Manly Man.

dandy look, chicwish prairie check coat, männerlook für frauen, weihnachts outfit, like a riot, mode blogCoat: Chicwish* // Blouse: Tom Tailor via Sojeans* // Pants: ASOS // Bag: Fossil // Boots: Melvin & Hamilton*

Ich bin nicht der Typ für stundenlanges Mode Geschwafel. Es gibt da wahre Könner, die es schaffen, eine simple Pulli/Jeans Kombi mit den blumigsten Worten derart ausschweifend zu umschreiben, als hätten sie soeben das Rad neu erfunden. Ich könnte mich selbst niemals so ernst nehmen. Ich halte mich schlichtweg nicht für eine Ausnahme in Puncto Kombinations-Können, nur weil ich es geschafft habe, mich am Morgen in eine Hose und eine Bluse zu quetschen. Versteht mich nicht falsch: Ich halte viel von Mode. Ich drücke mich mit ihr aus, unterstreiche meine Stimmung, wähle sie passend zum Anlass, experimentiere vielleicht ein wenig mit Farben, oder auch Längen – aber sind wir mal ehrlich, das macht mich nicht zu einem Talent. Das macht mich höchstens zu jemandem mit einer Leidenschaft. Ich finde es immer erstaunlich, wenn ich Beiträge lese, in denen es eigentlich um nichts geht, aber dennoch ausgedrückt wird, dass dieser beige Rollkragen mit dieser blauen Hose ein wahrer Augenöffner sei und sich alle Leser nun glücklich schätzen können, diesen Knaller von einem Outfit vorgesetzt bekommen zu haben, weil da niemals ein anderer drauf gekommen wäre.

Ich will jetzt nicht Fashion Blogs im Allgemeinen durch den Kakao ziehen, das wäre Quatsch, gibt es doch unzählige wundervolle Mode-Mädchen, die mich jeden Tag inspirieren und umwerfen. Die mit einer Leichtigkeit und Lässigkeit über ihre Kleidung schreiben, dass ich mir nur zu gern eine fette Scheibe abschneiden möchte. Aber mich fasziniert und irritiert oben genannte Einstellung einzelner. Die, die ich gern als Mode Päpste bezeichne, weil ich das Gefühl habe, ich müsste mich beim Lesen ihrem strengen Diktat unterwerfen, darüber was ich tragen darf und was ‘gar nicht geht’. Dass ich kleiner Furz keine Ahnung von wahrer High Fashion habe und am heutigen Tage etwas beim Großmeister lernen darf. Diese Selbstüberschätzung bei einem so derart von individuellem Geschmack abhängigen Thema finde ich wie gesagt faszinierend. Vielleicht fehlt mir (mal wieder) die nötige Portion Selbstbewusstsein, aber ich denke nicht, dass ich der restlichen Menschheit mit meinem Mode-Geschmack etwas voraus habe. Im Gegenteil. Ich muss mich zu dem kleinen Absatz über’s Outfit, den wir immer tippen, fast schon überwinden. Weil ich mir so lächerlich dabei vorkomme, zu beschreiben, was ich auf den Bildern trage (ich mein’, ihr seht es ja nun). Und weil ich nicht wortreich aus einem schlichten Kleidungs-Ensemble Gold machen kann. Oder blumig beschreiben, warum die gewählte Hose nun gerade schwarz ist, oder nach welchem Prinzip die Lagen-Längen gewählt wurden – ich ziehe mich einfach an. Entscheide, ob mir die Kombi gefällt und wenn nicht, dann ziehe ich mich noch mal um. Und wenn mir das Ergebnis dann zusagt und passend zum Anlass erscheint, dann freue ich mich. Wenn euch das Ganze dann auch noch gefällt, dann freue ich mich noch mal mehr. Aber ich würde nicht auf die Idee kommen, euch nahezulegen, dass dies die beste Wahl für den Weihnachtsabend, das Vorstellungs-Gespräch, oder ein Date sei. Es ist MEINE beste Wahl, nicht mehr und nicht weniger. Deswegen gebe ich an dieser Stelle gern zu, dass ich die Sache mit der Mode mache, weil ich Spaß daran habe, nicht, weil ich denke, dass ich es besser weiß, als andere. Und ist der Spaß daran nicht eigentlich auch das Allerwichtigste?

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Und nun besagte drei Worte zum heutigen Outfit: Zu diesem Look hat mich ganz offensichtlich Caro höchstselbst inspiriert. Je länger wir diesen Blog hier gemeinsam betreiben, um so mehr färben unsere jeweiligen Geschmäcker auch auf den anderen ab. Und so stand ich eines morgens in ihrer geliebten schwarze Jeans + weiße Bluse + derbe (Lack-) Boots Kombi vor dem Spiegel. Ein Dandy Look, wie ich ihn noch niemals getragen habe. Gleichzeitig ein Outfit, welches man, wie ich finde, nahezu immer und überall anziehen kann. Der Mantel macht’s schick, die Brauntöne nehmen dem Ganzen ein wenig die Strenge. Vielleicht nicht DER Weihnachtslook, den jedermann dringend tragen sollte, aber ich werde das Ganze exakt so zum diesjährigen Christmas-Spaziergang anziehen. :)

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Eiffel Tower.

Eiffelturm Kleid, Pepaloves, Reserved, Mode Blog, Fashion Blog, Like A Riot  Dress: Pepaloves* // Jacket & Coat: Reserved* // Bag: Picard* // Headband: Old

Am heutigen Morgen schiebe ich ‘ne Ladung Hass. Und zwar eine Gewaltige (ich entschuldige mich schon einmal vorab für meine nun folgende Ausdrucksweise). Es gibt so unfassbar ignorante und unfaire Menschen, dass ich platzen könnte. Ein ganz spezielles Exemplar dieser widerwärtigen Art ist unser ehemaliger Vermieter aus Köln, der scheinbar im Ort ‘Arschlochhausen’ geboren wurde, an einem Freitag den 13.. Er hat uns bei Einzug damit gedroht, uns die Schlüssel für die Wohnung nicht zu geben, sollten wir die gesamte Kaution nicht VORAB überwiesen haben. Er wollte sogar Geld von uns nur dafür, dass er uns die Wohnung überlässt. ‘Bringen Sie mir mal einen nennenswerten Betrag zur Vertragsunterschruft mit’, war sein O-Ton. Das haben wir natürlich nicht gemacht, aber Hallo, geht’s wohl noch? Der Vertrag hat zwar etwas anderes beinhaltet, aber wir wollten keinen Stress und haben zumindest bei der Kaution nachgegeben. Er sagte uns zudem, wir sollten ihn lieber per SMS kontaktieren, als per Anruf, er wäre so schüchtern. SCHÜCHTERN? Ich glaube, er meinte wohl eher sozial inkompetent und zwar auf jeder nur erdenklichen Ebene. Ich bin selber ziemlich schüchtern und deswegen weiß ich, dass die Beschissenheit, mit der ich anderen Leuten begegne nicht auf Schüchternheit begründet ist, viel mehr hat das etwas mit vorhandener, oder eben nicht vorhandener Empathie und mit dem Charakter zu tun. Er ist schlichtweg ein ganz mieser Mensch!

Er hat seine Unfreundlichkeit stets damit begründet, dass er bereits so viele Narben auf der Seele hätte, was ja auch sein kann, aber warum ist man dann zu jemandem unterirdisch gemein, der versucht nett und entgegenkommend zu sein? Ich meine, müsste nicht gerade jemand der weiß wie kacke es ist so behandelt zu werden, davon absehen? Geben ihm seine Erfahrungen das Recht, anderen Menschen von vornherein Gemeinheiten zu unterstellen? Ich denke nicht! Jeder Person sollte man erst einmal ohne Vorbehalte entgegen treten. Und ich kann voller Überzeugung sagen, wir haben in jeder Situation versucht freundlich zu sein und trotz Motzereien und unterschwelligen Anschuldigungen auch zu bleiben. Er war kaum zu erreichen, hat ständig erzählt er wäre im Urlaub gewesen, er hat Dinge die repariert werden mussten auf dem billigsten (und damit leider auch schlechtesten) Wege beseitigen lassen. Die Wohnung war eine Bruchbude, abrissreif, einfach ekelhaft und er hat dann noch so getan, als wäre die Mieterschaft Schuld daran. Dass das Haus einfach alt und marode ist, diese Option ploppte in seinem Erbsenhirn nicht auf. Manche Menschen treiben einen an seine Grenzen. Der Vermieter ist unsere Grenze. Seit mehr als sechs Monaten warten wir nun auf die Rückzahlung unserer Kaution. Ich mein ‘nen Tausender zaubert man nicht mal so einfach aus dem Ärmel und wir könnten das Geld, gerade jetzt vor Weihnachten, wirklich gebrauchen. Auf Anrufe reagiert er nicht, Nachrichten beantwortet er nur ganz selten und dann mit nicht eindeutigen Antworten. Wir kommen ihm entgegen und zahlen vorab und er hält es nicht einmal für nötig, uns zu erklären warum er unser Geld einbehält und das bringt mich heute morgen zum kochen. Wir haben mitbekommen, wie lang er bei unseren Vormietern gebraucht hat um die Kaution auszuzahlen und ständig hat er erzählt, was er ihnen noch alles von dieser abziehen wolle. Zum Glück sind wir beim Mieterschutzbund. Das war so eine Eingebung beim Einzug, die sich nun als sehr nützlich herausstellt.

Ich bin so froh, wenn das Ganze Ding durch ist und ich mich niemals wieder mit dieser Kakerlake unter den Vermietern beschäftigen muss. Er raubt mir so krass die Nerven, wie gesagt, ich möchte explodieren.

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Nun aber noch zu etwas Positivem. Ein Kurz-Blazer gehört für mich zu den Basics und da ich bisher nur einen mit drei-viertel Ärmeln besaß, bin ich froh, dieses Stück bei Reserved entdeckt zu haben. Die Reißverschlüsse passen zudem perfekt zu meinen PoiLei Stiefeln (die mir zu dem Kleid aber zu massiv waren). Das Kleidchen ist ein echtes Hängerchen, weswegen ich es lieber zu engen Teilen kombiniere – es mussten also die Stiefeletten und das kurze Jäckchen sein. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, hätte ich mal eben rüber bügeln müssen, aber gut, dafür ist es jetzt zu spät. Next time!

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Southern Hemisphere.

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Es gibt so unglaublich viele sehenswerte Orte auf dieser Welt und wir können uns wahnsinnig glücklich schätzen, zusammengenommen schon so einige davon gesehen zu haben. Da wir uns im kommenden Jahr nun ausschließlich den nordischen Ländern zuwenden werden (und unsere Plänen nehmen mehr und mehr Gestalt an, auch wenn der ursprüngliche Plan immer mal wieder Abweichungen erleiden muss – wir wollen eben einfach so viel wie nur möglich mitnehmen und erleben), widmen wir uns zum Ende diesen Jahres noch ein wenig der südlichen Hemisphäre.

Alle paar Wochen überkommt es uns und wir kramen (gern auch zu Recherche- und Inspirations- Zwecken) in alten Fotoschätzen. Neben Mexiko und Norwegen stehen auch noch Bilder aus Südafrika aus – welche wir heute zeigen wollen. Denn es ist den gefühlt tausendsten Tag in Folge trüb und grau (meist getippte Wörter im Winter 2014 – jede Wette!) und ein bisschen Sonne, Meer und Strand können auf keinen Fall schaden. Linda war damals für 3 Wochen in Georgetown und Kapstadt, ist auf den Tafelberg gestiefelt, hat am Kap der guten Hoffnung gestanden, ist ein Stück den Otter Trail entlang gewandert, hat Wale und Delfine in freier Wildbahn beobachtet (nicht vom Boot aus, sondern direkt unter den Klippen sind sie aus dem Wasser getaucht) und hat einen Strauß gefüttert. Einen Vogel Strauß, keinen Blumen Strauß, wohlgemerkt. ;) Die Erinnerungen sind nun einige Jahre alt und bedürfen einer dringenden Auffrischung. Leider müssen wir das Ganze aber weiiiiit hinten anstellen, da im kommenden Jahr bereits sechs Monate komplett mit Reisen gefüllt sind und unser Plan für 2016 jetzt schon recht ähnliche Züge annimmt. Dennoch, auch Südafrika steht weiterhin auf unserer Liste der Dinge, die wir noch einmal gemeinsam sehen wollen.

“The Road” – Frank Turner
To the east, to the east, the road beneath my feet.
To the west, to the west, I haven’t got there yet.
To the north, to the north, never to be caught.
To the south, to the south, my time is running out.
Ever since my childhood I’ve been scared, I’ve been afraid,
of being trapped by circumstance, of staying in one place,
and so I always keep a small bag full of clothes carefully stored,
somewhere secret, somewhere safe, somewhere close to the door.
Driven by the irony that only being shackled to the road could ever I be free.
The truth is you won’t be here long, soon you’re going to die.
To the heart, to the heart, there’s no time for you to waste,
and you won’t find your precious answers by staying in one place
I face the horizon, everywhere I go.
I face the horizon, the horizon is my home.

Alle Bilder aufgenommen von B. Menke, analog fotografiert. ;)south africa impressions, Süd Afrika, Travel Blog, Reise Blog, Like A Riot south africa impressions, Süd Afrika, Travel Blog, Reise Blog, Like A Riot south africa impressions, Süd Afrika, Travel Blog, Reise Blog, Like A Riot south africa impressions, Süd Afrika, Travel Blog, Reise Blog, Like A Riot south africa impressions, Süd Afrika, Travel Blog, Reise Blog, Like A Riot south africa impressions, Süd Afrika, Travel Blog, Reise Blog, Like A Riot south africa impressions, Süd Afrika, Travel Blog, Reise Blog, Like A Riot south africa impressions, Süd Afrika, Travel Blog, Reise Blog, Like A Riot south africa impressions, Süd Afrika, Travel Blog, Reise Blog, Like A Riot

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This too shall pass.

teddy coat, nümph teddy coat, fake fur kombinieren, lila haare, like a riot, fashion blogJacket: Nümph // Necklace: Bunny Be Cool // Shirt: Kulte via SoJeans* // Skirt: Urban Outfitters // Bag: Campomaggi* // Boots: Sacha*

This too shall pass. Alles geht irgendwann vorbei. Der dunkelste Tag, die schlechteste Laune, die großartigste Beziehung, der größte Schmerz. Nicht enden wollende Zeitspannen. Noch fünf Monate bis zum (bis dato) größten Abenteuer meines Lebens. Noch drei, vielleicht vier, Monate, bis die Sonne sich wieder regelmäßiger zeigt. Noch eine Woche bis Weihnachten. Und in einem Fingerschnips werden auch diese Ereignisse und Zeiten wieder vorbei sein. Die einzige Beständigkeit, auf die man sich jemals verlassen kann, ist, dass nichts wirklich Bestand hat. Ausser vielleicht die Liebe. Das Leben ist einfach ein wilder Fluss, der dich mit sich reisst, über Steine spült, durch Untiefen zerrt, ziellos in den seichten Abschnitten herum dümpeln lässt. Das klingt destruktiv und abgeklärt – ist es aber nicht. Im Gegenteil. Es bedeutet nämlich auch, immer den guten alten Silberstreif am Horizont zu sehen. Egal, wie groß der Schmerz, die Wut, wie düster der Tag – alles ist irgendwann durchgestanden. Wunden heilen, Wogen glätten sich. Es folgen wieder besser Zeiten. So ist das Leben. Auf und ab und auf und ab. Sind gute Erlebnisse und Momente vorüber, dann bedeutet es doch nur, dass man sie erlebt HAT. Man kann nur vermissen und erinnern, was einmal da war. Das ist ein schöner Gedanke. Dass Verlass darauf ist, dass auf Dunkel eben Hell folgt, auf Regen immer Sonne. Und dass auch die schönen Zeiten zwar mit absoluter Sicherheit einmal vorbei sind, die Monate im Ausland rumgehen werden, so schnell wie ich nur blinzeln kann, dass dann der nächste Winter vor der Tür steht und den Sommer verdrängt, aber ich hab gesehen und erlebt und kann mich erinnern. Also versuche ich stets, mich auf die guten Dinge zu konzentrieren, solange sie greifbar sind. Jeden Morgen treffe ich die Entscheidung, dass heute ein guter Tag wird. Ich stehe auf, richte den Rücken gerade, schaue auf den Horizont. Denn da lauert er immer, der Silberstreif. Alles geht vorbei, das Gute, das Schlechte. Was einem bleibt, ist das Hier und Jetzt. Die Erinnerungen und die Zuversicht, dass am Ende alles wieder gut wird. Wenn nicht, ist es nicht das Ende, nicht wahr!? Und deswegen machen wir nun alle das Beste aus diesem Tag, bevor er wieder vorbei ist! ♥

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Das hier ist nicht nur ein Winter Mantel, es ist auch ein typischer Linda Mantel. Denn so sehr ich ihn liebe, so sehr findet Caro, dass ich darin wie ein überdimensioniertes Schaf aussehe. Man liebt ihn also, oder man hasst ihn. Er trägt auf, ist aus Teddy-Material und alles in allem eher dem Exzentriker zuzuordnen, aber ich liebe dieses riesige Flausche-Monster. Dazu gibt’s ein paar Cowboy Stiefel, das perfekteste schwarze T-Shirt und meinen liebsten Rock, der euch sicher schon zum Hals heraus hängt. Meilenweit. Das schönste am Outfit ist aber meine neue Kette. Ein goldenes Blatt und ein kleines Medaillon mit der Aufschrift: ‘This too shall pass’! :) // Alle vorherigen Outfits mit dem Rock habe ich wie immer in den ‘Related Posts’ verlinkt. Und eine neue Haarfarbe hab ich auch. Lavendel-Lila diesmal. In manchem Licht sehen sie sogar hellblau aus. Ich mag’s. Was sagt ihr?

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Little Thoughts.

Maze Fransen Lederjacke, Sacha, SoJeans, Western Look, Mode Blog, Fashion Blog, Like A RiotLeather Jacket: Maze* // Top: Glamorous via SoJeans* // Jeans: Warehouse // Bag: via UO // Boots: Sacha

Ich schreibe sehr selten persönliche Texte, aber heute muss ich etwas SEHR persönliches loswerden, einfach weil es mir viel zu lange schwer auf der Seele lag und manchmal hilft es bekanntlich, die Dinge endlich laut auszusprechen. Ihr habt das bestimmt auch schon erlebt: Du hast eine Person in deinem Leben, die du kennst wie kein zweiter, eine, die im Gegenzug ebenfalls alles von dir weiß, eine, die deine Pin-Nummern errät, die jede Reaktion voraussagen kann, die keine Worte braucht, um zu wissen, was du denkst, eine, der zu einhundert Prozent vertraust, auf die du dich verlassen kannst – die du liebst, ohne Wenn und Aber. Dinge, auf die es im Endeffekt ankommt – sowohl in einer Partnerschaft, als auch in einer Freundschaft. Oberflächliche Freundschaften und Partner, mit denen man mehr aus Gewohnheit als aus Liebe zusammen ist, sind sicher für eine Weile befriedigend, aber sie sind nicht für ein ‘für immer und ewig’ geschaffen und deswegen umgehe ich diese Art von Beziehungen – bei mir gibt es nur ein ‘ganz oder gar nicht’, das war schon immer so. Jedenfalls wächst diese Vertrautheit über die Jahre und sie wird irgendwann selbstverständlich. So selbstverständlich, dass man nicht daran denkt, es könnte jemals anders sein, weil du diesen Menschen eben kennst. Und dann gehen die Lebenswege, warum auch immer, auseinander und jeder entwickelt sich an einem anderen Ort weiter. Trifft neue Leute, erlebt neue Dinge, probiert aus – all das getrennt voneinander. Irgendwann merkt man, dass das Gegenüber, das du einst so gut kanntest, nicht mehr weiß, was du denkst, nicht mehr versteht, warum du wie handelst und du einige Handlungen dieses Menschen ebenso wenig länger nachvollziehen kannst. Dann fängst du an zu grübeln und versuchst die Reaktionen der Person mit den Eigenschaften, die du doch so gut kennst, zu erklären. Du gehst Gespräche wieder und wieder im Kopf durch und läufst dabei immer während gegen eine Wand. Auf ein ‘aber früher, war er/sie doch so und so’ folgt ein weiteres ‘aber’ und ein weiteres. Bis du irgendwann merkst, es gibt kein ‘aber’. Es gibt nur die unwiderrufliche Tatsache, dass Menschen sich verändern. Dass dieser Mensch eben nicht mehr so ist, wie du ihn einst kanntest. Dass seine Ziele, Wünsche, Einstellungen sich verschoben haben – und zwar in eine andere Richtung, als die deinen. Ihr kanntet euch einen Teil eures Lebens. Jetzt kennt ihr euch nicht mehr. Punkt. Du kannst damit aufhören, versuchen zu wollen zu verstehen, wie der andere nun tickt, wie er/sie etwas gemeint haben könnte, wie er fühlt – du kannst es nicht, weil du nicht mehr weißt, mit wem du es zu tun hast. Und dann musst du dir irgendwann eingestehen, dass das nicht zu ändern ist und erst wenn du das erkannt hast, kannst du anfangen zu heilen. Loszulassen. Zu aktzeptieren.

Ich habe erfahren müssen, wie überflüssig Aussprachen und Erklärungsversuche sind, wenn beide Parteien darauf beharren, den anderen und seine Gefühle, Worte und Reaktionen so gut zu kennen, dass man sie vermeintlich einschätzen und bewerten kann. Man redet zwangsläufig aneinander vorbei und es dauert lange, bis du letztendlich erkennst, dass dein Gegenüber jemand ist, mit dem du, würdest du ihn heute noch einmal kennen lernen, eher eine oberflächliche Freundschaft hättest, als eine Beziehung. Weil keine übereinstimmende Basis mehr vorhanden ist, weil Werte und Normen unterschiedlich sind, weil sogar das Verständnis des Begriffes ‘Freundschaft’ verschieden aufgefasst wird und eine solche damit auch ausschließt. Selbst wenn es traurig ist einen Mensch, der dir einst so nah war, ganz aus deinem Leben zu streichen. Es bleibt im Endeffekt nichts, als ein paar großartige Erinnerungen und der endgültige Abschluss. Das ist das Leben und das Leben ist manchmal schlichtweg zum kotzen – bis deine Übelkeit eines Tages wieder verschwindet und du deinen persönlichen Brecheimer endlich wieder zurück in seine verdammte Ecke stellen kannst.

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Ich hab nun eine waschechte Western-Leder-Jacke, yippieh. Ich feier die im Wind wehenden Fransen ziemlich krass und würde mich am liebsten nur noch in schwingenden Bewegungen vorwärts tanzen. Das perfekt passende paar Boots dazu habe ich ja bereits vorgestellt, hier sieht man die Schuhe aber noch einmal in voller Pracht. Wie immer, fehlt irgendwie ein Pferd, aber diesbezüglich hat sich bei mir leider noch nichts geändert – kein Stall und kein Pferd. Dafür hab ich eine neue Frise, offensichtlich. ;)

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Black Widow.

Mantelkleid, Mantelkleid kombinieren, Schwarz und Burgunder Outfit, Fashion Blog, Like A Riot, Grey HairHat & Scarf: Reserved // Dress: Pepaloves* // Belt: Vintage // Bag: Joop! // Boots: Sacha

Dieser beschissen blinkende Cursor. Ich möchte auf den PC eindreschen, oder besser noch, einfach aufgeben, mich auf’s Sofa rollen und irgendwas Serienmäßiges anschmeissen. Stattdessen sitze ich hier und glotze in den flirrenden Kasten, in der Hoffnung, ich hätte aus dem Nichts die erlösende Idee zu einem mitreissenden Beitrag. Oder zumindest einem, der unterhält. Leider ist mein Kopf leer und ich hab das beklemmende Gefühl, ich hätte alles schon geschrieben, was lesenswert wäre, hätte nichts Neues mehr zu erzählen. Im Endeffekt MUSS sich nach über vier Jahren Getippe irgendein Gedanke mal wiederholen, das ist völlig normal und passiert den Zeitschriften jährlich, aber man, mich nervt das doch selbst, als ob es euch da anders ginge! (Diät-Tipps – Ganz neu! Iss dich schlank mit der ‘Friss doch einfach gar nix’ Diät! // Die besten Weihnachtslooks – Dieses Jahr die Revolution! Grün und Rot sind Christmas Faves 2014! :O // Zahllose Rückblicke auf all die Artikel, Outfits, etc, die man ja nun schon das Jahr über gesehen und gelesen hat, wahllos dazwischen geworfen // Sport Hinweise zum loswerden der After-Christmas Pfunde – Taylor Swift macht’s vor: Sing dich fit mit Country! // Back Tipps – Oha! Wir backen dieses Jahr keine Plätzchen mehr, wir kredenzen nun Soufflé! // Neujahrs-Vorsätze, ganz wichtig – Abnehmen, mehr Sport, Soufflé backen lernen und mehr Klamotten in Tannengrün und Oxblood!)

Ich könnte euch auch einfach zum x-ten Mal über mein Fernweh und meine ach so wilden Träume berichten. Aber die Stories kennt ihr schon. Und heute wären sie auch lachhaft. Denn statt mich in weite Fernen zu wünschen, oder am Trip des kommenden Jahres zu feilen, hocke ich hier in meinem Onesie, ungeschminkt und übermüdet. Draussen nieselt es so richtig ekelhaft aus bleiernen Wolken. Das Fenster ist voll von Wassertropfen, sodass ich nicht nur in Grau, sondern verschwommenes Grau blicke. Verschleierte Sicht, wie Milchglas. Das verstärkt gerade nur noch das Alcatraz Feeling, mit welchem ich heute morgen aufgewacht bin. Gefangen im eigenen Zuhause. Man kann nicht raus, denn wenn, dann nur mit Schirm, aber ohne Charme, soviel ist mal sicher. Der Wind heult einem direkt in die – Entschuldigung – Fresse, die Tropfen legen sich wie ein Spinnennetz auf Haare und Klamotten und lassen alles innerhalb von Minuten klamm werden. Also bleibt man drinnen, knipst gegen 14Uhr die Lichter an und verflucht dieses verdammte Wetter. Meinetwegen könnten -12°C sein und nur vier Stunden am Tag Licht, wenn denn wenigstens mal die Sonne raus käme. Aber hier tut sich seit Tagen Wochen nichts. Nur dieser bleierne Himmel, der mir auf die Schädeldecke drückt und jeden Funken Kreativität direkt im Keim erstickt. Und so sitze ich an meinem PC, glotze auf einen blinkenden Cursor und habe nicht die leiseste Ahnung, was ich euch erzählen könnte. Womit man diesen trüben Piss aufheitern kann. Deswegen lasse ich es und verkrieche mich nun auf die Couch. Habt einen wundervollen Sonntag, macht es euch gemütlich! ♥

trenner

Da quatschte ich doch vor ein paar Tagen noch ausgiebig darüber, wie sehr ich Mäntel liebe und dennoch war mir all die letzten Jahre glatt entgangen, dass ich meiner Leidenschaft auch noch in Puncto Kleidern frönen könnte. Was für eine geniale Erfindung ist bitte das Mantelkleid? Einfach einen Hut und Schal dazu kombiniert und das Outfit steht und sieht auch noch schick aus. Zu all-over Schwarz hab ich Oxblood angeworfen (Ha! Ich habe das Trend-Memo gelesen) und Grau, passend zum Wetter. Den mies gelaunten Blick auf dem letzen Bild gab’s nahezu gratis dazu – hat mich nur einen Blick in den Himmel gekostet! ;)

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