Eine kurze Geschichte der Zeit. Kapitel 3: Die Anerkennung des Fortschritts.

Wisst ihr was bei all der Nörgelei auf Social Media und in den Medien oftmals vergessen wird? Die lobenden Worte. Anstatt Fortschritt und Umdenken anzuerkennen, anstatt aufzuklären, zu informieren und sich darüber zu freuen, wie gut und einfach man mittlerweile an Infos kommt - meckern wir über die Dinge, die sich noch nicht ausreichend verändert haben. (Wir schließen uns hier ein.) Neben dem ständigen Drang nach Verbesserung und den mahnenden Worten, wenn sich noch nicht genug Positives getan hat (wir reden zum Beispiel von Themen wie Nachhaltigkeit, Feminismus, Bodyshaming, Toleranz und andere für unsere Gesellschaft relevanten Inhalte) sollten wir ab und an auch innehalten und zurückschauen, damit wir sehen, dass sich Dinge durchaus ändern können, das wir gemeinsam Dinge durchaus ändern können. Speziell beim Thema Nachhaltigkeit hat sich schon viel getan. Mehr und mehr Marken springen auf den Zug auf und uns sollte es egal sein, ob es vorrangig ums Marketing geht - wichtig ist erstmal, DAS etwas passiert. Eco Friendly, Fair Trade, ökologischer Anbau, Klimaschutz, Transparenz, Wiederverwertbarkeit, alles Schlagworte, die sich mehr und mehr Shops und Konzernriesen zu Herzen nehmen. Das ist doch ein wunderbarer Ansatz. Fair Fashion Labels schießen aus dem Boden, von Putzmittel bis Accessoires wird umgedacht. Und die Gesellschaft denkt mit.

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Die schönsten Wanderrouten der Drei Zinnen - ein Guide durch die Sextner Dolomiten.

Die Sextner Dolomiten sind vor allem für eins bekannt: die majestätischen 'Drei Zinnen'. Doch nicht nur die Routen rund um das gigantische Felsmassiv sind grandios, auch die sogenannte Sextner Sonnenuhr und die Cadini Gruppe bieten unheimlich viele und traumhaft schöne Wandermöglichkeiten. Egal ob Höhenweg, Klettersteig oder Familienwanderung - alles ist machbar. Wir haben zu den Routen vor Kurzem zwei Zahlen aufgeschnappt: 182 km Wanderwege in Sexten und 662 km in den Drei Zinnen Dolomiten. Da kann man schon eine ganze Weile die Füsschen schwingen. Während unserer fünf Tage Aufenthalt in Vierschach haben wir drei verschiedene Wanderungen unterschiedlichster Schwierigkeit unternommen: einmal den etwas anstrengenderen Aufstieg zu den Drei Zinnen (unsere Review zur Tour könnt ihr hier nachlesen), einmal etwas entspannter von der Plätzwiese aus zum Strudelkopf und einmal ganz, ganz easy für einen Lunch zur Alpe-Nemes Hütte. Alle drei Routen sind absolut zu empfehlen und können aufs Unterschiedlichste ausgebaut werden. So lässt sich der Drei Zinnen Besuch mit einer Rundwanderung über mehrere Hütten und inkl. einem Gipfel auf locker 10 Stunden verlängern, von der Plätzwiese aus kann man bei Lust und Laune den längeren und schwierigeren Aufstieg zum Dürrenstein wählen und auch rund um die Nemes Alpe lässt es sich weiter wandern und bergsteigen.

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Ein Tag am Meer mit Blutsgeschwister: Sommerstunden in Island.

"Es ist ein Sommertag gewesen. Einer dieser raren Tage an der rauen Küste, an denen etwas über 20°C herrschen, der Wind nicht ganz so gewaltsam über die Landzunge fegt und man wirklich ein Kleid anziehen kann. So ein Tag war es. Die Sonne hatte bereits am Morgen ihren Mantel aus silbernem Glitzer über das ungewöhnlich ruhige Meer gelegt, auf der Terrasse summten Hummeln. Wir haben Kaffee getrunken, ohne Zucker und mit viel Milch - so, wie wir ihn immer schon am liebsten mochten. Ganz ohne Eile. Bestimmt 20 Minuten haben wir ohne ein Wort zu wechseln in der Sonne gesessen. Es gab zu dem Moment nichts hinzuzufügen, er war so simpel und gänzlich perfekt. Wir wollten am Nachmittag unbedingt ans Wasser. Vielleicht eine Banane mitnehmen und etwas von dem Rosen-Getränk, das wir so liebten. Nur ein, zwei Stunden in den Dünen sitzen und den Wellen dabei zusehen, wie sie träge an die Küste rollen. Wir haben gefrühstückt (kleine Schoko-Croissants, auf dem schmalen, weißen Tisch in der Küche) und dann Wäsche draussen im Garten aufgehangen. Wenn sie an der frischen Luft trocknet, dann riecht sie einfach am besten. Den ganzen Tag haben wir wenig gesagt, viel gelächelt und ein paar mal vor uns hin gesummt. Irgendein lustiges Volkslied, ich weiß es nicht mehr. Am Nachmittag saßen wir dann auf den Steinen hinter den Dünen. Es war wirklich unglaublich warm.

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#ihaveabody, Part II - Warum es egal ist, ob Längsstreifen schlank machen, oder nicht.

"Dieser Rock trägt echt auf." Auf was denn jetzt genau? Und was soll das eigentlich heißen? Bedeutet es 'mehr' oder will man mir sagen 'zu viel'? Mir ist es völlig egal, ob er auf oder ab trägt - ich finde den Rock gänzlich spitze. Aber beruhigt euch Freunde, beruhigt euch. Dies wird kein weiterer #bodypositivity Beitrag von unserer Seite. Und warum? Weil wir ganz klar Stellung beziehen, indem wir keine Stellung zu dem Thema mehr beziehen. Jede ausgiebige Erklärung, warum eine Frau ihren Körper so akzeptieren darf wie er ist, klingt für uns nach einer Rechtfertigung - und wir müssen uns schlichtweg nicht (mehr) rechtfertigen. Nicht dünner shoppen, nicht runter hungern, nicht vom Sport abbringen lassen oder von einer persönlichen Diät Entscheidung. Keine Figur und keine Meinung zum eigenen Körper bedarf noch einer ausgiebigen Zusammenfassung für Dritte (es sei denn, das Verhalten ist gesundheitsschädigend). Wir haben nun schon mehrfach was zu dem Thema gesagt und da der Hype, Selbstliebe zu predigen und #positivity zu streuen, immer größer wird und so langsam in eine Richtung ausartet, wo es sich schwer danach anfühlt, als würden wir Frauen uns a) entweder in unangenehmen Ausmaß selbst abfeiern und uns als gänzlich fehlerfrei einstufen oder b) es nach einer permanenten Rechtfertigung klingt.

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'Happiness is only real when shared' - Hinter den Kulissen im Hause Riot.

Respekt, Ehrlichkeit, persönlicher Freiraum, Toleranz, Demokratie und allem voran eine große Portion Liebe - das sind die Grundpfeiler unserer eher unkonventionellen Wohngemeinschaft. Die, von der niemand dachte, sie würde gutgehen. Zwei konventionelle Paare in einer Lebenssituation, die nicht jeder verstehen kann und will, die uns aber mehr Glück und Freiheitsgefühl beschert, als wir es uns je zu träumen gewagt haben. Wir sind nun also umgezogen. Um die bis dato meist gestellte Frage direkt vorweg zu nehmen: Nein, wir haben das Haus nicht gekauft. Aber wir halten es uns offen, dies evtl. noch nachzuholen. Wir haben eine neue Bleibe gesucht und über Umwege und Verwandtschaft die 180m2 heruntergekommene Bruchbude gefunden, die wir in den letzten zwei Wochen bis ins Detail renoviert haben. Es gibt zwei Schlafzimmer (Caro und Logo schlafen im vorderen Flügel, Linda und Einar im hinteren), zwei Büros, zwei Badezimmer, eine Küche und einen riesigen Wohn- und Essbereich, welchen wir uns teilen, bzw. eher gemeinsam bewohnen. Letzteres trifft es besser, da wir nicht wie eine WG funktionieren, sondern eher wie eine Familie. Gemeinsames Einweihungsessen und Fernsehabend mit Ben und Jerrys, Portwein auf der Terrasse und Grillen am Wochenende. Wir waschen zusammen ab und Sonntags müssen alle putzen - keine Ausreden.

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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff - im Blumenprint durchs Blütenmeer.

Während wir durch die Schlossgärten von Trauttmansdorff schlendern, durch die hitze- und lichtdurchfluteten Palmenbestände, die grünen Pinien, die bunt blühenden Blumenmeere - da haben wir eigentlich nur einen Gedanken. Den an unseren Umzug, den an unser eigenes 'Schloss'. Bis dato haben wir den Mund gehalten, wohin wir ziehen und warum die neue Bleibe NOCH besser ist, als unser so perfektes Maisonette-Apartment in der Innenstadt. Wir haben nichts erzählt, weil wir einfach nicht glauben konnten, dass es wirklich klappt. Nun stecken wir mitten im Umzug (bzw. sind schon fast durch) und wollen endlich mit euch teilen, womit wir uns gerade einen kleinen Lebenstraum erfüllen... Wir halten die Luft an und versuchen, nicht zu schreien: Wir ziehen in ein Haus! Im Vorort, am Meer, ein paar Minuten zu Fuß von unserem geliebten Leuchtturm Grottá entfernt. Ein Haus mit Kamin (MIT KAMIN!), großer Terrasse, großem Garten, einem riesigen Arbeitszimmer für uns beide und einer noch viel riesigeren Garage für unsere Do-It-Yourself Projekte. Wir können es einfach nicht fassen. So schön unsere Wohnung auch war, so genial die Lage auch gewesen ist - das hier ist besser. Der alte Vermieter hat auf der letzten Strecke nur noch Probleme gemacht, wollte erst, dass wir bleiben bis er einen Käufer gefunden hat und dann, als wir ihm gesagt haben, dass wir nicht unsere Zeit absitzen und ihm schön Miete zahlen werden, nur damit für ihn alles kuschelig easy bleibt, da wurde er schwierig.

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