Er ist endlich fertig - der erste Teil unserer großen Island Reiseführer-Reihe!

Mehrere Monate schreiben wir bereits an unserem Reiseführer - seit gestern Abend ist unser Shop nun endlich online und der erste Guide (von neun) auf dem Markt. Ihr glaubt nicht, wie viele Stunden Arbeit und Nachtschichten in dieses Stück geflossen sind. Zu Beginn wollten wir einen 'ganz normalen' Reiseführer als E-Book herausbringen, doch je mehr wir schrieben, desto länger wurde das gute Teil und niemand braucht einen 600 Seiten langen Guide, wenn er sich z.B. eigentlich nur in Reykjavik und Umgebung aufhalten möchte. Also haben wir lange überlegt und sind zu dem Entschluss gekommen, das Konstrukt aufzusplitten. In neun Unterkapitel, die sich dann jeder so zusammenstellen kann, wie sie für ihn interessant sind und für die eigene Reise auch wirklich benötigt werden. Unser erster Guide dreht sich um die komplette Vorbereitung eines Island Urlaubs und all die Infos, die ihr im Land benötigt, wenn ihr dann vor Ort seid. Wir haben gesehen, dass es komplette Island Travel Büchlein gibt, die insgesamt gerade mal 50 DinA5 Seiten umfassen und wir fragen uns, wie das möglich ist. :D Unser Einstiegs-Buch hat allein 54 Seiten. Und acht weitere folgen noch - in ähnlicher Länge. Wenn dann (wir denken mal so in einem Jahr - gemessen an der Arbeitszeit, die in dieses E-Book geflossen ist) alle Kapitel auf dem Markt sind, fassen wir das Ganze, wie schon einmal erzählt, auch noch zu einem Buch zusammen, welches man sich auf Anfrage bestellen lassen kann - für all die Fans von umfangreichen Reiseführern, die man wirklich in der Hand halten kann.

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Wundervolles Island - Episode 2: Was die Isländer von uns Deutschen denken.

Nach unserem letzten Beitrag 'Was wir von den Isländern lernen können', kam mehrfach die Frage auf, was denn die Isländer eigentlich von uns Deutschen hielten - dem wollen wir uns heute widmen. Wir haben natürlich nicht jeden einzelnen Isländer interviewt, daher ist das Ganze selbstverständlich nur ein kurzes Anreissen, basierend auf eigenen Erfahrungen und privaten Gesprächen und keine wissenschaftliche Forschung, die wir mit diesem Beitrag abschließen - aber in den letzten zwei Jahren haben wir doch so einige Einheimische getroffen, die uns nur zu gern haben wissen lassen, was sie von unserem Völkchen so denken und wie sie zu Deutschland stehen. Zwei Dinge kann man dabei direkt hervorheben: Bratwurst und Rammstein. Jawohl, ganz recht, die Isländer lieben, wie so ziemlich alle, (die nicht in Deutschland leben,) fettige, gegrillte, überwürzte Bratwurst. Aus ganzem Herzen. Selbiges gilt für Rammstein. Das Konzert vor einer Woche war ausverkauft bis zum letzten Plätzchen, 13.000 Menschen (und das ist für ein so kleines Völkchen verdammt viel !!!) haben mitgegröhlt und mit deutschem Bier angestoßen - noch so eine Sache, die man an den Deutschen sehr schätzt! :D Unsere beiden Männer kennen die meisten Lyrics auswendig, ihre Deutsch Grundkenntnisse setzen sich tatsächlich aus Songs der Band zusammen. (Lustiger Fun Fact noch am Rande: die Vorband war HAM, deren Frontman kein anderer ist, als der isländische Gesundheitsminister höchstselbst... Only in Iceland!) Viele lernen hier in der Schule schon unsere Sprache (als Drittsprache, neben Englisch und Dänisch) und haben daher sowieso von Kindesbein an einen gewissen Bezug zu 'Þýskaland'. Viele junge Menschen waren bereits in Berlin oder auf dem Oktoberfest (klar!), viele Ältere im Schwarzwald, den Alpen oder an der See (klar!).

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Dresscode Island: Es ist Sommer! Packt die dicken Parkas endlich weg!

22.05.2015 - Unsere erste Nacht im neuen Zuhause (auf Zeit) ist vorüber. Wir haben bis spät unsere Koffer ausgepackt und Klamotten verstaut, vor Aufregung ziemlich schlecht geschlafen und sind nun hellwach und gespannt wie ein Bogen. Es ist fünf Uhr in der Früh und die Sonne scheint. 22. Mai, bis zur Mitternachtssonne ist es nur noch einen Monat hin. Wir sind solches Licht in diesen Morgenstunde nicht gewöhnt und können nicht mehr einschlafen, also machen wir uns die Schokomilch auf, die wir nach unserer Ankunft noch schnell besorgt haben. Wir sind erwartungsvoll, wollen heute unser Viertel erkunden. Das neue Zuhause ist gewöhnungsbedürftig, um es mal vorsichtig auszudrücken. Eine winzige ausgebaute Garage, in der zwei kleine Betten stehen und so eine Pantry Küche, ihr wisst schon, mit Spülbecken und zwei Herdplatten. Vor der Tür befindet sich direkt der Garten der Besitzer, es summt und brummt von Fliegen und Käfern, die sich allesamt durch die Fensterschlitze in unsere Behausung aufmachen. Der Boden ist dreckig, wir finden nur einen Feger, keinen Staubsauger und machen notdürftig klar Schiff. Später wollen wir zum IKEA, es gibt weder Becher, noch einen Schrank oder ausreichend Bügel - unser ganzer Krempel ist unmöglich zu verstauen. Das Bad ist keine fünf Quadratmeter groß und reichlich versifft - auch hier gibt es nichts, womit man mal drüberputzen könnte. Wir machen uns eine lange Liste, von Töpfen bis Schwämmchen, Messer fehlen und Handtücher haben wir nur die zwei, die wir mitgebracht haben.

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Freie Fahrt für die Liebe: Gewinnt einen original VW Bulli mit Billy Boy

In die Wildnis - eine Aussage, die unser Leben, unsere gemeinsame Vergangenheit und die große Zukunft prägt. Wir sind keine Abenteurer per se, wir stechen nicht ungeplant in wilde Gewässer, wir umsegeln nicht die Welt, wir gehen nicht drei Monate ganz allein trekken durch Sibirien, wir leben nicht 'off the grid' in Alaska. Und trotzdem hat Aragorn damals eine Menge in unseren Herzen und Köpfen losgetreten, als er in den Wald stiefelte und 'In die Wildnis' von sich gab. Tatsächlich ist dies unser 'wie alles begann' Moment. Wie aus den pubertierenden besten Freundinnen diejenigen wurden, die wir heute sind. Wir sahen den Herrn der Ringe und verliebten uns unsterblich in Neuseeland. Waren wir schon immer mit unseren Eltern wandern gegangen, in Klettercamps gefahren und viel gereist, so hatte sich der Flächenbrand aus Träumen von der Ferne bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht losgetreten. Er entflammte, als wir einen Einblick in die wilde Natur eines Landes auf der anderen Seite der Erde bekamen, eine Art von Freiheit glaubten verstehen zu können, wie wir sie noch nie gesehen, geschweige denn empfunden, hatten. Aus Linda und Caro, die von einer Tänzer Karriere träumten, wurden Linda und Caro, die auswandern wollten. Die frei sein wollten. Mit 16 kein leichtes Unterfangen und so fantasierten wir uns in andere Länder, (flogen aber trotzdem nach Malta in unseren ersten Urlaub ohne Eltern - es war eben günstig und nicht so weit weg). Der Funke jedenfalls war übergesprungen und so war Jon Krakauers 'Into the Wild' der sprichwörtliche Sargnagel auf unserer abgesicherten Zukunft. Das Abitur, die Ausbildung, das Studium, nichts fühlte sich mehr richtig an, stattdessen wuchs kontinuierlich der Wunsch, alles hinter uns zu lassen und gänzlich neue Wege zu gehen.

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Wege aus der Krise - 10 Tipps, wie ihr euch aus dem Tief kämpfen könnt.

Kein halbes Jahr ist es jetzt her, dass wir endgültig aufgeben wollten. Wir hatten die Schnauze voll, steckten fest in einem Traum, den wir uns einfach nicht erfüllen konnten, der Blog fühlte sich wie ein Schuh an, der zu klein geworden war, drückte, scheuerte. Wir haben uns morgens nur noch genervt aus dem Bett gehievt, haben ungesund gegessen und uns ständig geärgert. Über die Abhängigkeit von Aufträgen, um den Blog am Leben zu halten und den Mangel an solchen, über die Tatsache, dass wir auf den Social Media Kanälen zahlenmäßig überall hinterherhinkten, obwohl der Blog über die Maßen gewachsen war. Der Winter drückte aufs Gemüt, noch mehr aber die finanziellen Nöte, anfallende Steuerkosten, unzählige Arztbesuchen und private Pannen. Wir wollten nur noch alles hinwerfen, haben darüber gesprochen, uns in Island einen Angestellten Job im Hotel zu suchen oder einfach komplett nach Deutschland zurückzugehen. Die paar Aufträge, die wir hatten, wurden einfach generell nicht rechtzeitig bezahlt, unsere Sorgen stapelten sich in ungeahnte Ausmaße. Wir waren ausgebrannt. Keine Motivation, keine Ideen, keine Lust mehr. Ein halbes Jahr später und das Blatt hat sich gewandt, aus einem anfänglichen Silberstreif am Horizont ist ein strahlender Sommertag geworden und wir schauen nun so optimistisch und gespannt in die Zukunft, wie noch nie.

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Like A Riot Consulting - wir helfen euch bei eurer Island Reiseplanung!

Wir vergrößern uns und aus dem Blog Like A Riot wird die Plattform Like A Riot. Freunde, es geht voran. Wir haben uns für ein Shopsystem entschieden, ein Theme gekauft und ab nächster Woche beginnt der große Arbeits-Prozess für unseren Online Shop. Unser erstes Produkt ist offiziell fertig designt und liegt bereits in der Manufaktur zur Freigabe für die Produktion. Im Juni haben wir ausserdem einen Besichtigungstermin für ein eigenes Büro. Die Like A Riot Hauptzentrale, wie verrückt. Für den Travel Guide haben wir uns ebenfalls EINIGES überlegt (dazu gleich mehr) und unser Blog untergeht in den kommenden Wochen und Monaten noch weiteren (vor allen optischen) Wandlungen. Daher 'überfallen' wir euch heute mit einer Reihe Ankündigungen und Neuigkeiten und dann geht es in der kommenden Woche auch schon in die heiße Phase. Damit ihr wisst, was euch erwartet (wir schreiben nicht jedes Mal einen Post zu den Neuerungen, das wäre ja auf Dauer langweilig für alle Beteiligten) - kommt hier ein Einblick in die nahe 'Like A Riot' Zukunft. A) Von heute ab (ihr habt den Banner sicher schon entdeckt) bieten wir Iceland Travel Consulting an. Was das heißt? Wir planen eure Reise! Helfen euch, die perfekte Reisezeit und Dauer, Route und HotSpots für euch und euer Budget zu finden.

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