'Happiness is only real when shared' - Hinter den Kulissen im Hause Riot.

Respekt, Ehrlichkeit, persönlicher Freiraum, Toleranz, Demokratie und allem voran eine große Portion Liebe - das sind die Grundpfeiler unserer eher unkonventionellen Wohngemeinschaft. Die, von der niemand dachte, sie würde gutgehen. Zwei konventionelle Paare in einer Lebenssituation, die nicht jeder verstehen kann und will, die uns aber mehr Glück und Freiheitsgefühl beschert, als wir es uns je zu träumen gewagt haben. Wir sind nun also umgezogen. Um die bis dato meist gestellte Frage direkt vorweg zu nehmen: Nein, wir haben das Haus nicht gekauft. Aber wir halten es uns offen, dies evtl. noch nachzuholen. Wir haben eine neue Bleibe gesucht und über Umwege und Verwandtschaft die 180m2 heruntergekommene Bruchbude gefunden, die wir in den letzten zwei Wochen bis ins Detail renoviert haben. Es gibt zwei Schlafzimmer (Caro und Logo schlafen im vorderen Flügel, Linda und Einar im hinteren), zwei Büros, zwei Badezimmer, eine Küche und einen riesigen Wohn- und Essbereich, welchen wir uns teilen, bzw. eher gemeinsam bewohnen. Letzteres trifft es besser, da wir nicht wie eine WG funktionieren, sondern eher wie eine Familie. Gemeinsames Einweihungsessen und Fernsehabend mit Ben und Jerrys, Portwein auf der Terrasse und Grillen am Wochenende. Wir waschen zusammen ab und Sonntags müssen alle putzen - keine Ausreden.

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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff - im Blumenprint durchs Blütenmeer.

Während wir durch die Schlossgärten von Trauttmansdorff schlendern, durch die hitze- und lichtdurchfluteten Palmenbestände, die grünen Pinien, die bunt blühenden Blumenmeere - da haben wir eigentlich nur einen Gedanken. Den an unseren Umzug, den an unser eigenes 'Schloss'. Bis dato haben wir den Mund gehalten, wohin wir ziehen und warum die neue Bleibe NOCH besser ist, als unser so perfektes Maisonette-Apartment in der Innenstadt. Wir haben nichts erzählt, weil wir einfach nicht glauben konnten, dass es wirklich klappt. Nun stecken wir mitten im Umzug (bzw. sind schon fast durch) und wollen endlich mit euch teilen, womit wir uns gerade einen kleinen Lebenstraum erfüllen... Wir halten die Luft an und versuchen, nicht zu schreien: Wir ziehen in ein Haus! Im Vorort, am Meer, ein paar Minuten zu Fuß von unserem geliebten Leuchtturm Grottá entfernt. Ein Haus mit Kamin (MIT KAMIN!), großer Terrasse, großem Garten, einem riesigen Arbeitszimmer für uns beide und einer noch viel riesigeren Garage für unsere Do-It-Yourself Projekte. Wir können es einfach nicht fassen. So schön unsere Wohnung auch war, so genial die Lage auch gewesen ist - das hier ist besser. Der alte Vermieter hat auf der letzten Strecke nur noch Probleme gemacht, wollte erst, dass wir bleiben bis er einen Käufer gefunden hat und dann, als wir ihm gesagt haben, dass wir nicht unsere Zeit absitzen und ihm schön Miete zahlen werden, nur damit für ihn alles kuschelig easy bleibt, da wurde er schwierig.

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Liebesbrief an Südtirol: Wasser so türkis wie in der Karibik. Ein Seen-Guide.

Wir haben eine Schwäche für Bergseen. Für türkisblaues Wasser, so klar und sauber, dass man sich so manches Mal fühlt, als würde man schweben. Wir lieben die Gipfel, die sich stets um eben jene Seen gruppieren, die reine Luft, die bewaldeten Ufer. Wir sind nicht unbedingt Strandtypen - haben wir die Wahl, so entscheiden wir uns in 90% der Fälle für den See. Die Dolomitenregion hat mehrere dieser wahnsinnig schönen Gewässer in petto. Den Pragser Wildsee, den Dürrensee, den Toblacher See und natürlich die drei kleinen Zinnenseen. Bergurlaub ist nicht zwangsläufig ein reiner Wanderurlaub, eine Erholung ganz ohne Wasser. Man kann zum einen um die Wässerchen herum spazieren, aber auch eine Boots- und Ruder-Tour, sowie klassisches Sonnen und Baden sind möglich. Für uns macht den perfekten Urlaub in den Bergen der Mix aus Aktivität und Entspannung aus, einen Tag wandern, am nächsten Tag ein Picknick und schwimmen im See. Hinzu kommt übrigens, dass ihr am Pragser Wildsee mit jedem Schuss einen Instagram-Treffer landen werdet ;), denn kaum ein Landschaftsfoto macht auf der Social Media Plattform derzeit derart die Runde wir eben jener wunderschöne See mit seinem Anlegehäuschen und den nostalgischen alten Booten, in denen man eine oder zwei Stunden auf dem Wasser verbringen kann. Wir haben das selbstverständlich auch in Angriff genommen und nachdem wir die ersten 10 Minuten völlig verzweifelt im Kreis gerudert sind, hatten wir den Dreh raus und sind idyllisch über das klare, blaue Wasser geschwebt, in welchem die Sonne sich silbern glitzernd spiegelte. ♥

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Sommerliches Bleistiftkleid mit Blumenmuster und warum #bodygoals uns nur noch nervt.

'Wenn ich nochmal #bodygoals lese, dann schreib ich auch was'. Sagten wir erst neulich zueinander. Und natürlich lasen wir es dann noch 125 mal. Jeder hat aktuell eine Meinung zu dem Thema und auch wenn es wirklich großartig ist, dass verquere Ansichten sich langsam aufzulösen beginnen, so steckt das Hauptproblem unserer Meinung nach vor allen in folgender Tatsache: der Fakt, dass ein Wort wie #bodygoals überhaupt diskutiert wird. Wenn wir über Figuren sprechen, über weibliche Formen, dann müssen wir doch nicht ernsthaft festhalten, ich welchem Rahmen sich #goals (und auch #bodypositivity) bewegen dürfen. Entschuldigung - können wir erstmal darüber reden, wie bescheuert das Wort an sich schon ist? Das Goals ein Ziel definiert, was in jedem Falle bedeutet, dass es etwas festlegt und vorgibt, was zu erreichen erstrebenswert ist? Gar nichts muss irgendwer erreichen, wenn hier irgendwas #goals ist, dann lediglich, einen funktionieren Körper zu haben. Ende. Genauso verhält es sich mit allen anderen #goals. Klar, kann man die passenden Hashtags zielgesetzt auf Plattformen wie Instagram einsetzen (wir heben hier ebenfalls schuldig im Sinne von #couplegoals die Hände und stellen uns in die Schäm-Ecke!) aber eigentlich ist es schlimm, dass Suchbegriffe wie solche sich so penetrant durchgesetzt haben. Alles ist ein Ziel (was immer bedeutet, dass es erst noch zu erreichen ist), alles ist irgendwie festgelegt. Und selbst wenn der Rahmen sich erweitert und Mädels und Frauen dafür kämpfen, dass das, was von der 'erstrebenswerten' Norm abweicht ebenfalls #goals ist, so ist es dennoch ein Begriff, der uns die Nackenhaare aufstellt. Gibt es eigentlich keinen normalen Trend mehr?

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Liebesbrief an Südtirol: ein Travel Guide für die Dolomitenregion Drei Zinnen.

Wir haben euch von der Wanderung zu den Drei Zinnen berichtet und unseren Roadtrip-Buddy Bobby vorgestellt, aber so richtig von unserer Reise erzählt haben wir noch nicht. Klar, von den 24h in Rothenburg haben wir euch vorgeschwärmt, aber sonst haben wir uns bis dato reichlich zurückgehalten mit den Urlaubsdetails. Das soll sich nun ändern. Mit allem Herzblut, was uns zur Verfügung stand und steht, haben wir euch einen Travel Guide für die Dolomitenregion verfasst, inklusive Hotel-Empfehlungen, unseren kulinarischen (Geheim-)Tipps, einem kleinen Städte-Führer und ein paar Unternehmungen abseits von Wandern (der ausführliche Routenguide folgt) und den großartigen Seen der Dolomiten (auch hier gibt es in Kürze einen umfangreichen Mini-Führer). Fangen wir mit dem Wichtigsten an, dem Schlafplatz für euren Aufenthalt in der wundervollen Dolomitenregion. Selbstverständlich ist ein solch traumhafter Platz zum Urlaub machen touristisch hervorragend erschlossen - ihr habt daher unzählige Möglichkeiten und Bleiben, aus denen ihr wählen könnt. Wir persönlich haben im Joas natur hotel B&B genächtigt und hier kommt unsere nicht ganz kurze Liste zum 'Warum'. Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim Hotel Joas um ein ein sogenanntes Natur Hotel, ein Fakt, der ganz eindeutig für die Wahl der modernen und dennoch gemütlichen Unterkunft spricht.

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Picknick Party mit Blutsgeschwister: das kleine Sommerpicknick für Spätaufsteher.

Es ist spät, die Zeiger der Küchenuhr stehen bereits auf 11.48Uhr. Wir sind ausnahmsweise mal einen Cocktail trinken gewesen und wie es so ist, wurden aus einem schnell zwei und aus zwei dann vier Getränke und der Mix aus Bloody Mary und Moscow Mule rächt sich nun mit einem leisen Tuckern hinter den Schläfen. Es ist heiß, ein schwüler, feuchter Junitag - man riecht förmlich das heraufziehende Gewitter. Wir haben am Nachmittag noch zwei wichtige Termine, wollen den Sonntag aber trotzdem genießen und zwischen Kopfschmerz, Haare waschen und 'was Hübsches überziehen' ein bisschen Sommerfeeling genießen. Wir machen das, was wir am besten können: ein Picknick. Der blühende Garten mit all den lila, rosa, leuchtend pinken und knallig roten Blumen lockt uns vor die Tür und wir geraten in Deko Laune. Das gute Geschirr muss es sein und als Tisch der kleine Servierwagen, wir haben Lust, die Seele ein wenig baumeln zu lassen und bei Kaffee, frischem Obst, den Muffins vom Vortag und etwas Baguette mit Käse den Kater für ein paar Stunden Kater sein zu lassen. Rote Lippen gegen die müden Augen, schwingende Kleider für den frischen Auftritt, den wir später noch hinlegen müssen, rüsten uns für die kommenden Stunden. Es wird ein langsamer Tag, wir können es nicht leugnen. Die Luft steht auf der Terrasse, es ist jetzt schon unheimlich warm.

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