Islands heiße Quellen und warme Bäder - von überbewertet bis absolut atemberaubend.

Warmes Wasser ist des Isländer's bester Freund. Kann man so in den Raum stellen, würden wir mal sagen. Um die 600 Bademöglichkeiten sind mittlerweile auf der Landkarte verzeichnet, ca. 200 davon sind HotPots oder HotStreams und dabei größtenteils ohne Zutun von Menschenhand entstanden (- die restlichen 400 sind öffentliche Swimming Pools). Wir haben es zu unserem Sport gemacht, so viele wie möglich der Springs und Pots zu besuchen - gebt uns ein paar Jahre und wir haben uns zumindest in allen natürlich heißen Badequellen geaalt! Nichts macht uns glücklicher, als ganz allein, irgendwo in der Wildnis, in warmem Wasser zu liegen, in die Natur zu schauen und unsere Gedanken schweifen zu lassen. Island ist unser Traumland. Es hat viel zu bieten und viele Vorteile, die unglaubliche Erdwärme ist nur einer davon. Auch wenn wir gerade mal ein Jahr hier wohnen und davon ca. 3 Monate auch noch in Deutschland verbrachten, so haben wir mittlerweile einige Quellen, Ströme und Bassins getestet. Wir haben Favoriten ausgemacht und eine Wunschliste erstellt, die Top 5 davon wollen wir bis zum Jahresende noch ausprobiert haben. Und weil das so ist, weil wir die HotPots so lieben, haben wir uns hingesetzt und einen Beitrag zusammengestellt, den wir über die Jahre hinweg vervollständigen wollen - einen Beitrag über all die wundervollen Orte, die wir euch ans Herz legen möchten. Island's berühmteste, schönste, unberührteste Badeplätze.

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Dauerhafte Haarentfernung von zu Hause aus? Ein neues Gerät von BRAUN macht es möglich.

Wir hatten schon ewig vor, euch einen ausführlichen Guide zu Islands schönsten Hot Pots zu schreiben, aber so ein Beitrag ist leider unheimlich aufwändig und zeitintensiv. Seit Wochen sitzen wir in Zusammenarbeit mit Braun an einem Post, der nun endlich, endlich am Sonntag online gehen wird. Ohne die Unterstützung des Unternehmens hätten wir das wahrscheinlich nicht so schnell zustande bekommen, denn Island ist groß, die Hot Pots liegen über die ganze Insel verteilt und unsere Liebsten davon zu fotografieren und für euch zusammenzustellen, war ein ganz schöner Aufwand. Wir hoffen wirklich sehr, dass er sich für euch lohnt und ihr am Sonntag einen Beitrag bei uns findet, den ihr gut für eure nächste Island Reise gebrauchen könnt, der euch ein paar hilfreiche Tipps vermittelt und auch ein wenig Insider-Wissen bereit hält. Zusammengetan haben wir uns mit Braun im Zuge ihres neu auf den Markt gekommenen Braun Silk-expert IPL - dieser Beitrag ist also vor allem für all jene unter euch, die stets an Neuerungen auf dem Gebiet Haarentfernung interessiert sind. Zu dem Gerät gibt es weiter unten im Text ausführlich Infos und einige technischen Daten. Wir sind überzeugte 'Haarlose', was Beine, Achseln und Co. anbelangt und hatten zu dem Thema ja auch bereits eine sehr angeregte Diskussion mit euch.

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Gletscherwanderung auf dem Sólheimajökull.

Da sind wir also. Mitten auf dem blau schimmernden, ewigen Eis. Um uns herum dicke Nebelschwaden, hinter welchen sich unscharf die Konturen der Bergkuppen erkennen lassen. Der Regen tröpfelt unaufhörlich von unseren Kapuzen, die fast unheimliche Stille wird ab und an vom Knacken des Eises unterbrochen. In der Ferne vernehmen wir ein gewaltiges Rauschen. Irgendwo in dem grauen Gewaber um uns herum muss sich noch ein Wasserfall verstecken. Man könnte meinen, wir hätten bei unserem 12 Stunden Trip am Freitag mit dem Wetter wirklich Pech gehabt, aber wir lieben auch diese Tage. Die schweren, nassen Stunden, sie lassen die ganz besondere Magie Islands erst so richtig deutlich werden. Wenn die Wolkenmassen plötzlich aufreissen und ein wenig von der in Herbstfarben getauchten Landschaft freigeben. Den trägen Gletscherfluss mit den groben Eisblöcken, die tiefgrünen Berghänge, die rauen Zacken des Eises, bedeckt von schwarzer Vulkanasche. Es ist wahrscheinlich nicht jedermann's Sache, dick in Regenkleidung gehüllt, dem Wind entgegen, über einen Gletscher zu stapfen, unsere ist es aber ganz bestimmt. Wir hatten einen wundervollen, verhangenen Freitag, aber lasst uns die ganze Geschichte erzählen: Alles beginnt damit, dass Joseph (@joe_shutter) anfragt, ob wir nicht einen Gastbeitrag für die Icelandic Mountain Guides verfassen wollen. Sie hätten gern Fotos von uns geschossen, zur Verwendung für ihr Social Media. Die Tour dürfen wir uns aussuchen. Wir sind ziemlich Stolz, als Teil der isländischen Fotografen Riege anerkannt zu werden und entscheiden uns spontan für einen 12 stündigen Trip in den Süden. Gletschertour, Skogafoss, isländisches Buffet, Seljalandsfoss bei Nacht und Nordlichter. Klingt nach einem Abenteuer. Es wird auch eins. Ein echtes, eins, wie wir es lange nicht, vielleicht so gar noch nie, erlebt erhaben. Wir wollen ehrlich mit euch sein - es war auch eine Herausforderung.

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Islands Süden: Wer nach Einsamkeit sucht, der sollte sich zum Helgufoss aufmachen.

Die heutigen Bilder sind am Helgufoss entstanden. Ein Wasserfall ein Stück weit ausserhalb Reykjaviks, hinter dem Haus des verstorbenen Halldór Laxness, Island's bis dato einzigem Nobelpreisträger. Jeden Tag ist der Schriftsteller spazieren gegangen, die liebste Route war die zum Wasserfall. Von seinem weißen Anwesen aus läuft man ca. eine Stunde in die absolute Wildnis, über weite Ebenen, vorbei an unzähligen freilaufenden Pferden. Entlang eines wunderschönen Flusses, der sich seinen Weg durch das Land gegraben hat, wandert man in völliger Einsamkeit (wir haben nur ein älteres, isländisches Ehepaar getroffen, sonst war weit und breit niemand zu sehen) bis zum Fuße der Berge. Der Helgufoss ist verglichen zu seinen berühmten Verwandten eher klein, aber das macht ihn nicht weniger schön. Wir waren ein wenig ZU sehr in Abenteuerstimmung und sind den steilen Hang am Wasserfall hinauf geklettert, was mit unseren nicht unbedingt wandertauglichen Schuhen eine *entschuldigt Scheiß-Idee war. Durch den Dauerregen der vergangenen Tage war der Boden aufgeweicht und lehmig und wir sahen nach unserer kleinen Tour nicht nur aus wie Sau, sondern haben es auch fast nicht wieder runter geschafft. Auf allen Vieren geschlittert, wie zwei Spinnen auf Koks, das kann nur lächerlich ausgesehen haben. Die Strafe ist ein fieser Muskelkater - wir sind schon so zwei echte Chuck Norris. :D So langsam wird es merklich kühler und lange werden wir uns in unseren Strickjacken und Capes wohl nicht mehr vor der Kälte schützen können. Ein paar coole Parker wären spitze, aber ein weiteres Fast-Fashion Teil kommt uns nicht mehr in den Schrank. Wir haben uns in ein paar Modelle von Tommy Hilfiger (gibt bei Peek & Cloppenburg Düsseldorf) verguckt und zwar so richtig. Einen fetzigen Wintermantel* zu finden ist gar nicht mal so leicht, weswegen wir ohne Witz jahrelang nur mit Wollmänteln vor die Tür gegangen sind. Naja, mal schauen, ob wir demnächst in ein hochwertigeres und langlebigeres Teil investieren.

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Ein Gipsy Look für kalte Tage.

So sieht sie aus - die Wahrheit über unseren Freitagabend. Keine Drinks, keine Parties, keine ausgefallenen Cocktailkleider. Stattdessen ein vernieselter Sonnenuntergang an Reykjaviks Leuchtturm, barfuß im nassen Sand. Wir wollten Kleider im Wind fotografieren, es war uns dann aber zu dumm, nur für den Look sinnlos zu frieren, stattdessen haben wir festgehalten, wie wir wirklich aussahen. Ein bisschen wie Vagabunden, in unzählige Lagen gewickelt, mit derben Boots zum Chiffon Kleid. Wir ziehen nach wie vor gern Kleider an, haben sogar ein paar unserer liebsten Sommersachen hier in Island im Schrank hängen. Aber Heels an den Füßen und sanfte Wellen im Haar sind so gut wie passé. Stattdessen greifen wir zu Regenjacke und dickem Poncho, zu Strickmänteln, Schal und Mütze. Wir stapeln all unsere Klamotten wirr übereinander und freuen uns darüber, wie die Stoffe im Wind flattern. Caro dreht sich die Haare immer seltener ein und Linda greift kaum noch zum Glätteisen. Das früher so perfektionistisch aufgelegte Make-Up ist einer 20min Routine gewichen (und das auch nur, weil die Augenbrauen nie so mitmachen, wie man das möchte) und das Einkleiden geht überhaupt nicht mehr nach Trends, sondern Wärme, gepaart mit eigenem Geschmack. Heraus kommt dann eben sowas. Komischerweise ist es befreiend, eine ungeschönte Realität zu zeigen. Eine unretouchierte, uneitle Version von uns selbst. Einen simplen Freitagabend in schnell übergeworfenen Klamotten, am leeren Strand. Statt zu feiern, gehen wir atmen.

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Dresscode Island: Dicker Strick und heavy Layering gegen den Herbstwind.

Was sollen wir über unsere Outfits groß schreiben? Es ist kalt, da trägt man Lagen, Strick und feste Schuhe. Wir haben uns dieses Jahr komplett dem groben Material, den festen Stoffen und wasser- und windfesten Stücken verschrieben und uns nach und nach eine Garderobe angeschafft, die das Kleiden unheimlich erleichtert. Ein Griff in den Schrank und jedes Teil ist islandtauglich. Die Strickkleidchen sind warm und bequem und können mit Strumpfhose und Absatz oder Overknees auch nett gestylt werden. Caro trägt noch immer zu gern Cape, Linda liebt noch immer die traditionellen Shearling Jacken, dieses Modell ist Vintage und wir haben es letzen Winter hier in Reykjavik gefunden. Zudem ist es fake Fell, also ein win/win Mantel. :D Tauscht man die Taschen gegen Rucksäcke und die hier getragenen Schuhe gegen derbe Wanderboots oder Gummistiefel aus, so hat man wieder mal Looks, die den ganzen Tag mithalten können, vom Spaziergang bis zum Dinner. // Ein paar private Gedanken noch: Mit all den romantisch, wilden, wunderschönen Seiten des Herbstes hält nun auch seine Schattenseite Einzug: der Blues. Wenn es stürmt, dann ist das aus der mit Kerzen beleuchteten Wohnung heraus wundervoll, auf dem Weg zum Einkauf mit einer Windstärke 12 angegriffen zu werden, ist dann schon nicht mehr ganz so romantisch. :D Wenn es zwei Tage am Stück in Strömen durchregnet, dann ist der erste Tag eine gemütliche Ausrede dafür, einfach drinnen zu bleiben, die Welt auszuschalten und sich in Bücher, Serien und Arbeit zu verkriechen, am zweiten Tag möchte man sich dann gern zumindest kurz die Beine vertreten und frische Luft schnappen.

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