Ein entspannter Herbstlook mit Jeans und Shirt.

Dinge die glücklich machen: Jemandem sagen, dass man ihn lieb hat. So einfach und doch macht man es viel zu selten. Wir haben Donnerstag, der Tag heute wird lang und vollgestopft mit Arbeit, deswegen nutze ich kurz die Gelegenheit und sage Caro, dass sie die beste Freundin ist, die man sich im Leben wünschen kann. Niemand bringt mich mehr zum Lachen, hört sich ausdauernder mein euphorisches Geschwafel über die Zukunft an und hat mir mehr über mich selbst beigebracht, als du es getan hast und täglich tust. Ich bin meine beste Version, wenn du da bist. Danke, dass du mir heut morgen einen Tee gebracht und die halbe Nacht mit gelitten hast. Du wirst jetzt sagen: Boah eh, schleim nicht und mich dann gepflegt beleidigen, aber auch dafür bin ich dankbar, du alter kleiner Scheiß-Grinch! Ich hab dich lieb. ♥ Noch schnell ein paar Worte zum Outfit: Wir beginnen hier fleißig, uns auf Herbst und Winter vorzubereiten, welche dank unserer Nordreise ja gefühlt ein ganzes Jahr dauern werden. Aktuell größtes Thema: Mäntel. Mein neues MbyM Jacket Andre Adrian ist einfach perfekt für den Übergang vom Herbst zum Winter. Nicht zu dünn und ein wahrer Augenöffner, wie ich finde. So wird aus einer simplen Jeans + shredded Shirt - Kombi im Handumdrehen ein komplettes Outfit.

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Blau melierte Jeans zu hellblauem Lang-Pullover.

Über unseren Trip nach Köln brauche ich euch nicht weiter etwas erzählen, das hat Linda ja bereits getan. Ich kann nur für mich noch hinzufügen, dass ich die sechs Jahre in Köln spitze fand und die Zeit dort geliebt habe aber, dass auch ich gemerkt habe, dass es mich weiter treibt. Immer mal wieder von vorne anfangen, etwas Neues aufbauen, Neues sehen, neue Leute treffen und kennen lernen - all das brauche ich von Zeit zu Zeit - das Alte/Zurückgelassene als gute Erinnerungen speichern, mit einem Lächeln zurückdenken und dankbar für sie sein, ihnen aber nicht nachtrauern. Solange mein näheres Umfeld (Familie & Linda & engste Freunde) bleibt und ich weiß, dass dieses Fundament mich stützt, solange sind Neuanfänge etwas worauf ich mich unfassbar freue, zusammen mit meinen Liebsten, ohne Ängste, ohne Zweifel. Manchmal kann ich kaum glauben, was ich für ein Glück im Leben habe, Menschen um mich haben zu dürfen, die großartiger nicht sein könnten. Menschen, auf die ich mich verlassen kann, egal was kommt - und egal wie viele Leute noch in mein Leben treten und wieder gehen werden, dieser kleine aber feine Kreis bleibt und mehr brauche ich nicht, um mein Vertrauen in die Grandiosität des Leben zu behalten - mit all seinen Facetten, den guten genau so wie den schlechten.

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Ein Look, an dem sich die Geister recht deutlich scheiden: der 'Großstadt-Gorilla'.

Was das Outfit angeht, ist mir klar, dass mein MISSGUIDED black Cardigan eher, sagen wir mal, Geschmacksache ist. Man liebt ihn, oder hasst ihn. Caro sagt, er hat etwas von einem Gorilla, ich finde, er verleiht jedem noch so schlichten Look eine Portion Exzentrik - und das mag ich. Kleid und Boots sind aktuelle Lieblinge, speziell die Schuhe trage ich gerade zu wirklich allem. Diese Cowboy Details sind in meinen Augen einfach arschcool! // Wir waren in Köln dieses vergangenen Wochenende und mir gruselte ein wenig vor diesem Trip. Nicht, dass ich mich nicht auf die alte Heimat gefreut hätte, auf meine liebsten Places und Spaces, aber ich hatte null Lust auf Erinnerungen. Das Großartige an einer 'neuen' Stadt und am Wegziehen generell ist, dass es alles so viel einfacher macht. Einen Abschluss finden, alte, verrottete Brücken endlich abbrechen, sich wieder selbst finden und, in gewissem Sinne, auch verdrängen. Ein sauberer Schnitt, ein Neustart. Wenn es einem dann so hervorragend geht mit diesem neuen Anfang, wie mir gerade, dann fürchtet man sich schon ein wenig, in vertraute Gefilde zurückzukehren. So viele Plätze in Köln sind behaftet mit Vergangenem. Gerüche erinnern an alte Gewohnheiten, Geräusche an Dinge, die einst die Zukunft sein sollten. Ich hatte tatsächlich Angst, als wir ausgestiegen sind, dass die Domstadt mir die Erinnerungs-Keule mitten ins Gesicht schwingen würde.

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FLAMENCO! Ein Look mit spanischem Flair.

Ich bin passionierte Hut-Trägerin. Bis vor einem Jahr hab ich in meinem ganzen Leben nicht ein einziges Modell besessen, dann folgte eine impulsive Bestellung bei ASOS und aus einem ab-und-an mal behütet aus dem Haus gehen im vergangenen Sommer wurde eine echte Obsession. Seit einer Woche besitze ich endlich auch einen 'richtigen', qualitativ hochwertigen Hut. Der Stetson Holbrook ist wunderschön und als ich ihn aus seiner Verpackung hob, versetze mich der Anblick direkt in den Süden. Ich musste an Flamenco denken, staubige Holzfußböden und schweren Wein. So konnte ich es mir für mein erstes Outfit auch nicht nehmen lassen, zum passenden Kleidchen und großen Ohrringen zu greifen. Die weiße Treppe war fast schon obligatorisch. ;)

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Spitzen-Jumpsuit mit Blumenmuster.

Den angeblich letzten warmen Tag dieses Jahres haben wir in den Herrenhäuser Gärten verbracht. Ich habe die Chance genutzt und endlich mal meinen Rosen-Jumper angezogen, den ich einfach zucker finde und der schon viel zu lange ungetragen in meinem Schrank lag. Da er solo doch etwas zu frisch war, habe ich noch ein Crop-Top drüber geworfen (für kältere Tage würde ich auf einen Cardi ausweichen - dieser hier hat es mir besonders angetan und wäre die perfekte Kombination zu meinem Playsuit) und ab ging es in den großen Garten, mit all seinen wundervoll bepflanzten Beeten, den Fontänen, den Labyrinthen, den Pavillons, den versteckten Bänken. Langeweile gibt es dort nicht, da es immer neue Ecken zu entdecken gibt und die Blumen zu jeder Jahreszeit andere sind. Jeden Sommer findet dort ein Feuerwerk-Wettbewerb statt, der in Kombination mit der Kulisse seinesgleichen sucht, außerdem wird der ganze Garten regelmäßig in wunderschöne Lichtspiele getaucht, die von Musik begleitet werden (für mich als Fan jeglicher Form von Illuminationen, ist das natürlich das Paradies). Herrenhausen ist wirklich einer der schönsten Stadtteile Hannovers. Nicht nur die Gärten selbst, sondern auch die Wohngegend drum herum und das Uni Viertel. Solltet ihr einmal in Hannover sein, ein Besuch lohnt sich wirklich!

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Im Hoffnungstaumel mit großen Visionen, Leo-Pulli und Lieblingstasche.

Mir ist ganz schlecht. Heute morgen bin ich mit diesem merkwürdigen Ziehen im Magen aufgewacht, dass Veränderung ins Haus steht. Ich hab keine Ahnung aus welcher Richtung und ob ich mit meinem Gefühl überhaupt richtig liege, aber in letzter Zeit hab ich ständig so eine Vorahnung. Vielleicht liegt es daran, dass das Leben gerade rast, dass so viele positive Dinge passieren, ich mich endlich wieder wohl in meiner Haut fühle, wir so unendlich viel haben, worauf wir uns freuen können - vielleicht komme ich einfach nicht mehr mit und mir ist davon ganz schwindelig. Aber da ist dieses leise Hämmern im Hinterkopf, ich hab' so ein schwindelerregendes Gefühl. Ein Gutes. Ein Großes. Hoffnung. Ich denke zum Einschlafen an Vík (Island) und zerfallene Schlossruinen. Ich träume von Feldern, die sich raschelnd im Wind bewegen. Von stetig brechenden Wellen in grauem Wasser. Von schwarzem Sand, tief stehender Sonne, grünen Hügeln und Darjeeling Tee. Ich freue mich auf die kommenden Herbstwochen, darauf, wie der Wald dann riecht. Ich freue mich auf Nebel am Morgen, auf Kakao am Abend. Ich freue mich auf Schnee. Es ist ein fast gruseliges Gefühl, wenn alles Stück für Stück zusammenfällt, wie ein Puzzle, was endlich Sinn ergibt.Die Fotos mit meinem neuen (unglaublich gemütlichen) Minkpink Jumper haben wir gestern in der abendlichen Sonne bei einem kleinen Spaziergang am Mittellandkanal geschossen. Am liebsten hätte ich mich einfach der Länge nach ins Gras gelegt und mir ein Stündchen die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, aber die Zeit fehlte leider. ♥

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