Leo-Sympher Promenade.

smart little bag by loulou, leo muster kombinieren, summer look blogger, blog vintage mode, fashion blog, like a riot, lila haareCardigan: Nümph* // Necklace: Pilgrim** // Tank: H&M // Belt: Vintage // Shorts: Levi’s via Urban Outfitters // Bag: By LouLou* // Loafers: ASOS

Es ist noch Sonntag, während ich diese Zeilen schreibe. Da wir erst um Mitternacht in Reykjavik landen und ich am Morgen darauf (auch dank der Zeitverschiebung) recht fertig sein werde, bleibt mir leider keine andere Wahl. Ich finde es merkwürdig, wenn ich daran denke, dass ich, während ihr diese Zeilen nun lest, wahrscheinlich gerade aufwache, an dem mir wohl liebsten Platz auf dieser Erde. Das ich gleich die Laugavegur zum Kaffitar runterlaufe und dort mit der Beantwortung von Mails beginne, während ich diesen unschlagbaren Latte Macchiato in mich hinein schütte. Das ich zwischen den Gassen nun wieder das Meer sehen kann. Das alle um mich herum wieder isländisch sprechen. Das der Sonnenuntergang am Abend mich wieder sprachlos macht. Drei Wochen sind seit unserer Abreise vergangen und dennoch hatte ich zwischendurch bereits Heimweh. Diese Art von Heimweh, die einen als Kind befiel, wenn man das erste Mal bei einer Freundin übernachtet hat. Völlig verrückt, bin ich doch dort nicht geboren, habe keine Verwandtschaft auf der Insel und nur wenig Bekannte. Es herrschen aktuell 12°C und ich mag den deutschen Sommer, baden im See und Flatterröcke eigentlich sehr gern. Es ist windig in Island, die meiste Zeit jedenfalls und ich bin wirklich kein Fan von Sturmfrisuren und Zug unter den Klamotten. Ohne Auto kommt man aus der Stadt kaum raus und ich hab keins. (Zugegeben, ich könnte es eh nicht fahren. :D) Es gibt meine liebsten Süßigkeiten nicht und alles ist gefühlt 5€ teurer, als bei uns. Das klingt nach einer langen Liste von Nachteilen und trotzdem zieht es mich nirgendwo so sehr hin, wie eben nach Reykjavik und das gesamte Land. Am liebsten möchte ich alle einpacken, die ich liebe und mit versammelter Mannschaft umsiedeln. Geht natürlich nicht, aber man wird ja noch träumen dürfen. Wie auch immer. Ich fühle mich dort richtig. Und deswegen packe ich jetzt meinen Koffer und mache mich auf den Weg zum Flughafen.

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#visitporvoo

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Es folgt der zweite Teil von unserem Trip nach Finnland und endlich können wir uns so richtig über das wohl süßeste Örtchen auslassen, die wir jemals gesehen haben – Provoo, die zweitälteste Stadt Finnlands. Wir haben leider nur einen Tag vor Ort verbracht und konnten gar nicht alles sehen und tun, was wir gewollt hätten (z.B. uns einmal durch ALLE Cafés zu probieren, von denen eines niedlicher ist als das andere). Aber der Reihe nach. Wir haben uns am Montag nach dem Flow Festival in einen Bus gesetzt, sind in 50 Minuten in Porvoo gewesen und waren kurz erschrocken, als wir den Busbahnhof erreichten, der so gar nicht nach den Erzählungen aussah, die wir zuvor zu dem kleinen Stätdchen gehört hatten. Solltet ihr je nach Porvoo fahren, seid nicht enttäuscht wenn ihr ankommt, der erste Eindruck täuscht, der Rest der Stadt ist wahrlich ein Traum. Die Busse fahren in regelmäßigen Abständen von Helsinki nach Porvoo. Die Haupt-Haltestelle in Helsinki heißt Kamppi und liegt unterirdisch. Einige der Busse halten aber auch an anderen Station innerhalb von Helsinki, ihr solltet euch also vorher erkundigen, welche für euch die beste ist. Einmal angekommen, könnt ihr so ziemlich jedes Hotel zu Fuß erreichen. Wir haben uns mit unseren Koffern allerdings ganz schön abgeschleppt, besonders in der Altstadt, in der noch Pflastersteine verlegt sind, bringt euch ein Ziehkoffer herzlich wenig, wir empfehlen ein Taxi, das sicher nicht so teuer sein wird, aufgrund der kurzen Strecken. Solltet ihr ein Auto gemietet haben, umso besser, dann könnt ihr euch Bus und Taxi sparen.

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Back To Fire And Ice.

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Wir haben es bereits mehrfach angedeutet, jetzt muss es endlich raus: Wir fliegen am Sonntag für eine Woche zurück nach Island! Unser letzter Trip war wirklich großartig – Finnland, das Flow Festival, Major Lazer, das Lowlands, Ben Howard – nichts davon möchten wir im Nachhinein missen, wir hatten eine abartig geile Zeit. Und trotzdem saßen wir an einem sonnigen, heißen Tag in Porvoo in einem Café und sprachen darüber, dass unser nächster Ausflug ins Land der Elfen, der für Oktober geplant war, noch ewig lange hin wäre und darüber, wie wir es kaum noch aushielten, eine Sekunde länger NICHT in Island zu sein. Und nur so aus Spaß haben wir angefangen, nach Flügen für Anfang September zu suchen und zack! hatten wir zwei recht günstige Flüge gefunden und wussten plötzlich nicht mehr so recht ein noch aus. Wir hatten nicht damit gerechnet, vielleicht war die Suche auch nur ein Versuch, uns selbst davon zu überzeugen, dass wir es uns momentan einfach nicht leisten können, zurück zu fliegen. Wir brauchten etwas, einen handfesten Grund. Etwas, das uns von der Nicht-Möglichkeit überzeugte und was bekamen wir? Das genaue Gegenteil und waren schlichtweg überfordert. Dann kam uns der Kommentar von Indie von vor ein paar Tagen wieder in den Sinn, in dem stand: ‚Wenn das Vermissen wirklich so schlimm ist, dann „scheiss“ doch auf alle Pläne, steig in den nächsten Flieger und düs zurück. Mal ehrlich, warum quälen wir uns eigentlich damit „vernünftig“ sein zu müssen? Warum können wir nicht einfach unserem Herzen folgen?‘ und verdammt ja, warum folgen wir nicht einfach unseren Herzen? Wir haben es letzte Woche in diesem Café getan, auf ‚buchen‘ geklickt und nun heißt es nur noch zwei mal schlafen bis ‚heima‘. Zwei Nächte, die wir uns aufgeregt hin und her wälzen werden. Zwei Tage, welche wir mit arbeiten verbringen müssen, damit wir in der Zeit vor Ort frei sind.

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Oude Waal.

retro Mantel, Amsterdam Streetstyle, Dinner Outfit, Mode Blog, Fashion Blog, Like A RiotCoat: Vintage // Shirt: Alexander Wang* // Jeans: Asos // Shoes: Peter Kaiser // Necklace: Crystal & Sage // Bag: Old

Nach der ganzen Reiserei wieder zu Hause am Schreibtisch zu sitzen ist auf der einen Seite großartig (das ständige mit dem Laptop im Bett arbeiten ist auf Dauer nix), auf der anderen aber auch irgendwie noch ungewohnt. Der Alltag ist zurück und wir verbringen wieder die meiste Zeit unseres Tages am altbekannten Tisch und versuchen die Arbeit, die sich über die letzen zwei Wochen angestaut hat, da nicht alles von unterwegs zu erledigen ist, abzuarbeiten und das geballt in dieser Woche, da es am Sonntag ja schon wieder los geht. Ich bin müde und möchte so gern mal ausschlafen, das haben wir seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr, hinzu kommen die diversen Zeitverschiebungen. Festival und Städtetrip bedeuten eben nicht nur Urlaub, sondern auch, dass die Arbeit die gemacht werden kann und muss, früh am morgen erledigt wird, damit man noch etwas vom Tag hat. Und trotz der Müdigkeit rolle ich mich jeden Morgen aus dem Bett, weil ich tief in mir drin etwas ganz dringend will und das treibt mich über meine Erschöpfung hinaus: Ich will, dass der Blog läuft und wir unser Leben so weiter leben können, wie wir es im Moment tun. Deswegen werde ich mich jetzt auch nicht zurück ins Bett legen und weiterpennen, sondern mich fertig machen und Outfit Bilder für die kommende Woche fotografieren. Auf geht’s!

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Breath Of Life.

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Florence and the Machine live @FLOW Festival, Helsinki 2015

Wir stehen im Fotograben und schauen dem zarten Wesen in weiß zu, wie sie singend, tanzend und lachend über die Bühne fegt. Die Leinwand hinter ihr glitzert, rotes Licht, dann blaues. Sie singt ‚set our hearts ablaze‘ und das tut sie, sie setzt unsere Herzen in Flammen. Wir tanzen mit ihr, singen mit ihr, lachen mit ihr. Sie zieht uns in ihren Bann, malt die Welt für eine Stunde rosarot. Wir sind glücklich. Weil sie doch so glücklich ist. Weil all die Menschen um uns herum glücklich sind. Weill alle mitsingen und tanzen und lachen. 20.000 Herzen in Flammen. Wegen einer einzigen Person. In diesem Moment ist sie tatsächlich die ‚Queen of Peace‘. Wir tanzen in einer rosaroten Blase, in der Frieden und glückliches Miteinander möglich ist. 

trenner

Wir waren ziemlich ‚abgeschnitten‘ auf unserer Reise. Haben wenig die Facebook Timeline gecheckt und auch den Instagram Feed links liegen gelassen. Wir sind von A nach B getrieben und alles war rosarot. Egal ob es regnete, zig Mails per Handy beantwortet werden mussten, endlose Schlepperei anstand, das Hotelzimmer in Amsterdam nach Abfluss gestunken hat, oder der Steuerberater ein fettes Loch in die Jahreskasse riss. Wir haben uns von nichts die Stimmung vermiesen lassen, nirgendwo einen Fehler gesehen. Wir waren einfach glücklich. Und dann sind wir nach Hause gekommen, haben abends im Bett das Handy wieder warm laufen lassen und die Facebook Timeline studiert. Und die rosarote Welt bröckelte.

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Rapenburg.

Dunkelblaue High Heels, Sacha, Greek Fisherman Hat, Kapitäns Mütze, Schaffner Mütze, Mode Blog, Fashion Blog, Like A Riot, Amsterdam FashionHat: Vintage // Necklace: Bershka // Shirt: Old // Bracelet: ASOS // Watch: Pilgrim* // Bag: Le Tanneur // Jeans: ASOS // Heels: Sacha*

Wir sind zurück. Nach 12 Tagen inmitten Finnland und Holland, auf zwei Festivals und unzähligen Stunden verbracht in Flieger, Zug, Bus und Taxi sitzen wir verwirrt am Schreibtisch und müssen uns erstmal wieder zurechtfinden – welcher Tag eigentlich ist und was es alles zu erledigen gilt. (Eine Menge, soviel ist mal sicher.) Dank mangelndem Internet in unserem Bungalow in den letzten vier Tagen stehen wir mit allem im Rückstand – 7 Beiträge sind noch nicht übersetzt, hunderte Fotos quellen auf unseren Laptops über und hinter unserem Rücken stehen auch die noch unausgepackten Koffer. Die letzten zwei Wochen – waren es ja nichtmal ganz – kommen uns vor wie Monate, im Endeffekt ging unsere Zeit in Island schneller rum, jedenfalls gefühlt. Das ist immer so. Wenn man in kurzer Zeit sehr komprimiert extrem viel erlebt, inklusive Ortswechsel und Timezone, dann ist die Zeit plötzlich gedehnt. Selbst wenn die Tage in selbem Tempo wie immer verstreichen, so hat man auf einmal irgendwie mehr Stunden. Wirres Gequatsche am Dienstagmorgen, ich muss wirklich erstmal ankommen.

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