Ich trag' jetzt Brille! Ein erster Look mit meinem neuen Modell von Heritage.

Da hatte ich also vor einer Woche Geburtstag und eigentlich ist es so (jedenfalls bei mir) - je älter ich werde, desto weniger interessiert mich der Tag. Dieses Jahr war es anders, da wir schließlich gleichzeitig auch die Verlobung gefeiert haben und natürlich, weil ich diesmal in Hannover war, all die wunderbaren Menschen drücken konnte, die ich oft schmerzlich vermisst habe an meinen Geburtstagen und ich somit wieder einmal feststellen durfte, was für wahnsinniges Glück ich habe, so tolle Individuen meine Familie und Freunde nennen zu dürfen. Geschenke sind mir völlig Wurst, ich brauche und will nichts, aber wenn jemand einem mit solcher Geste zeigt, wie gut er dich kennt und wie viel Gedanken er sich gemacht hat, dann ist es schon irgendwie schön, was soll ich rumlügen! ;) Was ich tatsächlich merke ist, dass man eben unweigerlich älter wird. So viele Vorteile das mit sich bringt (Unabhängigkeit, eigene Entscheidungen, ein gewisses Grundwissen, wie das Leben so läuft) - es hat auch Nachteile. Nach einer Woche Durcharbeiten hingen wir mehr über unseren Cocktails, als dass wir sie gediegen geschlürft hätten und gähnten um die Wette. Keine 'Feier durch die Nacht', sondern der intensive Wunsch nach dem warmen, weichen Bettchen.

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Wir heiraten! Dort wo unser zu Hause ist, wo unser Herz ist. Unsere Island Hochzeit 2017. <3

100.000 mal Ja! Dieser kitschige Ausspruch aus 'Stolz und Vorurteil', der selbst dem eisigsten Herz und jedem absoluten Nicht-Romantiker ein verstohlenes Seufzen abringt - wir haben ihn nun selbst aufgesagt. Ja! Wir heiraten! Ja! In Island! Ja! Noch dieses Jahr! Und selbstverständlich am selben Wochenende, wie könnte es auch anders sein, in diesem verrückten Tanz, den wir unser Leben nennen. Wir wollen euch keinen kitschigen Traum von einer Love-Story, einen Antrag mit Kniefall vor dem Eifelturm oder sonst irgendendwas in dieser Richtung verkaufen, das würden wir uns ehrlich gesagt auch selbst nicht abnehmen. Wir vier sind, wie wir vier sind und keiner von uns ist ein Vollblut-Romantiker. Es ist eher eine stille Übereinkunft gewesen, eines Abends, bei leckerem Essen und einer Flasche Wein. Keine Suff- Entscheidung, keine Bange - eher ein 'lasst es uns jetzt einfach wagen!' Dennoch ist das Ganze, einmal ausgesprochen, auch recht schnell wieder in Vergessenheit geraten, niemand von uns fühlte sich nach einer großen Verlobungsfete oder Ringen. Wir wollten einfach heiraten, symbolisch feiern, dass man sich gefunden hat und nicht mehr auseinander geht. 'Mein Mann', statt 'mein Freund' sagen. So richtig haben wir aber nichts festgelegt zu dem Zeitpunkt, keinen Ort, keine Jahreszeit, gar nichts, wir haben nur beschlossen, dass wir das jetzt machen. Klingt unromantisch, aber so fühlte es sich nicht an.

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Kindergeburtstag für erwachsene Mädchen: Einhorn-Milchshake.

Wir sind in manchen Punkten unberechenbar, in manchen wandelnde Klischees. Wir lieben es, erwachsene Frauen zu sein, eine Meinung zu haben, Durchsetzungsvermögen und auch mal die Faust auf den Tisch zu knallen, wir lieben es mindestens genauso sehr, beim Einkaufen alles einzupacken, was rosa ist und glitzert, am Abend in eine Decke gekuschelt heiße Schokolade zu trinken und uns an unseren Geburtstagen wie das Prinzesschen aufzuführen. Wir mögen Pastelltöne und Süßigkeiten, wir finden Einhörner großartig und Regenbögen entlocken uns für immer ein verzücktes Awww. Wir sind gern ausserhalb von Schubladen unterwegs, es interessiert uns nicht, wie eine Frau 'zu sein hat', aber auch nicht, ob man neuerdings der Meinung ist, Frauen die Rosa mögen seien von gestern. Keiner hat uns irgendwo einzusortieren und keiner braucht sich anzumaßen, uns zu sagen, was wir dürfen und was nicht. Wir sind der Meinung, dass man auch mit Anfang 30 ganz getrost einen 'Kindergeburtstag' feiern darf, denn wer legt schon fest, dass Einhörner nur für Kinder sind? Deswegen hat Linda sich heute zu ihrem Geburtstag den kleinen Traum vom großen Shake erfüllt und wir stoßen gerade mit den völlig übertrieben dekorierten Himbeer-Milchshakes an. Generell ist heute ein guter Tag, nicht nur, weil Linda feiert, dass sie ein Jahr älter (und damit auch weiser ;P) wird, sondern weil wir gestern recht spontan hohen Besuch aus Island aus Berlin abgeholt haben. ♥ Super früh sind wir in die Hauptstadt gefahren, haben erst ein paar Termine wahrgenommen und dann die Jungs eingesammelt.

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'Die erste Liebe und die große Liebe sind nicht zwangsläufig das Selbe.'

Meine erste Liebe und damit auch echte Beziehung hatte ich mit 18. Alles davor war Händchen halten und heimliche Küsse, begleitet von viel Gekicher. Ich weiß noch, dass ich mich gefragt habe, ob ich mich einfach nicht verlieben könne, denn dieses große Gefühl, von dem alle sprachen, es wollte sich bei niemandem so richtig einstellen. Dann trat jemand in mein Leben, der dies recht schlagartig änderte und ich hatte plötzlich einen Freund. Einen, der mir die Welt bedeutete. Der erste gemeinsame Sommer war ein wilder Rausch aus rosa Wattewolken, wir waren immer zusammen, wir haben über alles gesprochen, über das zwei Menschen sich denkbar unterhalten können und bald kannte mich niemand so gut, wie er. Unsere Beziehung war immer intensiv, auch, als er nach einem halben Jahr bereits zum Studium in eine andere Stadt ziehen musste und wir plötzlich hunderte Kilometer voneinander getrennt waren. Jeden Tag haben wir telefoniert, getextet, jedes freie Wochenende haben wir uns gegenseitig besucht, die Semesterferien haben wir immer miteinander verbracht. Wir waren wochenlang eigentlich nur zu zweit, wie eine kleine Insel. Ich wusste zwar, wie unfassbar lieb ich ihn hatte, aber nach fünf Jahren fing die rosarote Welt dennoch an zu bröckeln. Die Fernbeziehung wurde anstrengend, die Abstände, in denen wir uns sahen, länger und länger. Ich konnte trotzdem nicht loslassen. Die letzten zwei Jahre keimten Zweifel auf. Erst an der Situation, dann an der Zukunft, final an den Gefühlen. Wir sind immer jeweils unseren Träumen gefolgt, aber mehr und mehr waren diese verschieden. Unsere Pläne für die kommenden Jahre, für das Leben, sie drifteten weiter und weiter auseinander.

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Silber Fuchs: ein umfangreiches Tutorial und hilfreiche Tipps zu meinen lila-grauen Haaren.

Wenn es Fragen gibt, die wir wirklich regelmässig und immer und immer wieder gestellt bekommen, dann sind es die zu unseren Haaren. Wie Caro ihre stylt, wie Linda ihre färbt und wie genau wir sie pflegen, damit sie trotz all dem Styling und der Farbe gesund und lang bleiben. Unser Directions Tutorial ist einer der drei meistgeklickten Beiträge auf dem Blog, jeden Tag stöbern sich LeserInnen durch die Anleitung zu bunten Haaren. Da Caro längst wieder bei Braun angekommen ist und Linda von den Knallfarben auf Grau-Lavendel umgestiegen ist, wird es Zeit für neue Beiträge und Tutorials. Daher starten wir heute eine kleine Reihe, um euch genau diese Fragen endlich einmal ausgiebig beantworten zu können. Den Auftakt macht Lindas Haarfarbe, zu der wir euch heute eine kleine Anleitung geben und alle Produkte auflisten, die sich über das letzte Jahr bewährt haben. Nicht erschrecken, das klingt erstmal nach super viel, im Endeffekt müsst ihr aber einfach schauen, was für euch am besten passt und welches Ergebnis ihr erzielen möchtet. Dunkles Taubengrau, helles Silbergrau, oder Eisgrau mit Lavendelstich - es gibt viele Variationen, die sich easy kreieren lassen. // Nach meinem Ausflug ins Türkise im Sommer 2015 wurde ich das erste Mal Grau. Ich hab das nicht lange ausgehalten und mir nach und nach wieder Lila dazu gemischt, bis ich dann doch wieder knallig Purple auf dem Kopf war. Durch ein misslungenes Nachfärbe-Experiment meines Ansatzes hatte ich dann irgendwann so eine gruselige Mischung auf dem Kopf, dass ich zum Haarshop meines Vertrauens gestiefelt bin und mir milk_shake Direct Colour Grey besorgt habe, die neu in den Laden gekommen waren.

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Es regnet, es regnet - und wir haben Musik, Serien und Buchempfehlungen für trübe Tage in petto.

Es will und will nicht Frühling werden. Vor Kurzem lockten noch 9°C und Sonnenschein vor die Tür, seit Tagen regnet es nun wieder in Strömen und wenn man das Fenster öffnet, schlagen Wind und Kälte ins Zimmer. Jeden Tag nehmen wir uns vor: heute drehen wir eine große Runde im Park oder joggen den Fluss hinter unserem Haus entlang. Und dann ziehen wir die Gardinen zurück und entscheiden uns doch dafür, nur schnell zum Bäcker zu sprinten und mit einem heißen Coffee to go in der Hand einen Kurz-Spaziergang unter Blätterdach zu wagen. Auch wenn wir vielleicht nicht die größten Fans von einer komplett durchregneten Woche sind - wir lieben vereinzelte Tage, an denen es so richtig schüttet. Wenn das Wasser die Scheibe herunter rinnt, die Sträucher sich im Wind hin und her wiegen, wenn man die Heizung aufdreht und plötzlich wahnsinnig Lust auf heißen Tee hat. Seit wir Freunde sind (und das werden dieses Jahr 20 Jahre) haben wir ein regelrechtes Regentag-Ritual. An miesen Tagen sind wir damals direkt nach der Schule in die Stadt gefahren und schnurstracks ins Teegeschäft gestiefelt. Haben uns eine Auswahl an leckeren Sorten gekauft (meisten waren es Rooibosch Karamell-Krokant oder Sahne-Karamell und was Exotischeres) und dazu unser Taschengeld allen ernstes in Trüffel Pralinen investiert.

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