Interior Ideen: die selbstgebaute Retro Süßigkeiten Bar

Wenn wir eine Idee haben, dann warten wir nicht lange mit der Umsetzung. Unserer Ungeduld ist es geschuldet, dass das Apartment bereits zwei Wochen nach dem Einzug komplett eingerichtet und dekoriert war und nicht eine Umzugskiste mehr im Weg herum stand. Wir setzen uns was in den Kopf und dann machen wir es auch - wenn möglich SOFORT. Ein neuer Couchtisch muss her? Noch am selben Tag stehen wir im Geschäft und suchen uns das Schätzchen aus. Wir haben da so eine DIY Idee? Prompt beginnen wir zu malern und zu schrauben. Nun gab es in unserer Wohnung trotz einrichten in Höchstgeschwindigkeit immer diesen kleinen 'Schandfleck'. Ein überflüssiges Regal in der Küche, welches Platz weggenommen hat und dabei unschön aussah. Vergangene Woche haben wir morgens über einer Schale 'Lucky Charms' am Küchentisch gesessen und das Ding angestarrt. "Das muss jetzt weg - sollen wir heute mal Möbel umstellen?" Gesagt, getan, zwei Stunden später hatten wir ausnahmslos jedes Stück in Caro und Logos Bereich umgeräumt, eine kurze Einkaufsliste für fehlende Deko erstellt und dem blöden Regal einen neuen Platz zugewiesen - an welchem es nicht mehr unpassend wirkte. Der Schandfleck war aus der Küche gebannt und hinterließ dort Raum für Neues. Zeit, einen lang gehegten Traum in die Realität umzusetzen. "Sollen wir nicht eine retro angehauchte Süßigkeiten Theke basteln? So wie früher in den Tante Emma Läden?" Ähhh, JA! Einen Tag später schon fanden wir uns im örtlichen IKEA wieder und haben nach potentiellen Stücken für eine solche Theke geschaut.

read entire story

Kommt mit ins Café Flóran - Reykjavik's Gartencafé und kleine grüne Oase.

Versteckt im botanischen Garten Reykjaviks liegt ein gemütliches Gewächshaus, das von aussen zwar wunderhübsch anzusehen ist, dennoch längst nicht vermuten lässt, was für fantastisches Essen dort serviert wird. Das Café Flóran ist eines der ungewöhnlichsten Bistros, das wir kennen. Von aussen ein mittelgroßes Gewächshaus, mit ein paar Sitzgelegenheiten vor der Tür, daneben ein zuckersüßer, kleiner, weißer Pavillon mit passenden Sitzmöbeln in weiß. Betritt man das Café, wird man ordentlich überrascht. Ein kleiner Teich begrüßt einen, überspannt von einer niedlichen Brücke. Vereinzelte Tische, eine eher unscheinbare Theke, überall Holzbalken umrankt von Grünpflanzen, dazwischen hängen Glühbirnen, Vögel sitzen in den Büschen und singen vor sich hin. Eine absolute Oase der Ruhe. Die Nachbarkatzen kommen hier gern zu Besuch, streifen einem um die Beine, während man in den warmen Sonnenstrahlen, die durch die Glasfronten scheinen, seinen Kaffee trinkt. Wir lieben es hier. Von Mai bis Oktober kann man von 9Uhr am morgen bis 18Uhr am Abend Cappuccino trinken und seinen Notizblock befüllen. Keine Hetze, kein Druck, nur Katzen, Vögelchen und Natur. Das Flóran wirkt wie ein Café, ist aber tatsächlich auch ein grandioses Restaurant. Man bekommt eine kleine Auswahl an Speisen und absolut alles, was wir bis dato bestellt haben, war unglaublich lecker.

read entire story

Wann ist das Danke eigentlich optional geworden?

Wir bekommen so einige Emails, private Nachrichten auf Facebook und Instagram. Manchmal sind es unheimliche nette Worte zu dem, was wir hier verfassen, den Bildern, unseren Ideen und Projekten - das meiste sind jedoch Fragen. Ab und an zu Kleidungsstücken und nach Hilfestellung bei privaten Problemen, sehr viel häufiger zu Island. Kurze Anfragen (wie beispielsweise, was man an einem Regennachmittag in Reykjavik spontan machen könne) und umfangreiche Listen zur konkreten Reiseplanung, die wir abarbeiten sollen (wie beispielsweise "ich komme von dann bis dann - wo kann ich schlafen, wo bekomme ich ein Auto, was schaue ich mir am besten an, wo kann ich essen und hier kommen meine 10 Stops, die ich unbedingt einlegen möchte"). Manchmal sind wir aufgrund der Anfragen ein wenig sprachlos, meist setzen wir uns aber tatsächlich hin, unterbrechen unsere Arbeit (nämlichen unseren Blog mit genau diesen Informationen zu füllen, sowie parallel einen Reiseführer zu schreiben, der all diese Fragen klären soll) und klemmen uns an die Beantwortung der Mails. Wir suchen die gewünschten Informationen und Links heraus, wünschen einen schönen Tag und viel Freude... und dann passiert nichts. Die Nachrichten werden zwar durchaus gelesen, ein Danke bekommen wir in 80% der Fälle allerdings nicht. Dabei sind die fünf Buchstaben in gerade mal zwei Sekunden getippt - wenn man sich Zeit lässt. Wir fragen uns immer, ob diese Personen das im Alltag wohl auch so handhaben. Ob sie zum Beispiel auf der Straße nach dem Weg fragen und sich nach der Antwort einfach umdrehen und weitergehen.

read entire story

Eine kurze Geschichte der Zeit. Kapitel 2: Dinge, die auch die Zeit nicht geändert hat.

Seit fast 20 Jahren sind wir nun gemeinsam unterwegs. Vieles hat sich seit dem Tag verändert, an dem wir aufeinander trafen und beschlossen, beste Freundinnen zu sein. Wir sind erwachsen geworden, haben Deutschland hinter uns gelassen und leben nun als selbstständige Bloggerinnen und verlobt mit den zwei besten Männern der Welt ;) in diesem wunderschönen Apartment, in unserer liebsten Stadt, auf unserer liebsten Insel. Neben jenen offensichtlichen Veränderungen gab es weitere, schleichendere Prozesse, die uns gewandelt haben, unseren Charakter geformt, uns mehr Gelassenheit geschenkt. Unser Stil hat sich entwickelt, selbst unsere Vorlieben beim Essen (Oliven sind nicht mehr widerlich, sondern ziemlich lecker). Jeder kennt das - man wird eben älter. So sehr Fortschritt und Veränderung unseren Weg geprägt haben, so gibt es auch viele Dinge, die gleich geblieben sind. Unser Wunsch nach steter Veränderung zum Beispiel. Unser Humor. Unsere Liebe zur Natur. Familienverbundenheit. Die Aufregung bei neuen Projekten. Bei Umzügen. Wir ziehen unsere Kreativität, unsere Motivation und unsere Zufriedenheit aus Veränderung und neuen Perspektiven. Das ist schon immer so gewesen. Uns hat das nie gestört, unser Umfeld dabei sehr wohl (so manches Mal). Uns wurde gesagt, dass, wenn wir beispielsweise einmal in Island leben würden, wir hier eh nie glücklich wären, weil wir nur noch schauen würden, wo es uns als nächstes hinziehe.

read entire story

DIY: Shabby Chic Schmuckkästchen für unter 35€.

Im Moment sind wir wieder in einem wahren Einrichtungswahn - vielleicht liegt es daran, dass ein Umzug in der Luft liegt oder einfach, dass wir uns nach Fortschritt und Veränderung fühlen. Jedenfalls ist der Secondhand-Möbelshop wieder unser zweites zu Hause und einmal die Woche verbringen wir mit einer neuen Liste in paar Stunden im IKEA. Dem Tiger (Bastel- und Kleinkram Shop), der direkt bei uns um die Ecke liegt, statten wir nahezu täglich Besuche ab und unsere Ideen Liste für DIY und Interior wird länger und länger. Auch wenn wir uns keinem bestimmten Einrichtungsstil zuordnen wollen (wir lieben so viele verschiedene Trends und Inspirationen), so haben wir doch eine besondere Schwäche für Vintage/Retro und den Shabby Chic. Die richtige Mischung macht es für uns, jedes kitschige Stück muss mit etwas Rustikalem oder Schlichtem im selben Raum gebrochen werden. Komplett Rosa wäre nichts für uns, nur Landhausstil viel zu viel, aber alles nordisch clean ebenfalls zu schnöde und puristisch. Dinge, die wir im Shabby Chic Stil großartig finden, sind alle 'Vanity' Stücke. Schmink-Kommode, Spiegel, Taschenablage und - schon lange gewünscht - Schmuckkästchen. Ein solches zu finden, das uns wirklich gefällt, war unmöglich - also haben wir mal wieder selbst den Pinsel geschwungen. Ein halber Tag Bastelarbeit und gerade mal rund 33€ stecken in dem Ergebnis und wir sind ganz verliebt. Das zugegebenermaßen kitschige Stück steht nun in Caros Bad und gruppiert sich mit ein paar Deko-Elementen im gleichen Stil - das Bad ist ansonsten eher cool und zurückhaltend eingerichtet. Wir hatten eigentlich ein paar andere DIYs im Kopf, als wir letzten Montag den Vintage und Secondhand-Möbelstore hier in Reykjavik betraten, aber als wir die Miniatur-Kommode für gerade mal 5€ erspähten, da war es um uns geschehen und wir sahen das fertige Schmuckkästchen bereits vor unserem inneren Auge. Wer auch schon länger nach so etwas sucht - hier kommt unsere fixe Anleitung, wie ihr euch selbst eines bastelt. Und wem Rosa zu kitschig ist, der nimmt eben eine andere Farbe. Wir finden zum Beispiel Mauve oder Lindgrün ebenfalls wunderschön. :)

read entire story

Welche Klamotten braucht ihr für einen Trip nach Island - die Packliste.

Als wir uns 2015 mit fünf Koffern beladen auf den Weg nach Island machten, da hatten wir noch keine Ahnung davon, dass wir uns locker den Inhalt von zweien hätten sparen können. Etliche T-Shirts, Kleider und Blusen blieben während der gesamten zweieinhalb Monate unberührt im Schrank liegen und wir haben so einige Male geflucht - dass wir Lieblingsstücke schlicht nicht tragen konnten und andere warme Lieblingsstücke wiederum in Hannover hatten liegen lassen. Damit das all jenen unter euch, die demnächst einen Trip nach Island planen, nicht passiert, haben wir uns hingesetzt und eine ausführliche Packliste zusammen getragen - mit allen Tipps, die wir über die letzten Jahre so gesammelt haben. Here we go: Das Wetter in Island ist zu jeder Jahreszeit unberechenbar. So kann es in der einen Sekunde wie aus Eimern regnen und in der nächsten strahlt die Sonne vom Himmel, als wäre nie etwas gewesen. Genauso vielfältig wie das Wetter sollten also eure Koffer gepackt sein. Wer der Meinung ist, in Island wäre es immer kalt, der hat nicht unrecht ABER dieses (wir nennen es mal vorsichtig) Vorurteil (denn Island ist nicht gleich der Nordpol) trifft vor allem eher auf die 'warmen' Monate zu. Der Sommer ist nämlich eine wahre Glückslotterie wenn es um das Wetter geht. So können an einem Tag angenehme 20° Grad herrschen und am nächsten schon wieder frische 10°. Im Winter wiederum ist es natürlich kalt, nur nicht ganz so kalt, wie viele glauben. Meist sind die Temperaturen ähnlich wie in Berlin - allerdings kann eine steife Brise dazu beitragen, dass es sich nochmal um einiges frischer anfühlt, als es eigentlich ist.

read entire story