Damals, als wir tanzten.... Ein Twiggy Look.

Wie oft sind wir früher tanzen gegangen. Nur wir zwei, auf unseren ersten selbstgekauften Heels (sie waren Hellblau und Hellrosa, super hoch und ganz spitz) - bis in die frühen Morgenstunden haben wir uns über den glatten Boden des Clubs gekreiselt, haben gelacht und an unseren Cocktails genippt. Wir konnten es nicht abwarten, das Wochenende, das Fertigmachen, das Ausführen des neuen Kleides oder Lippenstiftes. Wir haben uns unsere liebsten Lieder gewünscht, unser geringes Monatsbudget für Eintritte und Tequilla Shots ausgegeben und das Tanzen geliebt. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass dieses Wochenend-Gefühl in den verrauchten Clubs der Stadt jemals vergehen würde. Haben unsere Eltern belächelt, wenn sie sagten: 'Sind wir froh, dass wir nicht mehr mitmüssen'. Wir haben gedacht, diese Zeit wäre für immer. Sie war es nicht. Als wir vor kurzem von einem Konzert zurückfuhren, wir müde im Auto saßen und uns sehnlichst ins Bett wünschten, da war ein für alle mal klar: die Tage des Durch-die-Nacht-tanzens sind gezählt. Macht uns das taurig, wehmütig? Nicht im Geringsten.

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Gastgeber-Ideen: ein französischer Abend.

Manchmal, da überkommt es uns einfach. Dann haben wir eine Idee im Kopf und dann müssen wir diese umsetzen, sofort. So geschehen neulich, als wir gerade in Hannover angekommen waren, uns in jeden Käse der Käsetheken-Auslage verliebten (in Island gibt es ca. 5 Sorten gesamt) und daraufhin beschlossen, einen französischen Abend für die ganze Familie zu schmeissen. Caro's Papa ist großer Frankreich Fan. Mehrmals im Jahr zieht es ihn mit seinem Rennrad in die Alpen und dann fährt er tagelang die szenischen Routen ab, schläft auf Bauernhöfen und bewundert die Natur - wenn er zurück nach Hause kommt, schwärmt er von Oliven-Plantagen, gutem Rotwein und ausgelassenen Abenden um rustikale Holztische. Diese Erzählungen werden begleitet von lautem Lachen und bester Laune und hinterlassen bei uns eine Spur von eben jenem Lebensgefühl, dem Laissez-faire, dem französischem Charme. Wir denken automatisch an Lavendel, mittelalterliche Kirchentürme und warmen Wind, wenn Caro's Papa so erzählt und als wir da an der Käsetheke standen, uns gar nicht entscheiden konnte, welche Sorte wir nun einpacken sollten, da keimte die Erinnerung an diese Erzählungen in uns auf und wir beschlossen: ein französischer Abend für alle, um den großen Esstisch herum, mit Wein und Lavendel, das machen wir!

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DIY: Die Mixer-Lampe. "Aus alt mach neu."

Wenn es einen Blogpost bei uns gibt, der alle anderen um Längen überstrahlt, der hundertausende Mal abgerufen wurde und mittlerweile mehrfach um die Welt gegangen ist (kein Witz, wir hatten an so manchen Tagen Überlastung auf dem Server), dann ist es unsere Wolkenlampe. Wir lieben das gute Stück über die Maßen und scheinbar sind wir damit nicht allein. Da wir persönlich große Fans davon sind, unseren Lebensraum möglichst einzigartig zu gestalten, uns das Leben bunt zu machen, wild, mit einem Mix aus Vintage und Modern, verbringen wir immer wieder Zeit damit, uns ungewöhnliche Einrichtungsgegenstände zu überlegen. Wir shoppen gern Vintage, wir kramen mit Vorliebe in Antiqutäten-Läden, wir finden es spannend, Dinge neu zu beleben. Upcycling und DIY sind daher unsere besten Freunde, wenn es um die Wohnung geht. Allem voran: Lampen. Linda hat sich eine alte Bootslaterne in den Flur gehangen, in Caro's Kleiderschrank leuchtet ein riesiger Stern und wir haben noch einige, EINIGE Ideen für abgefahrene Lichtquellen in unserem Heim. Witzigerweise teilen wir diese Leidenschaft mit Caro's großem Bruder. Der ist so ein eingefleischter Lampen/Bastel/Vintage Fan, dass er hier in Hannover zwei Lampengeschäfte namens Lichtraum betreibt. Und in einem dieser beiden Läden haben wir ihn letzte Woche besucht, um ein neues DIY zu fotografieren. Aus alt mach neu: die 50er Jahre Mixer Lampe! ♥

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Plötzlich erwachsen - ein damenhafter Alltagslook.

Da stehen wir also an der Bahnstation, mit all unseren Unterlagen, auf dem Weg zum Steuerberater. Mit modischer Sonnebrille und Lederhandschuhen, ich mit meiner schicken neuen Aktentasche und Absätzen, Linda mit strengem Pferdeschwanz und Coffee to go. Während wir auf die Bahn warten und unseren albernen Witzchen fröhnen (wir hoffen stets inständig, dass uns niemand bei unseren Gesprächen belauscht), liegt unser Blick auf unserer alten Schule, dem Gymnasium, welches wir über Jahre jeden Morgen gemeinsam betraten. Damals. Wir sehen den Jungs und Mädels dabei zu, wie sie aus dem Gebäude strömen, laut lachen, sich schubsen und ankichern. Der Bahnsteig um uns herum füllt sich mit unzähligen Jugendlichen. Wie jung sie alle aussahen. Wie sehr uns in diesem Moment auffällt, dass wir nicht mehr ein Alter sind. Dass wir in ihren Augen nicht cool und fetzig, sondern alt und busy wirken. Erwachsen eben. 20 Minuten später - wir haben vor unserem Termin noch kurz Zeit für ein Hörnchen beim Bäcker um die Ecke. Zwei Junge Mädchen stehen vor der Theke, können sich aber nicht so recht entscheiden, was sie nun wollen. Die Verkäuferin sagt: "Ich bediene dann eben erst die zwei Damen, dann könnt ihr euch entscheiden, ja?" Mit den zwei Damen meint sie uns. Wir bezahlen und setzen uns vor der Tür auf eine Bank. In der kühlen Winterluft wird uns bewusst, dass dies der Tag ist, der mit einem Schlag aufzeigt: unsere Jugend ist offiziell vorbei.

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Gewinnt mit uns und Fazermint eine fantastische Reise für euch und eure Freunde nach Finnland!

Endlich, endlich können wir über den Anlass unserer Finnlandreise mit euch sprechen! Wir haben das größte Gewinnspiel in petto, welches es je auf Like A Riot gegeben hat. Seit Monaten wissen wir schon von der neuen Fazermint Kampagne und während wir uns wochenlang das leckere Minz-Bonbon in den Mund schoben, bastelten wir parallel an diesem Blogpost. Denn nicht nur haben wir den Hauptgewinn für euch live und in Farbe, direkt vor Ort in Finnland, dokumentiert und dürfen hier nun zur Teilnahme aufrufen, nein ihr Lieben, wir sind tatsächlich auch Teil der Jury! Als einziger Blog Deutschlands sind wir zusammen mit Fintouring, Finnlines, Iittala und der Erbeerlounge Partner der diesjährigen Kampagne des minzigen Hochgenusses und wir freuen uns so unglaublich, dass wir euch bis Ende Mai Ideen zur Teilnahme liefern können, den Hauptgewinn fotografisch für euch festhalten durften (das kurze Video zu unserem Trip findet ihr unten) und dass wir zwei zusammen mit Fazermint die glücklichen Gewinner aussuchen werden. PS: Wer uns in irgendeinem deutschen Supermarkt auf einem der Fazermint Pappaufsteller erspäht: bitte, bitte schickt uns doch einen Schnappschuss - wir freuen uns riesig! ;) Nun hören wir aber mit der Selbstbeweihräucherung und Euphorie-Welle auf und erklären euch lieber im Detail, die ihr den grandiosen Urlaub mit Freunden gewinnen könnt.

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DIE It-Süßigkeit selbstgemacht: perfekte rosa und lila Macarons (mit Glitter und Blümchen).

Wir lieben das Reisen, wir lieben verschiedenste Kulturen, wie lieben es, uns durch die unterschiedlichsten Speisen zu probieren und geschmacklich in andere Ländern und Regionen abzutauchen. Allem voran lieben wir Süßes. Als wir auf dem Schiff von Helsinki nach Travemünde mit einem Schälchen Macarons überrascht wurden, da flammte sie wieder auf, unsere Leidenschaft für die unfassbar leckere französische Kleinigkeit. Sofort war klar: das müssen wir selbst probieren und da wir zwar mittlerweile keine Voll-Stümperer mehr in der Küche sind, aber auch noch lange keine Konditorinnen, haben wir uns (wie so oft schon) mit Christina zusammengetan, die eine wahre Virtuosin ist, wenn es um's Backen geht. (Oder Basteln, oder Geschenke verpacken, oder überhaupt um jedwede Art von Kreativität, sei es Zeichnen, Dekorieren oder Make-Up.) Sie hatte Lust, wir haben einen kleinen Jubelschrei losgelassen und so standen wir einen Nachmittag lang in unserer hannoveraner Küche und haben NATÜRLICH rosa und lila Mädchen-Macarons gezaubert (und gleich noch einen kompletten fanzösischen Abend für die Familie geschmissen, mit allem drum und dran - Bilder und Rezepte folgen). 24 Stunden Frankreich in Hannover, zumindest in puncto Geschmack, Tradition, Deko und Lebensgefühl, das kann man locker mal machen. Heute soll es aber erstmal nur um die Süßigkeit à la Maison Ladurée gehen, die Christina - wie zu erwarten - mal wieder hervorragend gelungen sind.

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