardot zu schlüpfen oder eben auch einfach mal mit all dem zu brechen und schwarz-weiß zu denken. Ich könnte mich in einem kompletten Absatz Outfit-Geschwafel ergehen, euch anraten, wie ihr (meiner Meinung nach) stilvoll einen gesteppten Lederrock kombinieren könnt. - Farblos, mit viel Schmuck und eher derben Boots als knalligen Heels. Stattdessen erzähle ich euch aber lieber, dass ich in den letzten Wochen unglaublich viel über mich gelernt habe. Darüber, dass ich mich Ewigkeiten vor mir selbst versteckt hatte. Dass ich vergessen hatte, wer ich bin und was mich ausmacht. Dass meine Euphorie irgendwo zwischen Alltag und zerbrochenen Träumen achtlos auf der Strecke geblieben war. Darüber, dass ich vor einigen Tagen aufgewacht bin und ein Gefühl wiederfand, das ich verloren geglaubt hatte. Aufregung. Endorphine. Die Vorhänge aufziehen, sehen, das die Sonne scheint, lächeln, Kaffe kochen, Caro erzählen, dass dies ein verdammt guter Tag wird, lachen. Sich so sehr auf etwas freuen, dass einem davon schlecht wird. Ich war immer ein Mensch der Extreme, jemand, der das Leben aufsaugen und wieder ausspeien wollte.

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Herbstliches, rückenfreies Blumenkleid.

Der Herbst riecht sooooooo unsfassbar gut und sieht so unglaublich schön aus! Nie gehe ich lieber im Wald spazieren als im Herbst, da wird aus der Eilenriede ganz plötzlich Lothlórien. Die goldenen Blätter auf dem Boden rascheln während man durch das Unterholz streift, die Sonne scheint durch die halb-kahlen Baumkronen, die Vögel machen sich auf den Weg in Richtung Süden und lassen den Wald verstummen. Bäume und Sträucher bleiben zurück und bereiten sich auf ihren Winterschlaf vor. Hier und da hüpft ein kleines Eichhörnchen von Ast zu Ast. Es ist still. Zu dieser Zeit kommen mir sogar die kleinen Insekten, die zwischen den Halmen und Blättern dahin kriechen, wie winzige Freunde vor. Aber nicht nur die Natur passt sich an, sondern auch unsere Klamotten. Das Kleid wird wieder mit Strumpfhose getragen und eine kuschelige Jacke hält den frischen Wind von unseren Körpern fern. Das Kleidchen von Forever21 passt nicht nur farblich, sondern auch vom Schnitt perfekt in diese Jahreszeit. Aufgrund des Rückendetails (das es mir persönlich besonders angetan hat) passt es jedoch besser in ein warmes Café oder einen Club, da es ohne Jacke sonst recht zugig werden könnte. ;)

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Lieblingsstück: der blaue Azteken Mantel.

Es ist unumstößlich Herbst geworden. Nicht nur der kalendarische Anfang dient hier als Beweis, auch die deutlich kühleren Temperaturen, die sich verfärbenden Blätter und das stete Krächzen der Krähen. Wir haben die Wintermäntel wieder aus ihrer Versenkung gekramt und die vorderen Schuh-Ränke sind angefüllt mit Boots. Das Licht wird kühler, die Tage kürzer, aber wer nun denkt, ich würde mich beschweren wollen, der irrt. Ich mag den Herbst, seine Farben, sein Licht, seine merkwürdige Melancholie. Nicht so schwer, wie die des Winters, aber dennoch merklich. Ist der Sommer voller Euphorie und Pläne und der Winter drückend und angefüllt mit Gedanken, so ist der Herbst irgendwie bittersüß. Ich mag dieses Gefühl. Ich mag auch die Mode, die wir dann tragen. Layer, Layer! Endlich konnte ich meinen blauen Azteken-Liebling wieder hinter dem Ofen vorholen und habe ihm gleich zum ersten Einsatz die volle Mustermix-Packung gegeben. Flattrige, dunkelblaue Tunika im guten alten Paisley Muster zu Fake Fur Kragen und Hut, ein bisschen Gold, ein bisschen Lidstrich... ♥ Man, im Moment möchte ich am liebsten jeden Morgen in den Wald rennen und eine große Runde drehen. Mir vom Wind das Hirn einmal durchpusten lassen, ein wenig frösteln, ein wenig lächeln und zusehen, wie das Licht sich bricht und die Eilenriede plötzlich aussieht, als wäre sie verwunschen

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Schwarzes Western-Outfit mit beigen Nieten-Boots.

Ich hätte ja gern noch ein Pferd als Foto-Kompagnon an meiner Seite gehabt, leider stehen Jolly Jumpers aber nicht an jeder beliebigen Ecke und deshalb musste es auch ohne gehen. Da einer meiner liebsten Filme 'Spiel mir das Lied vom Tod' ist, finde ich das Western Thema fantastico und habe mich schon Tage vorher auf die Umsetzung gefreut. Gern hätte ich ein Kleid a là Cardinale getragen, aber auch die hängen nicht in der Gegend rum. Die schwarze Kombi aus hochgeschlossener Bluse und Midi-Rock war ein ganz passabler Ersatz. Schuhtechnisch ist das Cowgirl in mir noch nicht wirklich gut ausgestattet, aber ich sage euch, ich habe die perfekten Schuhe bei Esprit gefunden. JA, mal abgesehen davon, dass ich fast alle Boots, die dort momentan angeboten werden, unfassbar schön finde, hätten mir diese HIER! zu meinem heutigen Outfit noch viel besser gefallen.

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Das frisch renovierte Mercure Hotel Hannover City und ein Dinner im Salle Nollet.

Wir wollen euch nicht mit Fakten erschlagen, oder in irgendwelche technischen Details gehen, sondern nur kurz unseren Abend und unsere Empfindungen wiedergeben. Das Essen war hervorragend (Freunde, diese Kokos-Creme zum Nachtisch, wir lagen halb unterm Tisch!!), die Weine lecker (soweit wir das eben beurteilen können :D), die Anwesenden angenehm, aufgeschlossen und neben uns am Tisch saß ausgerechnet Herr Humor himself und wir haben ein paarmal unangenehm laut gelacht. Aber nichts von all dem kam auch nur ansatzweise an die Location des Dinners heran. Kennt ihr schon den Salle Nollet? Nein? Um Himmels Willen, hin da!!! Als man uns sagte: 'Wir essen in einem Zimmer aus der Marienburg' standen wir schon kurz vorm Herz-Kreislauf-Koller. Schloss-Atmosphäre? Alles klar, aus dem Weg, wir kommen. Als waschechte Marie-Antoinette Film-Fanatiker sind wir hier natürlich auch leicht vorbelastet, aber diese wunderschönen alten Holzmöbel, die Gemälde und allem voran der Kronleuchter, haben uns ein lautstarkes 'Hach' entlockt. Wer uns beim Essen beobachtet haben sollte, der muss gemerkt haben, wir wir immer wieder heimlich vom Teller weg an die Decke gestarrt haben, mit so einem ekelhaft romantisch-verliebten Blick. Aber bevor dieser Text noch endlos wird: Ihr seid aus Hannover? Geht dort essen! Schnappt euch ein paar Leute, bucht eins der Menüs und fühlt euch einen Abend lang grenzenlos royal. Ihr seid mal in der Gegend? Ab ins Mercure! Hier treffen Moderne und Komfort auf echten Burgfräulein-Charme. ♥ Fazit: Die Renovierung war ein voller Erfolg!

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