Sæbraut.

whale watching iceland, whale watching reykjavik, walfang in island, walbeobachtung island, reykjavik harbor, like a riot, fashion blog icelandHeadband: Sacha // Sunnies: Le Specs // Necklace: ASOS // Shirt: Warehouse* // Cardigan: Reserved // Jeans: Gina Tricot // Bag: by LouLou // Boots: Mou*

Diese Bilder sind bei uns um die Ecke und direkt unten an der Bucht entstanden. Wie fast jeden Tag ging eine recht steife Brise, aber der Himmel über Reykjavik war dafür nahezu wolkenlos und die Sonne knallte aus allen Löchern. Bis in die Innenstadt, bzw. an den alten Hafen, mit seinen ganzen Restaurants und Bars, laufen wir eine knappe Stunde. Wir haben eben jenen Fußmarsch gestern auf uns genommen, sind dann in den Bus gestiegen, nach Grindavík gefahren und dort an Bord eines Kutters gegangen, mit welchem wir drei Stunden übers offene Meer gecruist sind. Unseren Weg dort kreuzten unter anderem eine Delphin-Familie, ein Hai (!) und jaaaaaha Freunde, auch zwei dicke, fette Buckelwale. Ich fand die Unternehmung zudem super spannend, weil auch endlich mal vernünftig über den Walfang (der in Island ja leider noch immer betrieben wird) aufgeklärt wurde. Nur drei Prozent der Isländer essen überhaupt regelmäßig Walfleisch – der Fang wird hauptsächlich für den Tourismus betrieben. Die Leute kommen aus aller Welt hierher, denken, Wal sei ein Nationalgericht und bestellen sich dann ein eben solches. Mittlerweile lehnt ein Großteil der isländischen Bevölkerung sich dagegen auf, viele, viele Restaurants haben einen Whale-Friendly-Badge im Fenster kleben (hier wird kein Walfleisch serviert), es wird versucht, die Touristen aufzuklären und gebeten, alle Restaurants zu meiden, die keinen solchen Badge besitzen – um dem Walfang endlich entgegen zu wirken. Wenn ihr also herkommt, achtet unbedingt auf den kleinen blauen Sticker mit den zwei Walen im Fenster! :) Auch sonst sind die Isländer extrem bemüht, so wenig wie nur möglich in ihre noch sehr intakte Natur einzugreifen. Auf Icewhale.is könnt ihr euch gut ins Thema Whale Watching / den Code of Conduct und ‘Meet us don’t eat us’ auf Island einlesen – sehr, sehr interessant und vor allem wichtig!

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Trolls and Puffins.

von Dyrhólaey bis Vík, Island, Iceland, Island Blog, Iceland Blog, Auswandern Island, Auslandsaufenthalt Island, Reynisdrangar, Black Sand, Vik, Like A Riot

Vík, der wohl bekannteste, aber eben auch mit der schönste Ort an Islands Südküste. Die unwirklichen Steinformationen im Wasser, die dem Volksmund nach verzauberte Trolle sind, die wilde Brandung, der schwarze Sand und die grünen Klippen ergeben ein magisches, fast schon unwirkliches Bild. Ein Burger im Halldorskaffi ist bei jedem Stopp in Vík ein Muss (Cheeseburger, als auch Veggie Burger, sind P E R F E K T I O N!). Auf der anderen Seite der Felsnadeln, also in der Bucht vor Vík, findet ihr Reynisdrangar mit seinen berühmten Basalt-Säulen. (Jene, die Kulisse für Caro’s gestriges Outfit gaben.) Ein Stück weiter zurück in Richtung Reykjavik liegt die Halbinsel Dyrhólaey. Wer Glück hat, der kann hier eines der wohl unwahrscheinlichsten Geschöpfe sehen, die man sich vorstellen kann: Einen Puffin. Wir hatten tatsächlich großes Glück und einer der scheiß putzigen Gesellen saß vor seiner Behausung und posierte ein halbes Stündchen für die zig Kameras, die sich prompt auf ihn richteten.

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Black Sand.

maxikleid mit blumen, Chicwish, Basaltsäulen Island, Basalt Rocks, Black Beach, Reynisdrangra, Iceland, Island, Mode Blog, Fashion Blog, Island Blog, Iceland Blog, Like A RiotDress: Chicwish* // Headband: Sacha*

Die ersten Outfit Bilder aus Island. Entstanden sind sie an den berühmten Basaltsäulen in der Nähe von Vik. Es war unfassbar kalt und noch viel windiger. Diverse Male ist mir der Rock hoch geflogen und ich hatte Probleme mich zu entscheiden, ob ich meine Hände nun dafür nutze, das Kleid nach unten zu halten, oder um meine Haare aus Mund und Augen zu ziehen. :D Ich muss mich an dieser Stelle noch einmal für die fantastische Hilfe von Lindas Papa bedanken (Lindas Eltern sind nämlich gerade zu Besuch), der mir in jeder kleinen Pause sofort den warmen Mantel umgelegt und unseren Fotomarathon am Strand entlang geduldig begleitet hat! Trotz des Wetters war es aber ein großartiges Gefühl, im Flatterkleidchen am Strand entlang zu laufen, über den glitzernden schwarzen Sand, das tosende Meer direkt neben mir. Die wunderschöne Kulisse hat mich kurzfristig sogar vergessen lassen, dass ich friere. Es war schon fast unwirklich, tatsächlich dort zu sein, an diesem besonderen Ort, den ich bis dato nur auf Bildern gesehen habe.

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Atomic County.

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Neues Land, neues Haar. Einige von euch haben es vielleicht auf Insta schon gesehen (@iamkonstantine): Ich habe mir für Island einen Farbwechsel verpasst und bin komplett auf Türkis umgestiegen. Eisblau für das Land des Eises. Ich fand die erste Fuhre extrem grell, mittlerweile hat es sich etwas verwaschen und ich mag’s sehr. Diese Bilder sind (offensichtlich) noch in Deutschland entstanden. Aktuell müssen wir uns erstmal ein bisschen einfinden, überlegen, wie genau es mit dem Blog nun weitergehen soll in punkto Outfit/Reise Mix (unser Klamotten Fundus ist schließlich alles andere als unerschöpflich hier drüben) und ja, auch einfach ein bisschen Eindrücke sammeln, rumreisen und die Insel weiter erforschen. Daher waren wir in Hannover noch fleissig und haben ‘vorgeknipst’ für genau diesen Fall.

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Apartment 10, Reykjavik.

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Wir sind gerade einmal vier Tage hier und wir haben schon so viel Schönes erlebt, wie an manchen Orten nicht in vier Wochen. Ganz selten haben wir ähnlich wundervolle Plätze gesehen. Nirgendwo zuvor wurden wir so häufig und offen auf der Straße oder im Café angelächelt. Wir sind Hals über Kopf verliebt – in Island. Mit unseren liebsten Fotos haben wir euch bereits gestern versorgt, heute gibt es ein wenig mehr Worte zu unserer, zwar erst kurzen, aber dennoch recht aufregenden Zeit vor Ort. Als wir nach einer langen Reise am Donnerstag in unserem Apartment ankamen, haben wir erst einmal alles in die Ecken geworfen und sind direkt los ins Stadtzentrum von Reykjavik, um etwas zu essen. Und wieder einmal haben wir festgestellt: Es scheint hier einfach nichts zu geben, das nicht über die Maßen geil schmeckt. Am Abend haben wir angefangen auszupacken und sind dann ins Bett gefallen – und was haben wir gut geschlafen, in unserer kleinen aber feinen Butze, die übrigens am Meer liegt. Der Ausblick von der Straße runter auf das Wasser und in die zum Teil schneeüberzogenen Berge ist ein Traum. Am ersten Tag haben wir zwangsweise Ikea aufgesucht und den Rest unserer Einrichtung besorgt, hinterher konnten wir unsere Hütte endlich komplett einrichten, in der wir uns mittlerweile schon wie zu Hause fühlen. Die Musik im örtlichen Einrichtungshaus war recht lustig, es lief u.a. Nicole mit ‘Ein bisschen Frieden’ :D, hat aber Linda immerhin zu dem ein oder anderen Tänzchen animiert. Jede Nationalität hat hier ein Ständchen in Landesprache bekommen, es war großartig. In der Stadt läuft jedoch in jedem Café, Restaurant und sogar auf der Straße die beste Musik. Alt-J beim Abendessen oder Of Monsters and Men in einer kleinen Boutique – Holy Moly. Nun gut, jedenfalls war unser zweiter Tag nach einigen Einkäufen, dem Erkunden der Umgebung und einräumen, rum.

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íslenska.

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Wir sind angekommen. Eingezogen. Haben ausgepackt, eingeräumt und sind direkt losgezogen. Wir sind permanent sprachlos, fühlen uns wie im Traum. Alles ist einfach unrealistisch. Das dies unsere neue Wohnung ist, der Blick in den Hafen und die Bucht unser neues Viertel, Reykjavik unsere Hometown auf Zeit. Es gibt keine Worte dafür, wie magisch es hier ist. Wie wild und herzzerreissend schön. Auch wenn gerade fünf Grad herrschen und es gestern fast den ganzen Tag durchgenieselt hat – für uns gibt es in diesem Moment keinen besseren Ort auf der Welt. Der meist gesagte Satz des gestrigen Tages war ganz sicher: Ich geh hier nie mehr weg. Und wir fürchten fast, das meinen wir auch so. Wir haben unsere Bude nun also bezogen (Bilder folgen morgen), waren einen wundervoll sonnigen ersten Tag in Reykjavik unterwegs, um unsere neue Hood zu erkunden, hervorragend essen und ja Freunde, bei IKEA. :D Den gestrigen Tag haben wir dann in der Natur verbracht, uns ganz tourstisch den Gullfoss zum nun bereits dritten Mal reingezogen, dem Geysir beim Spucken zugesehen und ein Stück das Þingvellir durchwandert. Der Öxarafoss, die Silfra Spalte, die gesamte Schlucht – wir waren ja nun wirklich schon an einigen wundervollen Plätzen auf dieser Welt, aber das – hat uns einfach verstummen lassen. Wir wissen nicht, woran es liegt, was genau es an Island ist, der Natur, den Menschen, der Sprache, aber wir lehnen uns mal weit aus dem Fenster und sagen: Wir haben fast das Gefühl, wir seien angekommen. Das hier, das könnte echt Zuhause sein.

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